«Nicht nur tiefe Zinsen». So erleichtert Loanboox Einsiedeln die Arbeit.

Was ist bei der Kapitalaufnahme wichtig und inwiefern kann Loanboox dabei helfen? Wir haben bei Werner Landtwing, Leiter Finanzen, Informatik & Controlling des Bezirks Einsiedeln nachgefragt.

Was ist Ihnen bei der Kapitalaufnahme für den Bezirk Einsiedeln wichtig?

Uns sind einerseits die tiefen Zinsen wichtig, aber auch, dass wir mit verschiedenen Geldgebern arbeiten können und dass dabei der Prozess so einfach wie möglich ist.

Inwiefern kann Ihnen Loanboox dabei helfen?

Der Prozess zur Geldbeschaffung mittels Loanboox ist sehr effizient. Die übersichtlichen Auswertungen bieten uns eine sehr gute Entscheidungsgrundlage. Die transparente Dokumentation schafft uns auch aus Sicht des internen Kontrollsystems (IKS) und extern gegenüber der politisch gewählten Rechnungsprüfungskommission einen Mehrwert.

Wie hat sich Ihre Finanzierungssituation während der COVID-19 Pandemie verändert?

Am Beschaffungsprozess hat sich für uns trotz der COVID-19 Pandemie nichts geändert.

«Loanboox erleichert uns die Arbeit. Der Prozess ist transparent und effizient. Mit der Plattform Loanboox kommt man sehr schnell und einfach mit verschiedenen Kapitalgebern in Kontakt. » 

 

– Werner Landtwing, Leiter Finanzen, Informatik & Controlling, Bezirk Einsiedeln

Genauere Informationen dazu finden Sie in der Fallstudie. 

Gemeinden finanzieren Gemeinden – eine sinnvolle Alternative zu Strafzinsen

Gemeinden finanzieren Gemeinden – eine sinnvolle Alternative zu Strafzinsen

Aktuelle Neuigkeiten zu Loanboox Blog Bild Sparschwein

Überschüssiges Kapital auf einem Konto parken, das war bei vielen Gemeinden die bisherige, gängige Praxis. Doch spätestens seit mehr und mehr Banken die Limiten für Freibeträge senken und Strafzinsen für Spareinlagen fällig werden, ist es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken. Wir stellen Ihnen eine vor. 

Vorbei die Zeiten, als man fürs Geld auf die Seite legen noch mit Zinsen belohnt wurde. 10’000 Franken sollte die Gemeinde Zuchwil im Kanton Solothurn für ein Sparguthaben von einer Million CHF pro Jahr zahlen, da ihr die Limite des Freibetrags stark eingeschränkt wurde. Viel zu viel, entschied der Finanzchef und musste sich eine neue Strategie für das Liquiditätsmanagement seiner Gemeinde überlegen. Zuchwil ist ein Beispiel von vielen und die Alternativen zum Strafzins bedeuten für die Gemeinden viel Aufwand: Angegliederte öffentliche Organisationen (vor-) finanzieren, Vorsorgebeiträge oder kantonale Beiträge frühzeitig einzahlen, mehrere Konten bei verschiedenen Banken einrichten und anschliessend verwalten.

Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, überschüssiges Gemeinde-Kapital sinnvoll einzusetzen, um Strafzinsen zu verhindern. Zum Beispiel andere Gemeinden, öffentlich-rechtliche Kreditnehmer oder Zweckverbände, bei der Finanzierung von Projekten zu unterstützen. Denn beim finanziellen Handlungsspielraum sind die Unterschiede gross.

Wie das konkret mit Loanboox funktioniert, erklärt Sarah Tinguely, verantwortlich für das Business Development, Westschweiz:

«Gemeinden, die überschüssiges Kapital zur Verfügung haben, können damit als Kreditgeber für Gemeinden oder Zweckverbände mit Finanzierungsbedarf auftreten. In ähnlicher Form passiert das ja schon, wenn Gemeinden ihren angegliederten Organisationen – zum Beispiel Zweckverbänden – ein Darlehen geben. Für Gemeinden mit hoher Liquidität ist das eine gute Möglichkeit, ihr Kapital kostengünstiger und sicher «anzulegen» und dabei gleichzeitig einer anderen öffentlich-rechtlichen Institution in der Schweiz zu helfen.»

Was müssen Gemeinden tun, um andere öffentliche-rechtliche Kreditnehmer via Loanboox zu finanzieren? Dazu Andi Burri, Co-Founder und Geschäftsführer von Loanboox Schweiz:

«Gemeinden, die ihre überschüssige Liquidität kurz- oder langfristig anderen öffentlich-rechtlichen Kreditnehmern via Loanboox weitergeben möchten, können sich direkt auf Loanboox registrieren oder kontaktieren einen Kundenbetreuer. Entweder telefonisch unter 055 220 78 20 oder per E-Mail an info@loanboox.ch. Aus Erfahrung wissen wir, dass gerade öffentlich-rechtlich nahe Organisationen, die von Gemeinden in ihren Strukturen und Bedürfnissen verstanden werden, spannende Gegenparteien sind.»

