Webinar-Einladung: Market Update Zinsentwicklungen Gemeindefinanzierungen

Market Update Webinar

Speziell bei diesem volatilen Zinsumfeld immer relevanter: Wie entwickeln sich die Zinsen? Was sind aktuelle Wirtschaftsprognosen? Welche Auswirkungen hat das auf die Gemeindefinanzierung? 

Unser Experte & Geschäftsführer Schweiz, Andi Burri, ordnet das für Sie im Rahmen eines Webinars für Sie ein. 

Falls Sie Loanboox noch nicht kennen oder schon lange nicht mehr damit in Berührung gekommen sind, dürfen Sie gerne im Anschluss an’s Market Update 30 Minuten für ein Kennenlern-Webinar bleiben.

Wann?

Donnerstag, 27. Oktober um 10 Uhr – virtuell via Zoom oder per Telefon einwählen.

Anmeldeschluss: 25. Oktober

Agenda

10.00 – 10.30    Für alle:

Analyse und Kommentare zu den aktuellen Zinsentwicklungen und Auswirkungen auf die Gemeindfinanzierung

10.30 – 11.00    Für alle, die Loanboox (näher) kennenlernen möchten:

Kennenlern-Webinar, Inhalt: Überblick über die Services von Loanboox & Plattform

 

Nachhaltige Kommunalfinanzierung: Muss sie sich lohnen?

Die Umsetzung und Integration von ESG in der Kommunalfinanzierung hat für Kreditnehmer und Kapitalgeber in der Zukunft einen sehr hohen Stellenwert. Aktuell gibt es bezüglich der Themenrelevanz bei Kommunen sowie kommunalen Unternehmen und Kapitalgebern deutliche Unterschiede. Das zeigt eine Studie, die das Fintech Loanboox in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius in Deutschland erstellt hat.

Studie ESG in der Kommunalfinanzierung

Kommunen und kommunale Unternehmen arbeiten mit zahlreichen Aktivitäten erfolgreich an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele. Im Bereich Kommunalfinanzierung gibt es Nachholbedarf. Während 74% der Kapitalgeber angegeben haben, dass sie ESG in ihrer Institution aufgreifen, trifft dies bei den kommunalen Kreditnehmern nur auf 21% zu. Das zeigt eine Auswertung von 106 Antworten kommunaler Kreditnehmer und 75 Kapitalgeber aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. 

Banken in der Vorreiterrolle?

Banken werden sowohl von den Kreditnehmern (58%) als auch von den Kapitalgebern (67%) selbst in der Vorreiterrolle zur Etablierung der grünen Kommunalfinanzierung gesehen. Das zeigt sich ebenfalls in der Berichterstattung. 12% der Kommunen und Kommunalunternehmen veröffentlichen einen regelmäßigen Nachhaltigkeitsbericht. Einen Abschnitt zur Kommunalfinanzierung gibt es jedoch nicht. Bei den Kapitalgebern berichten 71% regelmäßig; Abschnitte zur Kommunalfinanzierung gibt es nur in 23% der Berichte. Die Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten seitens der Kapitalgeber in Österreich und Deutschland lässt sich u.a. durch die Berichtspflicht durch die EU-Richtlinie (CSRD) erklären. 90% der Kapitalgeber wünschen sich eine Nachhaltigkeitsberichtspflicht für kommunale Kreditnehmer. Damit würde sich für Kapitalgeber die Prüfung von ESG-Kriterien im Kreditvergabeprozess vereinfachen.

Handlungsfelder: Transparenz, Rentabilität und Kooperation

Die Handlungsfelder für eine nachhaltige Kommunalfinanzierung sind gemäß Studienergebnissen erhöhte Transparenz, Rentabilität und Kooperation. Die Erkennbarkeit der Zweckbindung des Darlehens sowie eine verpflichtende Nachhaltigkeitsberichtspflicht schaffen Transparenz. Die Studienteilnehmer geben an, dass sich die Umsetzung der ESG-Kriterien sowohl für Kapitalgeber als auch für Kreditnehmer positiv und mit messbarem Erfolg auswirken sollten. Konkret heißt das: Kreditnehmer wünschen sich tiefere Zinsen, wenn sie nachhaltige Kriterien erfüllen. Welche Kriterien das sind, bleibt offen. In der Schweiz gibt es mit Energiestadt eine mögliche Zertifizierung, in Deutschland und Österreich sind jedoch nur sehr wenige Kommunen angeschlossen. Kooperation zwischen kommunalen Kreditnehmern und Kapitalgebern tragen zum Verständnis bei und überwinden Interessenskonflikte.

