Axpo Holding AG platziert ersten börsenkotierten Green Bond über Loanboox

Axpo Holding AG platziert ersten börsenkotierten Green Bond über Loanboox

Köln, 15. Juli 2020. Als erste Emittentin platziert die Axpo Holding AG einen börsenkotierten grünen Bond vollständig digital über die unabhängige Fremdkapitalmarkt-Plattform Loanboox.

Die börsenkotierte grüne Anleihe über 133 Millionen Franken mit einer Laufzeit von 7 Jahren stieß am Kapitalmarkt auf großen Anklang. 35 Aufträge erhielten eine Zuteilung. Der  Energiekonzern finanziert mit dem eingenommen Kapital Projekte in den Bereichen Photovoltaik und Windenergie. Das starke Interesse auf Seiten der Investoren unterstreicht die Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen und bestätigt Axpo in ihrer Strategie des profitablen Wachstums bei den Erneuerbaren Energien. 

Erste vollständig digitale Unternehmensanleihe

Der grüne Bond wurde vollständig digital über die Fremdkapitalmarkt-Plattform Loanboox emittiert. Im dynamischen Live-Bookbuilding-Verfahren auf der Plattform haben die Investoren den Preis selbst gesetzt. Sämtliche Prozessschritte, Fristen und Gebühren waren für Investoren und Emittentin bereits im Voraus bekannt und jederzeit einsehbar. Die Entwicklung des Order Buchs konnte von beiden Seiten live mitverfolgt werden. Die Anleihe hat das Energieunternehmen schließlich breit bei Asset Managern, Banken, Fonds, Pensionskassen und Versicherungen platziert. Martin Denkinger, Head Financing & Cash Management bei Axpo, zeigt sich sehr zufrieden mit der Premiere:

Die Transaktion über Loanboox hat reibungslos funktioniert, eine deutlich erhöhte Transparenz in Bezug auf die Investoren ermöglicht und nicht zuletzt auch die Emissionskosten optimiert.

Wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Kapitalmarkts

Nach der erfolgreichen Etablierung als führende Plattform im Bereich Gemeindefinanzierung digitalisiert Loanboox somit auch den Anleihenmarkt. Philippe Cayrol, CEO von Loanboox:

Diese erste Anleihe ist ein Beweis dafür, dass unser digitaler Prozess einen Mehrwert für alle Marktteilnehmer schafft. Wir sind stolz und freuen uns, zusammen mit innovativen Kunden und Partnern neue Standards in Sachen Transparenz, Preisbildung und Zuteilung im Primärmarkt zu schaffen – in der Schweiz und Europa.

Kompetente Partner standen bei der Transaktion zur Seite

Der festverzinsliche Green Bond der Axpo Holding AG hat einen Coupon von 1.002 Prozent. Die Anleihe wird an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert. Als Partner stehen Société Générale Paris, Zurich Branch als Zahlstelle und Kotierungspartner, Deutsche Bank (London) als Market Maker, First Advisory Bond Services AG als Anleihevertreterin sowie PwC Schweiz als Due Diligence Agent zur Seite. Loanboox wurde für die Transaktion zudem von Bär & Karrer AG als Legal Advisor unterstützt.

Bond-Geschäft in Deutschland in den Startlöchern

Auch in Deutschland bereitet sich Loanboox intensiv auf das Geschäft mit Anleihen vor. Im April hat das Fintech von der Finanzaufsicht BaFin die Erlaubnis für Finanzdienstleistungen gemäß Paragraph 32 Kreditwesengesetz (KWG) erhalten. Seit kurzem ist Loanboox zudem berechtigt, im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs Finanzdienstleistungen in Österreich und den Niederlanden zu erbringen. «Aktuell sind wir im Austausch mit verschiedenen Partnern, um unser Live-Bookbuilding-Verfahren für den deutschen Markt anzupassen. Anschließend werden wir das Produkt potenziellen Investoren und Emittenten vorstellen», sagt Jan Eibich, Geschäftsführer von Loanboox Deutschland.

 

Über Loanboox
Loanboox ist die unabhängige Fremdkapitalmarkt-Plattform. Auf dieser werden kapitalsuchende Unternehmen bzw. Einrichtungen der Öffentlichen Hand mit Investoren verbunden. Die teilnehmenden Parteien können auf der Plattform ohne Zwischenhändler verhandeln und Kredittransaktionen vollständig digital abschließen. Seit dem Start von Loanboox in Deutschland im Oktober 2017 wurden Finanzierungen von mehr als 9 Milliarden Euro über die Plattform angefragt. Rund 600 Kreditnehmer und 150 Kapitalgeber aus Deutschland sind inzwischen an die Plattform angeschlossen.

