«Neue Normalität». Digitale Lösungen für die Pandemie

Was sind die grössten Herausforderungen für Treasurer auf dem Weg zurück in Zeit nach der COVID-19-Pandemie? In einer mehrteiligen, virtuellen Konferenz geht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC dieser Frage auf den Grund und beleuchtet die verschiedenen Facetten dahinter. 

Gibt es eine neue «neue Normalität» mit COVID-19? Und wie verändert sie womöglich die Arbeit von Treasury-Mitarbeitenden? Experten aus internationalen Technologie-Unternehmen- und von Finanzdienstleistern teilen ihre Einschätzung beispielsweise zur Entwicklung von Steuer-Regulatorien, Green Finance oder Cypersicherheit.

Darüber hinaus geht es in der Webinar-Reihe um die Möglichkeiten digitaler Transformation und wie Finanzprozesse dadurch optimiert werden können. Für Loanboox ist Stefan Feller, Head Capital Markets/Bonds, dabei. Stichwort: Digital Treasury. 

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Das klingt spannend? Dann registrieren Sie sich jetzt noch schnell noch für die Webinare am 01. und 08. Juni 2021 .

Gemeinden finanzieren Gemeinden – sinnvolle Alternative zu Strafzinsen

Gemeinden finanzieren Gemeinden – sinnvolle Alternative zu Strafzinsen

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Überschüssiges Kapital auf einem Konto parken, das war bei vielen Gemeinden die bisherige, gängige Praxis. Doch spätestens seit mehr und mehr Banken die Limiten für Freibeträge senken und Strafzinsen für Spareinlagen fällig werden, ist es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken. Wir stellen Ihnen eine vor. 

Vorbei die Zeiten, als man fürs Geld auf die Seite legen noch mit Zinsen belohnt wurde. 10’000 Franken sollte die Gemeinde Zuchwil im Kanton Solothurn für ein Sparguthaben von einer Million CHF pro Jahr zahlen, da ihr die Limite des Freibetrags stark eingeschränkt wurde. Viel zu viel, entschied der Finanzchef und musste sich eine neue Strategie für das Liquiditätsmanagement seiner Gemeinde überlegen. Zuchwil ist ein Beispiel von vielen und die Alternativen zum Strafzins bedeuten für die Gemeinden viel Aufwand: Angegliederte öffentliche Organisationen (vor-) finanzieren, Vorsorgebeiträge oder kantonale Beiträge frühzeitig einzahlen, mehrere Konten bei verschiedenen Banken einrichten und anschliessend verwalten.

Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, überschüssiges Gemeinde-Kapital sinnvoll einzusetzen, um Strafzinsen zu verhindern. Zum Beispiel andere Gemeinden, öffentlich-rechtliche Kreditnehmer oder Zweckverbände, bei der Finanzierung von Projekten zu unterstützen. Denn beim finanziellen Handlungsspielraum sind die Unterschiede gross.

Wie das konkret mit Loanboox funktioniert, erklärt Sarah Tinguely, verantwortlich für das Business Development, Westschweiz:

«Gemeinden, die überschüssiges Kapital zur Verfügung haben, können damit als Kreditgeber für Gemeinden oder Zweckverbände mit Finanzierungsbedarf auftreten. In ähnlicher Form passiert das ja schon, wenn Gemeinden ihren angegliederten Organisationen – zum Beispiel Zweckverbänden – ein Darlehen geben. Für Gemeinden mit hoher Liquidität ist das eine gute Möglichkeit, ihr Kapital kostengünstiger und sicher «anzulegen» und dabei gleichzeitig einer anderen öffentlich-rechtlichen Institution in der Schweiz zu helfen.»

Was müssen Gemeinden tun, um andere öffentliche-rechtliche Kreditnehmer via Loanboox zu finanzieren? Dazu Andi Burri, Co-Founder und Geschäftsführer von Loanboox Schweiz:

«Gemeinden, die ihre überschüssige Liquidität kurz- oder langfristig anderen öffentlich-rechtlichen Kreditnehmern via Loanboox weitergeben möchten, können sich direkt auf Loanboox registrieren oder kontaktieren einen Kundenbetreuer. Entweder telefonisch unter 055 220 78 20 oder per E-Mail an info@loanboox.ch. Aus Erfahrung wissen wir, dass gerade öffentlich-rechtlich nahe Organisationen, die von Gemeinden in ihren Strukturen und Bedürfnissen verstanden werden, spannende Gegenparteien sind.»

Was sollten Gemeinden beachten, wenn sie Geld an andere Gemeinden weitergeben möchten?

 

Durch unsere Erfahrung der erfolgreichen Vermittlung von über 1800 Transaktionen können wir Ihnen aufzeigen, wie einfach das Anlegen auf diesem Weg funktioniert und was Sie vorab klären sollten.

Die wichtigsten Punkte:

  • Prüfen Sie im Organisationsreglement, ob Ihre Gemeinde Darlehen an andere öffentlich-rechtliche Kreditnehmer vergeben darf. Bei vielen Schweizer Gemeinden ist das innerhalb von klaren Rahmenbedingungen zugelassen.
  • Entscheiden Sie, ob Sie eigenständig agieren wollen oder ob Sie unseren Service in Anspruch nehmen möchten.
  • Benötigen Sie für die Beurteilung der Kreditrisiken der Gegenparteien Expertise? Wir oder unsere Partner unterstützen Sie dabei gerne.
  • Nutzen Sie unsere effiziente und erfahrungsbasierte Einschätzung von aktuellen Marktkonditionen.

Klingt das interessant? Kontaktieren Sie uns, wir sprechen alle weiteren Schritte mit Ihnen durch.