Was sollten Gemeinden beachten, wenn sie Geld an andere Gemeinden weitergeben möchten?

Durch unsere Erfahrung der erfolgreichen Vermittlung von über 1800 Transaktionen können wir Ihnen aufzeigen, wie einfach das Anlegen auf diesem Weg funktioniert und was Sie vorab klären sollten.

Die wichtigsten Punkte:

  • Prüfen Sie im Organisationsreglement, ob Ihre Gemeinde Darlehen an andere öffentlich-rechtliche Kreditnehmer vergeben darf. Bei vielen Schweizer Gemeinden ist das innerhalb von klaren Rahmenbedingungen zugelassen.
  • Entscheiden Sie, ob Sie eigenständig agieren wollen oder ob Sie unseren Service in Anspruch nehmen möchten.
  • Benötigen Sie für die Beurteilung der Kreditrisiken der Gegenparteien Expertise? Wir oder unsere Partner unterstützen Sie dabei gerne.
  • Nutzen Sie unsere effiziente und erfahrungsbasierte Einschätzung von aktuellen Marktkonditionen.

Klingt das interessant? Kontaktieren Sie uns, wir sprechen alle weiteren Schritte mit Ihnen durch.

15’000 Franken Steuergelder einsparen? Geht. Niederwil erklärt, wie.

Wie finanzieren sich Schweizer Gemeinden und was ist ihnen bei der Kapitalaufnahme wichtig? Wir haben bei Jessica Meili, Leiterin Finanzen der Gemeinde Niederwil, nachgefragt.

Wie funktioniert die Kapitalbeschaffung bei der Gemeinde Niederwil?

Mit der laufenden Investitions- und Finanzplanung wird der Kapitalbedarf der Gemeinde für die nächsten Jahre ermittelt. Je nach Liquiditätsbedarf werden dann kurz- oder langfristige Darlehen aufgenommen. Dabei müssen jeweils mehrere Angebote zum Vergleich eingeholt werden.

Was ist Ihnen bei der Kapitalaufnahme wichtig? 

Neben günstigen Konditionen und einer Breite an Vergleichsmöglichkeiten legen wir grossen Wert auf einen unkomplizierten und effizienten Prozess.

Inwiefern kann Loanboox Ihnen dabei helfen? 

Mit nur wenigen Klicks und innert kürzester Zeit bekommen wir eine Vielzahl von interessanten Angeboten. Neben einer enormen Zeitersparnis ermöglicht uns dies übersichtlich und transparent die für uns passendste Offerte zu finden. Auch zukünftig werden wir unsere Kapitalbeschaffung über die Plattform Loanboox abwickeln.

«Dank Loanboox spart Niederwil Steuergelder in der Höhe von 15’000 Franken.» 

 

– Jessica Meili, Leiterin Finanzen, Gemeinde Niederwil

Sie möchten erfahren, zu welchen Konditionen Niederwil bereits über Loanboox finanziert hat? Mehr dazu in der Fallstudie.

Die Welt im Covid-19-Schock – The Big Picture Special mit Mark Dittli

Die Welt im Covid-19-Schock – The Big Picture Special mit Mark Dittli

Wie bewältigt die Welt – und vor allem die Schweiz – den Covid-19-Schock? Wie gross ist der wirtschaftliche Schaden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer spannenden, virtuellen Loanboox-Talkrunde mit Wirtschaftsjournalist und «The Market»-Chefredakteur Mark Dittli. 

Das Balkendiagramm macht es deutlich: 2020 war für die meisten Länder in konjunktureller Hinsicht eine Katastrophe. Ein einziger, roter Balken in der Jahresübersicht zeigt steil nach unten. Auf einer anderen Präsentations-Slide schillert eine Heatmap in Gelb-, Rot- und Grün-Tönen. Auf ihr kann man im weltweiten Vergleich erkennen, wie weit die wirtschaftliche Erholung in den einzelnen Ländern schon fortgeschritten ist – oder eben nicht. «The Market»-Chefredakteur Mark Dittli erläutert die Einzelheiten und Hintergründe dazu so logisch und nachvollziehbar, dass es einfach Spass macht, seinen Ausführungen zu folgen.