Loanboox und DKB bieten neue Banking Services für institutionelle Investoren

Bisher war es Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerken nur in sehr begrenztem Umfang möglich, in Kredite zu investieren. Die gewerbliche Darlehensvergabe ist in Deutschland erlaubnispflichtig nach KWG und klassisches Bankengeschäft. Damit auch institutionelle Investoren Kredite an Kommunen oder Stadtwerke ausreichen dürfen, bieten Loanboox und die DKB jetzt Banking Services für Fronting Bank und Zahlstelle an.

“Fronting Bank” und “Zahlstelle” sind Services, die bereits im traditionellen Geschäft von den verschiedenen Marktteilnehmern genutzt werden. Auch im digitalen Geschäft sind diese notwendig, um institutionellen Investoren den Einstieg ins Kreditgeschäft zu ermöglichen.

Der Service «Fronting Bank» der DKB ermöglicht Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungskassen den Zugang zu neuen Anlagemöglichkeiten. Dabei übernimmt die DKB die gesamte operative Abwicklung der Darlehensvergabe. Dazu gehören unter anderem die Aufbereitung der Dokumente, der Valutierungsprozess inkl. KYC, die Prüfung der Auszahlungsvoraussetzungen und vieles mehr. Der Vorteil: Investoren müssen zur Vergabe von Darlehen weder Administration noch zusätzliches Know-how aufbauen.

Als Zahlstelle übernimmt die DKB überdies die Durchführung von Zahlungsverkehrsfunktionen bei Kreditverträgen, um den administrativen Aufwand für Kreditnehmer und Investoren signifikant zu reduzieren. Dabei dient die DKB für Ihre Vertragspartner als Ansprechpartner und Koordinator. Die Abwicklung erfolgt einfach, schnell und digital über die unabhängige Fremdkapitalmarkt-Plattform Loanboox.

Direkter Zugang ins Kommunalkreditgeschäft

Loanboox adressiert in erster Linie kommunale und kommunalnahe Kunden, sprich Städte, Gemeinden, Eigenbetriebe und Stadtwerke. Wir reden bei Kommunalkrediten über eine sehr sichere Assetklasse. Nach den Bundesanleihen (Risiko Bundesrepublik Deutschland) und den Anleihen von Bundesländern sind Kommunalkredite eine quasi AAA-Anlagevariante mit einem extrem geringen Ausfallrisiko. Gleichzeitig ist die erreichbare Rendite gegenüber den Bundes- oder Bundesländeranlagemöglichkeiten deutlich attraktiver. Die Kommunalfinanzierung hat zudem den Vorteil, dass es ähnlich wie bei Staatsanleihen keine Eigenkapitalhinterlegung nach Solvency II gibt. Investoren, die auf der Suche nach interessanten, aber gleichzeitig sehr sicheren Anlagemöglichkeiten in diesem anspruchsvollen Marktumfeld sind, werden bei Loanboox fündig.

Durch das erweiterte Angebot dieser Banking Services können wir für unsere Kreditnehmerkunden neue Investoren finden. Gleichzeitig können Investoren aus einem breiten Angebot an kommunalen Finanzierungsgesuchen das für sie passende raussuchen – und den notwendigen Service ohne weiteren Aufwand direkt mit auswählen.

Für Investoren, die Interesse an den neuen Services haben, bieten wir persönliche Webinare an. Kontaktieren Sie mich gerne per Mail an jan.eibich@loanboox.de

Lesen Sie hier den Artikel von Jan Eibich auf Linkedin.

Pressemitteilung: Loanboox verstärkt Geschäftsleitung

Pressemitteilung: Loanboox verstärkt Geschäftsleitung

  • BlaBlaCar-Manager Philippe Cayrol wird neuer CEO
  • Gründer Stefan Mühlemann konzentriert sich auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident

Köln, 17. Juni 2020. Die Fremdkapitalmarkt-Plattform Loanboox stellt ihr Management breiter auf: Philippe Cayrol verstärkt das Fintech als neuer CEO. Der erfahrene Start-up Manager übernimmt den Posten von Gründer Stefan Mühlemann, der sich auf seine Aufgabe als Verwaltungsratspräsident fokussiert.