Die Pressemeldung zu den Studienergebnissen finden Sie hier. Die Studie wurde seitens Loanboox von unserem Leiter Kommunalkunden Dr. Lucas Freund betreut. Ein Foto von Herrn Freund liegt hier zum Download.

Ein Zusammenschnitt des Webinars mit der Vorstellung der Studienergebnisse steht in Kürze zur Verfügung.

Zeitenwende auch auf dem Immobilienmarkt?

Zeitenwende auch auf dem Immobilienmarkt?

Auf dem Schweizer Immobilienmarkt hat sich im 2021 ein Trend akzentuiert: die totalen Kapitalgewinne auf Immobilienanlagen waren erstmals wieder attraktiver als der direkte Immobilienbesitz mit seinen Cashflow-Renditen durch Mietzinseinnahmen. Das letzte Mal passierte dies vor etwa 20 Jahren. Auf was haben sich jetzt Marktteilnehmer einzustellen?

Bei Immobilieninvestitionen spielt der Renditespread, etwa zwischen risikofreien Staatsanleihen und der laufenden Ertragsrendite durch Mieteinnahmen, eine zentrale Rolle. Dieser Spread ist der zusätzliche Gewinn, den ein Investor erzielt, wenn er sich statt für eine risikoarme Anlage für ein Investment mit höherem Risiko entscheidet. 

Im konkreten Fall in der Schweiz sieht das so aus: Bundesobligationen mit einer zehnjährigen Laufzeit bringen zurzeit einen Zinsertrag in Höhe von 1,20 Prozent (22. Sept. 2022). Damit hat nun ein fast sieben Jahre dauernder Zyklus mit Negativzinsen bei den «zehnjährigen Eidgenossen» sein Ende gefunden. Doch im Umkehrschluss sind Immobilieninvestments nun nicht mehr so ausserordentlich attraktiv. Der Renditespread, der in der Spitze bis zu 3,5 Prozentpunkte (= 350 Basispunkte) betrug, schmilzt zusammen und liegt nunmehr teils deutlich unter 100 Basispunkte. 

Renditespread

Quelle: Swiss Life Asset Manager

Märkte rechnen mit weiterer Inflation

Beim Blick nach Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild, wenn auch gleich deutlich akzentuierter: Nimmt man dort als Basiszinssatz die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen betrug der Renditespread im ersten Quartal 2022, zum Beispiel für Büroimmobilien in Berlin, 220 Basispunkte. Das ist die Differenz aus einer Nettoanfangsrendite von 2,4 Prozent für Bestandsgebäude dieser Art und dem Basiszinssatz von 0,2 Prozent. Mittlerweile werden die deutschen Staatsanleihen mit 1,9 Prozent verzinst (22. Sept. 2022). Ergo: Der Renditespread beträgt nunmehr nur noch 50 Basispunkte. 

Der Anstieg bei den Renditen von Staatsanleihen ist vor allem Ausdruck der Markterwartungen einer höheren Inflation in den nächsten Jahren. Zugleich haben die Zentralbanken eine Trendwende eingeleitet. So wurden die Leitzinsen bereits von der Federal Reserve Bank in den USA, von der Bank of England, der Bank of Canada und auch der Peoples Bank of China erhöht. Auch die Schweizerische Nationalbank und die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main reagierten jüngst mit zwei Erhöhungen, so dass die festgelegten Zinsen der SNB nun bei +0,5 Prozent und bei der EZB bei +1,25 Prozent liegen. Angesichts der weiterhin hohen Inflationsraten werden weitere Zinsschritte bereits von den Märkten erwartet und auch bereits eingepreist. 

Die Ausnahme von der Regel?