Umfassendes Markt-Wissen kompakt verpackt

Der Wirtschafts-Journalist beleuchtet in seinem 20-minütigen Vortrag, wie sich der rasante Zinsanstieg in den USA auf die Märkte und insbesondere auf die Schweiz auswirken wird. Er nimmt Wirtschafts- und Industrie-Zweige unter die Lupe, die nach dem Covid-19-Schock am schnellsten wieder auf die Beine gekommen sind. Dabei legt Dittli besonderes Augenmerk auf die Investoren-Sicht. Wie sehr er damit dem Nerv der Teilnehmer getroffen hat, zeigt die intensive Fragerunde im Anschluss. Alles in allem ein gelungener Auftakt für eine spannende Experten-Talk-Reihe.

Neugierig geworden? Hier können Sie sich Mark Dittlis Vortrag anschauen.

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Weitere Experten-Gespräche und Einschätzungen zu Themen rund um Wirtschaft, Finanzmärkte und Digitalisierung finden Sie hier.

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast «Think beyond the obvious» blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

Keine Zeit, das Audio jetzt anzuhören? Dann laden Sich den Beitrag einfach herunter.

Studie zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz. Teil 3: Die Auswirkungen der Corona-Krise

Studie zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz. Teil 3: Die Auswirkungen der Corona-Krise

Kaum Veränderungen beim Kreditvolumen und eine immer noch gute Bonität – so sah die finanzielle Situation vieler Schweizer Gemeinden noch bis Anfang 2020 aus. Doch nun dürften sich die Auswirkungen der Corona-Krise bemerkbar machen. Im dritten Teil unserer Blogreihe zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz schauen wir uns diesen Aspekt genauer an.

Seit 2003 liefert die Hochschule Luzern (HSLU) Wirtschaft zuverlässig und detailliert Antworten rund um das Thema Gemeindefinanzen. Auch in ihrer jüngsten Untersuchung hat sie Laufzeiten, Verzinsung und Finanzierungspartner unter die Lupe genommen. Die Experten kommen in der im Sommer 2020 vorgelegten Studie unter anderem zum Schluss, dass sich das durchschnittliche Kreditvolumen der Gemeinden im Vergleich zu den Vorjahren nur leicht erhöht hat. Sie stellt fest, dass rund die Hälfte der Gemeinden ihre Verschuldung seit 2016 stark abbauen konnte, die andere aber deutlich höher verschuldet ist.

Eine Rechnung mit vielen Unbekannten

Doch wird sich das durch die anhaltende Corona-Krise verändern? Studienleiter Prof. Christoph Lengwiler wagt eine vorsichtige Einschätzung, auch wenn es noch schwierig sei, die Gesamt-Entwicklung vorauszusagen. Man habe im vergangenen Frühjahr gesehen, dass eines der wichtigsten Ziele gewesen sei, eine zweite Ansteckungs-Welle zu verhindern, so Lengwiler. „Doch das ist uns leider nicht gelungen“. Jetzt gehe es darum, alles zu tun, um eine dritte Welle abzublocken. Wirtschafts-Experten sind sich einig, dass das die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz massgeblich beeinflussen wird.

Die Auswirkungen werden mit Verzögerung sichtbar

Doch schon jetzt sei klar, dass die Gemeinden die Krise zu spüren bekommen, meint er. Einerseits hätten die Gemeinden zwar Geld eingespart, weil Projekte nicht realisiert werden konnten, andererseits hätten sie kurzfristig schon deutlich höhere Mehrausgaben gehabt.
Daran wird sich auch so bald nichts ändern, fasst Prof. Christoph Lengwiler die Aussichten für die Gemeinden zusammen: 

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Das alles werde tendenziell dazu führen, dass die finanzielle Situation der Gemeinden angespannt bleiben und die Verschuldung steigen werde, so Lengwiler weiter. Er geht deshalb davon aus, dass zusätzliche oder alternative Finanzierungsmassnahmen nötig sein werden.

Details zur Studie und zu den Teilnehmenden

Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Lengwiler erstmals den Finanzierungsmarkt bei mittelgrossen Gemeinden in der Schweiz sondiert. Sechs mal wurde die Studie seitdem durchgeführt – zuletzt per Ende 2019. Im Fokus stehen dabei Gemeinden mit 4.000 bis 30.000 Einwohnern. Angefragt wurden in der jüngsten Studie insgesamt 470 Gemeinden, 238 stellten ihre Daten zur Verfügung – das entspricht knapp elf Prozent aller Gemeinden in der Schweiz. Mit einer Teilnehmerquote von 50.6% kann die Erhebung als weitgehend repräsentativ bewertet werden. Erstmals wurde auch die Westschweiz miteinbezogen, das schlägt sich beim Kreditvolumen mit einem Plus von fast 30% im Vergleich zur Studie von 2016 nieder.

Lesen Sie auch Teil 1 und Teil 2 der Blogreihe zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz.