Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 für Loanboox trotz Covid-19

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 für Loanboox trotz Covid-19

50% mehr Abschlüsse als 2019 

Die Fremdkapitalfinanzierung auf Loanboox stieg 2020 um 50 Prozent auf CHF 7,1 Mrd. und konnte mehr als 600 Kreditnehmer und 120 Kapitalgeber bedienen. Darüber hinaus blickt das Fintech auf die weltweit erste vollständig digital emittierte Unternehmensanleihe und eine Verstärkung des Managementteams zurück. 

Trotz unbeständiger Bedingungen wurden 2020 von Gemeinden, Kantonen und grossen Unternehmen Finanzierungen in Höhe von 7,1 Milliarden Schweizer Franken über Loanboox abgeschlossen – 50% mehr als 2019. Die führende Plattform für Fremdfinanzierungen knackte somit vier Jahre nach Go-Live die 20-Milliarden Grenze an abgeschlossenem Volumen. Das stärkste Wachstum verzeichnete das Fintech dabei in Deutschland mit einem vervierfachten Jahres-Abschlussvolumen von 2.2 Mrd. Euro. Österreich folgt dicht dahinter mit einem Wachstumsplus von 300% an abgeschlossenen Deals. 

Corona hat die Fremdkapitalmärkte beeinflusst 

In Zeiten der Unsicherheit hat es Loanboox 600 Kreditnehmern ermöglicht, schnell und zu günstigen Konditionen an Geld zu kommen.  Während des Lockdowns im März wurden Transaktionen mit einem Volumen von einer Milliarde Schweizer Franken abgeschlossen – dreimal so viele wie im Vorjahr. Dabei profitierten die Kunden auch davon, dass fast alle Finanzierungsschritte digital abgewickelt werden können – auch aus dem Home-Office. Dies zeigt den Komfort und die Flexibilität einer Plattform wie Loanboox. 

Auf der Anlegerseite sorgte die Krise im März und April für Zurückhaltung und einen vorübergehenden Anstieg der Geldmarktzinsen von rund 0,5%. Im Sommer entspannte sich die Situation wieder und die Zinsen kehrten auf ihr historisch niedriges Niveau zurück, auf der Plattform wurden Finanzierungen mit bis zu 30 Jahren Laufzeit und engen Spreads abgeschlossen. 

Team-Verstärkung und Führungswechsel

Neben der gestiegenen Nachfrage haben Veränderungen im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung das Fintech 2020 weiter vorangetrieben. Das Fintech wählte im April den erfahrenen Wirtschaftsjurist Dr. Felix R. Ehrat in den Verwaltungsrat. Im Juni stiess Philippe Cayrol als neuer CEO zum Unternehmen. Der erfahrene Scale-up-Manager übernahm die Position von Loanboox-Gründer Stefan Mühlemann, der sich seitdem auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident konzentriert.

Meilenstein mit erster digital abgewickelten Unternehmensanleihe

Im Juli 2020 platzierte die Axpo Holding AG die erste börsenkotierte Unternehmensanleihe vollständig digital, über Loanboox. Der grüne Bond über 133 Mio. CHF mit einer Laufzeit von 7 Jahren war mit mehr als 53 Aufträgen im Buch stark überzeichnet. Nach der Etablierung als führende Plattform für öffentliche und öffentlich-rechtlich nahe Kreditfinanzierungen war dies ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung des Anleihemarktes.

Über Loanboox

Das Fintech Loanboox ist die europaweit führende Plattform für Fremdfinanzierungen und ist in sechs Ländern vertreten. Kunden sind Gemeinden, Städte, Kantone und weitere öffentlich-rechtlich nahe Körperschaften und Grossunternehmen als Kreditnehmer, institutionelle Anleger und Banken als Kapitalgeber. 

Kontaktpersonen für Rückfragen

Loanboox 
Herr Philippe Cayrol, CEO  
Frau Martina Bühler, Chief Marketing & Communications Officer 
Talacker50, 8001 Zürich 
055 220 78 29,press@loanboox.com

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast „Think beyond the obvious“ blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

Keine Zeit, das Audio jetzt anzuhören? Dann laden Sich den Beitrag einfach herunter.

Schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr!

Ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das vielen von uns viel abverlangt hat. Aber natürlich gab es auch schöne und positive Momente, auf die es sich zurückzublicken lohnt.

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Was hat Loanboox 2020 besonders geprägt?

  • Dass wir Gemeinden, Städte, Kantone und Unternehmen in fünf Ländern unterstützen konnten, ihre Finanzierungsanfragen erfolgreich über unsere Plattform abzuschliessen.
  • Dass wir 105 neue Kapitalgeber begrüssen durften und hoffen, ihnen – und allen anderen – mit unseren Tools die Arbeit erleichtern zu können.
  • Dass wir die Pionierin Axpo Holding AG bei der Weltpremiere des ersten vollständig digital abgewickelten, börsenkotierten Greenbonds begleiten durften.

Und wir finden es toll, liebe Loanboox-Community, dass wir auch von zu Hause aus reibungslos mit Ihnen zusammenarbeiten und kommunizieren können.

Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und das Interesse in diesen besonderen Zeiten.

Jetzt ist es Zeit, durchzuatmen und die Reset-Taste für 2021 zu drücken – mit frischer Kraft und Tatendrang. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, neues Jahr

Ihnen und Ihrer Familie frohe und erholsame Festtage. Bleiben Sie gesund.

