3’000 abgeschlossene Deals mit einem Volumina von CHF 30 Milliarden

3’000 abgeschlossene Deals mit einem Volumina von CHF 30 Milliarden

Im 2022 hat Loanboox den Meilenstein von 3’000 abgeschlossenen Transaktionen mit einem Volumen von fast CHF 30 Milliarden zugunsten von Gemeinden, öffentlich-rechtlich nahen Körperschaften und Immobiliengesellschaften überschritten. Während die Fremdfinanzierungskosten deutlich stiegen, sich beispielsweise im öffentlichen Sektor in der Schweiz vervierfachten, profitierten die 800 Kunden von Loanboox vom Zugang zu 200 institutionellen Kapitalgebern, digitalen Tools und einem persönlichen Service, der ihnen Arbeit und Geld sparte – bei grösseren Transaktionen bis zu CHF einer Million.  

Loanboox ist vor sechs Jahren an den Markt gegangen, mit dem Ziel, die Fremdkapitalmärkte effizienter, transparenter und schneller zu gestalten. Bis heute haben Gemeinden, Städte, Grossunternehmen, Immobiliengesellschaften und Wohnbaugenossenschaften 3’000 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von knapp 30 Milliarden Franken mit Loanboox abgeschlossen. 800 Kreditnehmer und 200 institutionelle Kapitalgeber haben im 2022 die Produkte und Dienstleistungen von Loanboox in Anspruch genommen. 

Finanzierungskosten für öffentliche Hand mehr als vervierfacht

Im 2022 hat sich ein deutlicher Anstieg der Fremdkapitalfinanzierungskosten für die öffentliche Hand in der Schweiz gezeigt. Laut Daten von Loanboox hat sich der durchschnittlich angebotene Zinssatz für 10-jährige Darlehen von öffentlichen Schuldnern im 4. Quartal 2022 um 1.7 Prozentpunkte erhöht und somit vervierfacht im Vergleich zum 4. Quartal 2021. Auch bei 5-jährigen Laufzeiten ist der durchschnittlich angebotene Zinssatz im gleichen Zeitraum um 1.7 Prozentpunkte gestiegen, was noch höhere relative Zinskosten bedeutet. Loanboox hat seinen Kunden durch Transaktionsunterstützungen und Portfolioanalysen geholfen, die unsichere Marktlage zu bewältigen und vorausschauend für zukünftige Fremdfinanzierungen zu planen. 

Immobilienfinanzierungen: CHF 250’000 Einsparungen pro Transaktion

Je höher die Finanzierungskosten, umso mehr lohnt sich der Vergleich, wie das Beispiel des neu geschaffenen Bereichs der Immobilienfinanzierung bei Loanboox zeigt: Im 2022 sparten Immobiliengesellschaften und Wohnbaugenossenschaften im Schnitt 40% mit Loanboox – CHF 250’000 pro Transaktion. Ina Invest AG, Logement Idéal oder die allgemeine Wohnbaugenossenschaft Aarau und Umgebung (ABAU) zählen zu den Kunden. 

43 Projekte mit zuordenbarer positiver Wirkung im 2022

Im 2022 hat das Unternehmen 591 Finanzierungen abgeschlossenen, darunter 43 mit einem Volumen von CHF 200 Millionen, die direkt den Sustainable Development Goals der UN zuordenbar sind: Erschwinglicher Wohnraum, Beitrag zur Energiewende, Investition in Gesundheitseinrichtungen und Bildungsprojekte. Seit 2022 ist das Energiestadt-Label auf Loanboox integriert. Kreditnehmer sehen zudem immer vor Abschluss der Finanzierung, wer die Kapitalgeber sind und können so nachhaltige Kriterien in ihre Entscheidungen aufnehmen. 

Erweiterung der Produkt- und Dienstleistungspalette

Neben der einfachen und günstigen Finanzierung hat das Fintech im 2022 sein Produktangebot auch in Richtung Debt Management Tools ausgebaut und weiterentwickelt. Fonds, Immobiliengesellschaften, Grossunternehmen und öffentlich-rechtliche Unternehmen können ihre Schulden somit effizienter verwalten und von Automatisierungstools profitieren.  

Kontaktpersonen

Loanboox
Philippe Cayrol, CEO
Martina 
Bühler, CMO
Talacker 50, 8001 Zürich 
+41 55 220 78 29, press@loanboox.com

Webinar-Einladung: Market Update Zinsentwicklungen Gemeindefinanzierungen

Webinar-Einladung: Market Update Zinsentwicklungen Gemeindefinanzierungen

Market Update Webinar

Speziell bei diesem volatilen Zinsumfeld immer relevanter: Wie entwickeln sich die Zinsen? Was sind aktuelle Wirtschaftsprognosen? Welche Auswirkungen hat das auf die Finanzierung der öffentlichen Hand? 

Unser Experte & Geschäftsführer Schweiz, Andi Burri, ordnet das für Sie im Rahmen eines Webinars für Sie ein. 

Falls Sie Loanboox noch nicht kennen oder schon lange nicht mehr damit in Berührung gekommen sind, dürfen Sie gerne im Anschluss an’s Market Update 30 Minuten für ein Kennenlern-Webinar bleiben.

Wann?

Donnerstag, 26. Januar um 10 Uhr – virtuell via Zoom oder per Telefon einwählen.

Anmeldeschluss: 24. Januar

Agenda

10.00 – 10.30    Für alle:

Analyse und Kommentare zu den aktuellen Zinsentwicklungen und Auswirkungen auf die Gemeindfinanzierung

10.30 – 11.00    Für alle, die Loanboox (näher) kennenlernen möchten:

Kennenlern-Webinar, Inhalt: Überblick über die Services von Loanboox & Plattform

 

Frohe Festtage und mit Energie ins neue Jahr!

Ein von Unsicherheiten geprägtes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir hoffen, Sie finden über die Festtage ein paar ruhige Momente, um auszuspannen und Ruhe einkehren zu lassen. 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für Ihr Vertrauen bedanken. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr.

Für’s 2023 wünschen wir Ihnen persönlich beste Gesundheit, friedliche und schöne Momente in guter Gesellschaft und viel Erfolg. 

 

Ihr Loanboox-Team

 

Immobiliengesellschaften sparen im Schnitt CHF 250’000 pro Transaktion via Loanboox

Immobiliengesellschaften sparen im Schnitt CHF 250’000 pro Transaktion via Loanboox

Im Frühjahr dieses Jahres hat Loanboox ihre Geschäftsaktivitäten erweitert und bietet seither ihre Dienstleistungen und Tools auch im Immobilienbereich an. Nach neun Monaten kann ein sehr positives Zwischenfazit gezogen werden: Immobiliengesellschaften und Wohnbaugenossenschaften haben in der turbulenten Marktlage im Schnitt 40% pro Transaktion mit Loanboox Real Estate eingespart – CHF 250’000 pro Transaktion.

Die Marktsitutation ist unsicher, die Kapitalgeber sind zurückhaltender und die Zinsen sind kräftig angestiegen und volatil. Eine schwierige Ausgangssituation für viele Immobiliengesellschaften und Wohnbaugenossenschaften. Loanboox, die führende Finanzierungsplattform, hat sich mit dem Markteintritt in die HypothekarFinanzierung von Renditeimmobilien im Frühjahr 2022 zum Ziel gesetzt, neue Massstäbe in der Branche zu setzen und Kunden bei der Finanzierung und Darlehensverwaltung mit innovativer Technologie und massgeschneiderten Dienstleistungen zu unterstützen.  

«Immobiliengesellschaften und Wohnbaugenossenschaften haben in den letzten neun Monaten dank Loanboox Real Estate im Schnitt 40% eingespart – CHF 250’000 pro Transaktion. Jede Anfrage wurde erfolgreich abgeschlossen.»

sagt Patrick Zurfluh, Leiter Immobilienfinanzierung bei Loanboox. Die abgeschlossenen Volumina bei Loanboox Real Estate bewegten sich zwischen CHF 2 und 22 Millionen, die Laufzeiten lagen zwischen 3 Monaten und 15 Jahren. 

Die Kreditnehmer profitieren von den Vorteilen der digitalen Plattform (effiziente Prozesse, Datenraum, Offertenvergleich, Audit Trail und Ausweitung des Kapitalgebernetzwerks) und professioneller, persönlicher Beratung. Kapitalgeber auf der anderen Seite schätzen den breiten Zugang zu attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten, die hohe Qualität des Finanzierungsdossiers und die schlanken Prozesse. 
 
«Die Finanzierungsanfragen von Loanboox Real Estate sind professionell aufbereitet und reduzieren unseren Abwicklungsaufwand erheblich. Das Factsheet und die Plattform erlauben uns, schnelle Entscheide zu treffen und unsere Finanzierungsofferte einfach abzugeben.» sagt Michael Müller, Director bei der UBS. 

Das Auftragsbuch bei Loanboox Real Estate sei gut gefüllt, sagt Zurfluh: «Über 10 Transaktionen stehen in den nächsten Monaten an. Auch die Debt Management Tools sind gefragt. Diverse grosse Immobilieninvestoren wollen mit unserer Technologie einen umfassenden und digitalen Überblick über ihr Kreditportfolio erhalten. Das ermöglicht ihnen datengetriebene Entscheidungen.»  