Philippe Cayrol neuer CEO

Philippe Cayrol verfügt über umfassende Erfahrung in der Skalierung von Unternehmen. Er kommt vom französischen Tech-Unicorn BlaBlaCar. Als Head of Corporate & Business Development baute Cayrol das Start-up zum weltweit grössten digitalen Marktplatz für Fahrgemeinschaften aus. Zuvor hatte Cayrol einen Investmentfonds in London mitbegründet, der sich auf Wachstumskapital für early-stage Projekte konzentrierte.

Die Digitalisierung der Fremdkapitalmärkte steht erst am Anfang. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Loanboox-Team diese Herausforderung anzugehen und die Fremdkapitalmärkte effizienter, zugänglicher und transparenter zu machen. Ich bin beeindruckt von den innovativen Funktionen und der Traktion der Plattform und freue mich darauf, zum künftigen Erfolg unserer Nutzer beizutragen,

sagt Cayrol.

Verstärkte Geschäftsleitung für neue Wachstumsphase

Stefan Mühlemann, der Loanboox 2015 gründete und seitdem als CEO fungierte, konzentriert sich fortan auf den Posten als Verwaltungsratspräsident.

Mit einem Anfragevolumen von über CHF 40 Milliarden und 2’500 aktiven Organisationen in sechs Ländern bin ich unglaublich stolz auf das, was wir bisher erreicht haben. Für die nächste Wachstumsphase, einschliesslich neuen Produkten und Zielgruppen, war es nun nötig, die operative Verantwortung an einen Experten mit einschlägigen Erfahrungen zu übergeben. Mit Philippe haben wir eine talentierte Führungskraft mit der richtigen Mischung aus Unternehmergeist und Umsetzungsfähigkeiten gefunden,

so Mühlemann.

Neben Cayrol ergänzen Dario Zogg (Co-Founder & CTO) und Dominique Hügli (COO) die Geschäftsleitung von Loanboox. Co-Founder Andi Burri führt seine Verantwortung als Geschäftsführer Schweiz und Mitglied des Verwaltungsrats fort und pflegt zusätzlich Beziehungen zu Schlüsselkunden.

Über Loanboox
Loanboox ist die unabhängige Fremdkapitalmarkt-Plattform. Auf dieser werden kapitalsuchende Unternehmen bzw. Einrichtungen der Öffentlichen Hand mit Investoren verbunden. Die teilnehmenden Parteien können auf der Plattform ohne Zwischenhändler verhandeln und Kredittransaktionen vollständig digital abschließen. Seit dem Start von Loanboox in Deutschland im Oktober 2017 wurden Finanzierungen von mehr als 7,5 Milliarden Euro über die Plattform angefragt. Rund 600 Kreditnehmer und 150 Kapitalgeber aus Deutschland sind inzwischen an die Plattform angeschlossen.

Hier können Sie die Pressemitteilung downloaden, sowie ein Bild von Philippe Cayrol und Stefan Mühlemann.

Online-Direktdarlehen unterstützt Kommunen

Online-Direktdarlehen unterstützt Kommunen

Online-Direktdarlehen unterstützt Kommunen

DKB und Kreditplattform Loanboox stellen ab sofort Liquiditätskredite proaktiv zur Verfügung

Loanboox und die Deutsche Kreditbank AG (DKB) haben gemeinsam eine grundlegend neue Lösung für die Aufnahme und Vergabe von kommunalen Liquiditätskrediten entwickelt: einen Online-Kreditvergleich mit Direktdarlehen. Der Service ist ab sofort für alle Kommunen deutschlandweit verfügbar.

Liquiditätskredite online deutlich schneller vergleichen und abschließen

Aktuell ist die Aufnahme von Krediten für Kommunen ein langwieriger Prozess: Mehrere Angebote müssen eingeholt und verglichen werden. Die Kommunikation mit den Kreditgebern erfolgt in der Regel schriftlich, telefonisch oder per Fax.

Mit dem Online-Direktdarlehen wird dieser Prozess umgekehrt, digitalisiert und damit gerade in der aktuellen Situation für die Kommunen erheblich vereinfacht. Über die digitale Kreditplattform Loanboox erhalten kommunale Gebietskörperschaften tagesaktuelle Angebote für kurzfristige Kredite. Kapitalgeber wie die DKB stellen ihre Angebote, also Kreditlimite mit unterschiedlichen Laufzeiten und entsprechenden Zinskonditionen, proaktiv und nicht erst auf Anfrage zur Verfügung. Der Kreditnehmer kann die Angebote direkt online vergleichen. Nach Auswahl der gewünschten Volumina und Laufzeiten wird der Kredit auf der Plattform verbindlich abgeschlossen. Somit wandelt sich der Nachfragemarkt zu einem Angebotsmarkt.

„Die Online-Kreditvergabe für Kommunen ist ein logischer Schritt in einer digitalisierten Welt und wird zukünftig ein wichtiges Instrument für kommunale Finanzierungen auf dem Weg zum effizienten E-Government. Der neue Service zahlt auch auf unsere aktuelle Wachstums- und Digitalisierungsstrategie ein“, sagt Thomas Jebsen, Marktvorstand der DKB. Die Direktbank ist für mehr als 4.000 Kommunen, Landkreise und Kommunalverbände Finanzpartner und setzt an 26 bundesweiten Standorten auf Nähe zu ihren Geschäftskunden.

Ausschreibung entfällt zukünftig

Für die Zukunft ist die Anbindung weiterer Kreditgeber vorgesehen. Dadurch entfällt perspektivisch eine Ausschreibung, da mit einem Klick mehrere Angebote zum Vergleich vorliegen. „Wir führen zurzeit Gespräche mit diversen Finanzinstituten, die Direktdarlehen in Zukunft nutzen wollen, um Überschussliquidität aktiv zu platzieren. Geplant ist zudem, den Service schrittweise auch in anderen Ländern auszurollen“, sagt Stefan Mühlemann, Gründer und CEO von Loanboox.

Direktdarlehen ab sofort verfügbar

Das Direktdarlehen ist ab sofort für alle Kommunen deutschlandweit verfügbar. Zuvor war der Service in einer sechsmonatigen Testphase mit 50 ausgewählten Kommunen getestet und optimiert worden. Während dieser Testphase wurden bereits 40 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro vermittelt.

Weitere Informationen für Kommunen: direktdarlehen@loanboox.de

Hier können Sie ein PDF der Pressemitteilung downloaden.

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Institutionelle Investoren setzen bei Kapitalanlage auf digitale Plattformen

Institutionelle Investoren setzen bei Kapitalanlage auf digitale Plattformen

Studie zur Kapitalanlage von institutionellen Investoren

Bei ihrer Kapitalanlage setzen institutionelle Investoren verstärkt auf digitale Plattformen: Knapp die Hälfte bindet Plattformen in die Akquise ein. Mehr als jeder fünfte Investor vergibt online Kredite. Das zeigt eine Studie, die das FinTech Loanboox in Zusammenarbeit mit der TUM School of Management an der Universität München erstellt hat.

Rund 50 Versicherungen, gesetzliche Krankenkassen, Versorgungswerke, Pensionskassen und Asset Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an der Studie teilgenommen. Über die Hälfte der Befragten verwaltet ein Vermögen von mehr als 3 Milliarden Euro.
Einen Schwerpunkt der Studie bildete die Frage der jeweiligen Anlagestrategie. Hierzu wurde unter anderem untersucht, in welche Assetklassen investiert wird, welche Einflussfaktoren den Anlageentscheidungen zugrunde liegen und inwieweit digitale Anwendungen eine Rolle bei der Kapitalanlage spielen.

Corporate ist wichtigste Assetklasse für institutionelle Investoren

Befragt nach der Bedeutsamkeit verschiedener Assetklassen, zeichnen sich Corporates als die wichtigste Form aus. 84 Prozent aller Studienteilnehmer stufen diese als (eher) wichtig ein. Hinsichtlich der Assetklassen Near Public Sector (NPS), Immobilien und Infrastructure ist keine Tendenz bezüglich einer einheitlichen Einstufung der Relevanz zu beobachten. Vergleicht man das Antwortverhalten der Investoren aus den Regionen Schweiz und Deutschland/Österreich fällt hingegen auf, dass Schweizer Investoren eine unterschiedliche Einstellung zu dem Bereich NPS haben. So erachten die Schweizer die Assetklasse NPS zu 71 Prozent als (eher) wichtig, die beiden Länder aus der Eurozone hingegen nur zu 36 Prozent.

Bei der Anlageentscheidung orientieren sich die Investoren in erster Linie an den Kriterien Rendite (82%), Rating (77%), Laufzeit (74%) und Liquidität (72%). Hingegen wird den Kriterien geplanter Verwendungszweck und Erfahrungswerte mit Kunden grundsätzlich eine untergeordnete Rolle zugeschrieben. Einzig Versorgungswerke/Pensionskassen erachten letzteres Kriterium für eher relevant.