Wie sich die jüngsten Basiszinserhöhung auf die Zahlungsbereitschaft von Investoren für Immobilien auswirken wird, kann derzeit nicht abschliessend eingeordnet werden. Das Preisniveau von Immobilien in der Schweiz ist weiter stabil, teils auch mit durchaus steigender Tendenz. Verschiedene neue Rahmenfaktoren müssen jetzt aber schnell eingerechnet werden. Dies dürfte auch Folgen für die Immobilienfinanzierung haben. Denn jetzt kommt es mehr und mehr auch wieder auf die Stellen hinter dem Komma an, um Projekte ordentlich aufzugleisen. Eines ist aus der Wirtschaftshistorie jedenfalls gewiss: der enge Zusammenhang zwischen den Renditen von direkten Immobilienanlagen und jenen von Staatsanleihen. 

Experten gehen davon aus, dass Investitionen in Immobilien oft auch wegen des Faktors Inflationsschutz getätigt werden. Dies vor allem dann, wenn Immobilienpreise und Mieterträge stärker wachsen als die Konsumentenpreise. Diese Annahme trifft in der Realität sehr häufig, aber eben nicht immer zu. Und wie es derzeit scheint, kommen wir in eine wirtschaftliche Phase bzw. befinden wir uns vielleicht schon darin, wo wieder einmal die Ausnahme die Regel bestätigt. 

Webinar-Einladung: DACH-Studienergebnisse ESG in der Kommunalfinanzierung

Webinar-Einladung: DACH-Studienergebnisse ESG in der Kommunalfinanzierung

ESG in der Kommunalfinanzierung

Das Thema ESG (Environment Social Governance) gewinnt in der Finanzbranche stetig an Bedeutung. Um den aktuellen Stand des Einflusses von ESG speziell in der Kommunalfinanzierung zu ermitteln, führte die Hochschule Fresenius in Deutschland im Auftrag von Loanboox eine Studie durch. 

Die Resultate daraus präsentieren wir in einem Webinar – mit anschliessendem Erfahrungsaustausch zusammen mit Energiestadt Schweiz. 

Dafür laden wir Sie herzlich zu unserem Webinar ein. 

Wann?

Donnerstag, 22. September um 14 Uhr – virtuell via Zoom oder per Telefon einwählen.

Anmeldeschluss: 20. September

Agenda

14.00    Intro Lucas Freud, Teamleiter Kommunalkunden Loanboox

14.05    Vorstellung DACH-Studienergebnisse, Prof. Dr. Stephan Haubold, Hochschule Fresenius

  • Wie schätzen Kreditnehmer und Kapitalgeber die Relevanz von ESG heute und in der Zukunft ein? 
  • Gibt es Unterschiede zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz? 
  • Welche Rolle spielen Nachhaltigkeitslabels und/oder Ratings? 
  • Sollte ein Nachhaltigkeits-/ESG-Bericht für Kommunen verbindlich sein? 

14.25    Erfahrungsaustausch zusammen mit Energiestadt Schweiz, Barbara Schwickert, Co-Geschäftsführerin Energiestadt Schweiz

14.45    Ende des Webinars

Ihre Gastgeber

  • Lucas Freund, Leiter Kommunalkunden Loanboox Deutschland
  • Barbara Schwickert, Co-Geschäftsführerin, Energiestadt, Schweiz
  • Prof. Dr. Stephan Haubold, Studiendekan Wirtschaftschemie und & MINTrepreneurship, Hochschule Fresenius, Deutschland

Kennenlern-Webinare: Finanzierung über Loanboox + Finanzierungsstrategie

Sie wollten sich bereits auf Loanboox anmelden, wissen aber nicht, ob es für Ihre Bedürfnisse geeignet ist? Sie sind bereits Nutzer und möchten eine Auffrischung erhalten oder unseren Finanzierungsstrategie-Support kennenlernen? Dann haben wir genau das richtige für Sie: Unsere 30-minütigen Kennenlern-Webinare.

Datum: Jeden ersten Mittwoch des Monats, um 10  Uhr.

Inhalte und Details: Entnehmen Sie dem untenstehendes Formular (auf grünen Knopf klicken).

Anmeldung: Via untenstehenden Formular oder per Mail unter Angabe des gewünschten Monats.

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