Kontaktpersonen

Loanboox
Martina Bühler, CMO
Patrick Zurfluh, Leiter Immobilienfinanzierung
Talacker 50, 8001 Zürich 
+41 55 220 78 29, press@loanboox.com

Indirekte Immobilienanlagen: Deutlich weniger Dynamik im Markt

Die Auswirkungen steigender Kredit- und Finanzierungskosten sind im zweiten Halbjahr 2022 auf allen europäischen Immobilienmärkten zu beobachten. Gründe sind die geopolitischen Unsicherheiten, wirtschaftliche Turbulenzen und das «new normal» an der Zinsfront. Folgen sehen wir auch im Kapitalbeschaffungsmarkt in der Schweiz, etwa bei nicht kotierten Immobilienfonds.  

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat es dieses Jahr schon dreimal getan, die Schweizerische Nationalbank (SNB) erst zweimal: signifikante Anhebungen des Leitzinses. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die EZB bei ihrer nächsten Sitzung am 15. Dezember ein weiteres Mal die Zinsen steigen lässt. Es wird erwartet, dass auch die SNB bald wieder an der Zinsschraube drehen wird. 

Steigende Zinsen machen Investments in den Immobilienbereich weniger attraktiv. Andere Asset-Klassen reüssieren hingegen und übernehmen ein Stück des Kuchens an verfügbarem Kapital. Dies zeigte sich in den vergangenen Monaten und Wochen beispielsweise bei angestrebten Kapitalerhöhungen von nicht an der Börse kotierten Schweizer Immobilienfonds. 

Immobilienfonds bleiben unter den Erwartungen 

Schauen wir uns etwa die im Oktober durchgeführte Emission des PURE Swiss Opportunity REF an: Der angepeilte Erlös von bis zu 35 Millionen Schweizer Franken wurde bei weitem nicht erreicht und am Ende sammelte die Fondsgesellschaft PURE Funds AG mit Sitz in Zug rund 9,3 Millionen Franken ein. Die Ausübungsquote lag somit nur bei rund 25 Prozent. In den Jahren zuvor hatte man dagegen auch in diesem Bereich viele überzeichnete Kapitalerhöhungen verzeichnet. Die PURE- Fondsleitung verbuchte dennoch den Schritt als Erfolg und verwies auf «das anspruchsvolle Marktumfeld», die Erwartungen seien «nicht vollumfänglich erfüllt» worden. Zu den Kapitalgebern zählten bestehende Investoren, die ihre Bezugsrechte ausübten, als auch neue Investoren, so PURE Funds. Die Fondsleitung will die neuen Mittel für den weiteren Portfolioaufbau, u.a. in einen Liegenschaftsankauf im Zentrum von Zug, und zur Reduzierung der Fremdfinanzierungsquote aufwenden. 

Emissionserlöse deutlich schwächer 

Ähnlich erging es der Emission des nicht kotierten Mountain Resort Real Estate Fund Sicav. Der auf Tourismus-Immobilien spezialisierte Fonds wollte kürzlich rund 20 Millionen Franken Neugelder aufnehmen. Schliesslich wurden jedoch 13,07 Millionen eingesammelt, was einer Ausübungsquote von rund 65 Prozent entspricht. Der Mountain Resort-Fonds, der unter Leitung der Solufonds SA aus Morges geführt wird, plant mit dem Emissionserlös die Finanzierung des Baus einer Ferienanlage in der Hérémence im Kanton Wallis und die Erweiterung der Ferienanlage in der Gemeinde Brigels im Kanton Graubünden. 

Korrekturen bereits in der Vorbereitung

Auch beim Akara Swiss Diversity Property Fund PK, dessen neue Zeichnungsfrist Ende Oktober begann, musste Rekalibrierungen vorgenommen werden: Die Fondsleitung Swiss Prime Site Solutions wollte ursprünglich einmal ein Transaktionsvolumen zwischen 100 und 150 Millionen anpeilen. Jetzt sollen neue Anteile nur im Wert von maximal 62 Millionen ausgegeben werden. Die Zeichnungsfrist endet am 18. November. Der Akara Diversity PK ist aktuell (gemäss Verkehrswerten) zu 49 Prozent in der Region Zürich, zu 21 Prozent in der Nordwestschweiz, zu 16 Prozent am Genfersee sowie in weiteren Schweizer Regionen investiert. Die Nutzungsart Wohnen macht dabei einen Anteil von 53 Prozent (bezogen auf die Sollmiete) aus. 

Diese drei Beispiele zeigen exemplarisch die derzeit getrübte Marktlage auf dem gesamten Fondsmarkt. Zwar konnten zuletzt die Titel börsenkotierter Immobilienfonds wieder etwas in ihren Kursen zulegen und sich erholen. Dennoch erwarten die Marktexperten für den Rest des Jahres 2022 sowie auch übergehend in das neue Jahr 2023 deutlich weniger Dynamik und Investitionsbereitschaft bei Neuemissionen bzw. Kapitalerhöhungen in der Schweiz und in Europa.