Plattformkompetenz ist in der Schweiz höher als in Deutschland

Bei den Akquiseaktivitäten werden analoge „Kanäle“ inzwischen immer mehr durch digitale abgelöst. Der Großteil der Befragten (70%) bevorzugt E-Mails. Am zweithäufigsten wird das Telefon genannt (65%). Dahinter folgen schon digitale Plattformen, die von 43 Prozent der Teilnehmer als Akquisekanal verwendet werden. Persönliche Gespräche sowie die Kontaktaufnahme über Finanzberater spielen mit 19 Prozent eine ebenso untergeordnete Rolle wie das Fax, welches lediglich noch bei einem Studienteilnehmer zum Einsatz kommt.

Auch bei der Kreditvergabe wird verstärkt auf digitale Anwendungen gesetzt. Zwei von zehn Investoren vergeben bereits Kredite über digitale Plattformen. Allerdings gibt es hier starke länderspezifische Unterschiede. Während in der Schweiz zwei Drittel aller befragten Investoren Plattformen zur Kreditvergabe einsetzen, sind es in Deutschland/Österreich nur rund 11 Prozent. Ein möglicher Grund könnte eine mangelnde Vertrautheit mit der Verwendung solcher Plattformen sein. In Deutschland/Österreich sind 45 Prozent der Befragten mit der Nutzung von digitalen Plattformen (eher) unvertraut, in der Schweiz sind es nur 29 Prozent.

Länderübergreifend einheitlich wird hingegen die Frage beantwortet, welche Eigenschaften digitaler Plattformen am relevantesten eingeschätzt werden. Markttransparenz sehen 77 Prozent aller Befragten als (eher) wichtigen Aspekt an. Von keinem wird dieser Punkt als (eher) unwichtig eingestuft. Die Möglichkeit der Zeitersparnis wird von 66 Prozent der Teilnehmer als (eher) wichtige Eigenschaft beschrieben. Nur knapp 6 Prozent der Beteiligten stufen die Zeitersparnis als weniger relevanten Faktor ein.

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5 Milliarden vermitteltes Kreditvolumen in 2019

5 Milliarden vermitteltes Kreditvolumen in 2019

Rekordjahr für Loanboox Deutschland

Die Online-Kreditplattform Loanboox hat in 2019 Kredite in Höhe von 5 Milliarden Euro vermittelt. Rund ein Neuntel davon entfällt auf den deutschen Markt, wo sich das Wachstum des FinTechs zuletzt deutlich beschleunigt hat.

Insgesamt wurden 2019 in allen Ländern, in denen Loanboox aktiv ist, mehr als 400 Kredite vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 30 Prozent. Den größten Zuwachs verzeichnete das FinTech dabei in Deutschland. Als marktführende Plattform konnten in 2019 rund 80 neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von knapp 600 Millionen Euro erfolgreich vermittelt werden.

„Das starke Wachstum erklärt sich zum einen durch eine immer größere Nachfrage von Kreditnehmern, die Finanzierungen auf Loanboox anfragen. Zum anderen konnten wir in 2019 viele neue Kapitalgeber gewinnen, die über unsere Plattform investieren. Auch die Erweiterung auf neue Kundensegmente, wie zum Beispiel Stadtwerke, hat unser Wachstum zusätzlich beschleunigt“, sagt Jan Eibich, Geschäftsführer Loanboox Deutschland.

Dieser positive Trend soll in 2020 fortgesetzt werden. Dazu erwägt Loanboox den weiteren Ausbau seines Kunden- und Produktportfolios. „Kundenbedürfnisse sehen wir beispielsweise im Bereich Immobilien- und Corporate-Finanzierung. Da wird sich in 2020 sicherlich einiges tun“, so Eibich.

Über Loanboox werden Kredite in Höhe von 100.000 bis hundert Millionen Euro an Kommunen, Kommunalunternehmen und Stadtwerke vermittelt. Die Laufzeiten liegen zwischen wenigen Tagen bis zu 40 Jahren. Seit Go-Live von Loanboox Ende 2016 wurden mehr als 1000 Kredite über die Plattform abgewickelt. Rund 550 Kreditnehmer und 150 Kapitalgeber sind in Deutschland an Loanboox angeschlossen.

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