Ihr Loanboox-Team

SWISS Fintech Speakers: Kompetenz-Cluster

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Manchmal ist es wichtig, die richtigen Worte zu finden. Zum Beispiel wenn es um Innovationen und Startups im Bereich Finanztechnologie geht. 

SWISS FINTECH ist der grösste Fintech Verband der Schweiz und er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Unternehmergeist im Land zu fördern. Dafür steht ein hervorragendes Netzwerk aus Referenten und Branchenexperten bereit – allesamt eingefleischte Startup-Enthusiasten und Unternehmer, die Einblicke aus erster Hand geben.
Sie alle können für Veranstaltungen oder als Interview-Partner angefragt werden.

Loanboox Co-Founder und Schweiz-Geschäftsführer Andi Burri ist ebenso dabei wie Martina Bühler, Head of Marketing and Communications.

SWISS Fintech ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der jährlich die Swiss Fintech Fair ausrichtet. Zu seinen Mitgliedern gehören unter anderem Loanboox, der Business Software-Entwickler Bexio oder der digitale Vermögensverwalter Altoo.

Netzwoche: Wie FinTechs und Banken zusammenarbeiten

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FinTechs gegen Banken – der Öffentlichkeit gefällt das Bild vom kleinen, innovativen David gegen den grossen, schwerfälligen Goliath. Was dabei oft ausser Acht gelassen wird: der Kundennutzen. Im Magazin Netzwoche erklären wir, warum Kooperationen mit institutionellen Partnern wie Banken wichtig und nützlich sind. 

Viele Banken, Versicherungen und Unternehmen wollen kundenorientierter, effizienter und agiler werden. Aber jahrzehntelang gewachsene Strukturen und interne Regulierungen machen diesen Entwicklungsprozess nicht gerade einfach. Den Kunden ist es wichtig, dass sie gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, effiziente Finanzierungsmöglichkeiten finden, die auch aus dem Homeoffice problemlos bedienbar sind.

Der Markt für solche Partnerschaften ist da

Für unseren COO Dominique Hügli lagen die Vorteile deshalb auf der Hand, als sich beispielsweise die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditbank (DKB) bot. Beide Seiten wollen durch die Zusammenarbeit den Digitalisierungsprozess im Finanzsektor vorantreiben und das bestehende Marktpotenzial besser ausschöpfen.

Digitale Transformationen und gemeinsame Projekte wie diese sind immer auch eine Herausforderung. Es ist wichtig, dass alle ins Boot geholt werden, an das gemeinsame Produkt oder die Dienstleistung glauben und der zugrundeliegenden Strategie konsequent folgen.

Dominique Hügli, COO von Loanboox

Am Ende des Prozesses steht mit den «Direktdarlehen» ein digitales Produkt, mit dem alle glücklich sind – vor allem der Kunde. Mehr noch: Die Zusammenarbeit mit der DKB zeigt, dass es sich lohnt, das Portfolio für weitere strategische Partnerschaften auszubauen.

Interessantes Thema? Dann lesen Sie den ganzen Artikel im Magazin Netzwoche.

Digital Shapers 2020: Diese Schweizer treiben die Digitalisierung voran

Digital Shapers 2020: Diese Schweizer treiben die Digitalisierung voran

Digital Shapers 2020: Zum fünften Mal hat BILANZ zusammen mit Handelszeitung und Le Temps die 100 wichtigsten Köpfe der Schweiz gekürt, die bei der Digitalisierung ganz vorne mit dabei sind.

Sie wirken in grossen Organi­sationen und helfen diesen, die etablierten Strukturen für das Digitalzeitalter fit zu machen, stellen die nötigen Rahmen­bedingungen der Digitalisierung sicher oder legen als Akademiker, Blogger, Autoren, Forscher oder Mitarbeitende in Think-Tanks die Grundsteine für neue Technologien und die Digitalisierung: Zum fünften Mal hat BILANZ in Zusammenarbeit mit Handelszeitung und Le Temps die Digital Shapers gekürt, jene 100 Personen, welche die Digitalisierung im Land vorantreiben.

Auch der Gründer und VR Präsident von Loanboox wurde gekürt.

Wir gratulieren Stefan Mühlemann herzlich! Er ist einer der wichtigen Köpfe , welche die Digitalisierung vorantreiben. Vor Kurzem wechselte Mühlemann vom CEO auf den Posten des VR-Präsidenten. Mühlemann sagt zur Bilanz:

«Leute zu managen, die andere Leute managen, gehört nicht zu meinen Stärken»

Er sieht sich eher als Stratege und Erfinder. Auch wenn er an 15 Start-ups beteiligt ist und sich bei dem einen oder anderen teilweise mehr engagiert, bleibt der grösste Teil seiner Energie auf Loanboox konzentriert. Denn mit der Kreditplattform hat er noch viel vor. Derzeit ist das Unternehmen in sechs Länder tätig. Langfristig soll es zu einem weltweiten Marktplatz für Fremdkapital werden. Die Expansion soll vor allem über Partnerschaften mit Banken und anderen Finanzinstituten vonstattengehen. Bietet sich ein Zukauf, sei man auch dem nicht abgeneigt. Dabei versucht Mühlemann, nicht abzuheben und das Tempo etwas zu kontrollieren: «Wir sind schon immer noch Start-up und dürfen nicht zu viele Baustellen aufmachen.»