Die Welt im Covid-19-Schock – The Big Picture Special mit Mark Dittli

Die Welt im Covid-19-Schock – The Big Picture Special mit Mark Dittli

Wie bewältigt die Welt – und vor allem die Schweiz – den Covid-19-Schock? Wie gross ist der wirtschaftliche Schaden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer spannenden, virtuellen Loanboox-Talkrunde mit Wirtschaftsjournalist und «The Market»-Chefredakteur Mark Dittli. 

Das Balkendiagramm macht es deutlich: 2020 war für die meisten Länder in konjunktureller Hinsicht eine Katastrophe. Ein einziger, roter Balken in der Jahresübersicht zeigt steil nach unten. Auf einer anderen Präsentations-Slide schillert eine Heatmap in Gelb-, Rot- und Grün-Tönen. Auf ihr kann man im weltweiten Vergleich erkennen, wie weit die wirtschaftliche Erholung in den einzelnen Ländern schon fortgeschritten ist – oder eben nicht. «The Market»-Chefredakteur Mark Dittli erläutert die Einzelheiten und Hintergründe dazu so logisch und nachvollziehbar, dass es einfach Spass macht, seinen Ausführungen zu folgen.

Umfassendes Markt-Wissen kompakt verpackt

Der Wirtschafts-Journalist beleuchtet in seinem 20-minütigen Vortrag, wie sich der rasante Zinsanstieg in den USA auf die Märkte und insbesondere auf die Schweiz auswirken wird. Er nimmt Wirtschafts- und Industrie-Zweige unter die Lupe, die nach dem Covid-19-Schock am schnellsten wieder auf die Beine gekommen sind. Dabei legt Dittli besonderes Augenmerk auf die Investoren-Sicht. Wie sehr er damit dem Nerv der Teilnehmer getroffen hat, zeigt die intensive Fragerunde im Anschluss. Alles in allem ein gelungener Auftakt für eine spannende Experten-Talk-Reihe.

Neugierig geworden? Hier können Sie sich Mark Dittlis Vortrag anschauen.

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Weitere Experten-Gespräche und Einschätzungen zu Themen rund um Wirtschaft, Finanzmärkte und Digitalisierung finden Sie hier.

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast «Think beyond the obvious» blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

Keine Zeit, das Audio jetzt anzuhören? Dann laden Sich den Beitrag einfach herunter.

Studie zu Gemeindefinanzierung in der Schweiz. Teil 2: «Vermittlungsplattformen nützen allen»

Wer sind die bevorzugten Finanzierungspartner von Schweizer Gemeinden? Und warum werden Online-Plattformen auch für Investoren immer interessanter? Im zweiten Teil unserer Blogreihe gehen wir auf diese Aspekte genauer ein und lassen Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christoph Lengwiler dazu zu Wort kommen.

Seit 2003 untersucht die Hochschule Luzern-Wirtschaft in regelmässigen Abständen die Finanzierungs-Struktur mittelgrosser Gemeinden in der Schweiz – zuletzt 2019. In der Studie, die in diesem Sommer veröffentlicht wurde, kommt sie zu dem Schluss, dass sich der Markt in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat.

Wer mit wem?

Vor allem im Hinblick auf die Finanzierungspartner herrscht Bewegung. Mit 51.3 Prozent am erfassten Kreditvolumen sind Banken zwar immer noch der wichtigste Partner der Gemeinden, jedoch liegt der Marktanteil um fast 11 Prozent niedriger als in der Studie von 2016. Im Gegenzug scheinen Pensionskassen zu einem immer attraktiveren Finanzierungspartner zu werden: Sie verzeichnen ein Plus von gut 10 Prozent. Fast die Hälfte des Kreditvolumens wird damit nicht mehr von Banken finanziert.

Aber auch innerhalb der Banken hat sich die Gewichtung verschoben. So haben PostFinance und Raiffeisenbanken ihre Position im Markt im Vergleich zur vorangegangenen Studie gehalten, Kantonalbanken und auch die übrigen Banken (UBS, CS, etc.) verzeichneten per Ende 2019 jedoch tiefere Marktanteile. Ähnliches gilt für Versicherungen, sie haben sich in den letzten Jahren fast ganz aus dem Markt zurückgezogen. Offensichtlich sind die bonitätsmässig zwar hoch eingeschätzten Gemeindefinanzierungen wegen der tiefen Margen nicht attraktiv genug.

Vermittlungsplattformen werden häufiger genutzt

Und wie sieht es mit Alternativen zur klassischen Kreditvermittlung über den Hausbankberater aus? Laut der Studie arbeitet inzwischen über die Hälfte der befragten Gemeinden (60%) mit Dienstleistern wie Kredit-Vermittlungsplattformen oder Broker zusammen. 2016 waren es nur etwas über 41 Prozent. Doch nicht nur für Kreditnehmer sind die Plattformen attraktiv, sagt Studienleiter Prof. Dr. Christoph Lengwiler, auch für potentielle Investoren.

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Qualität vor Quantität

Den kommunalen Finanzchefs scheint dabei eine gewisse Konstanz wichtig zu sein: Die Anzahl der Broker und Plattformen, die die Gemeinden nutzen, ging im Vergleich zur letzten Studie zurück. Das zeugt von einer Konzentration auf bestimmte Dienstleister. Im Ranking, welche Dienstleister die Gemeinden für ihre Kreditanfragen nutzen, belegt Loanboox nach nur drei Jahren im Markt mit 33% Platz zwei.

Details zur Studie und zu den Teilnehmenden

Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Lengwiler erstmals den Finanzierungsmarkt bei mittelgrossen Gemeinden in der Schweiz sondiert. Sechs mal wurde die Studie seitdem durchgeführt – zuletzt per Ende 2019. Im Fokus stehen dabei Gemeinden mit 4.000 bis 30.000 Einwohnern. Angefragt wurden in der jüngsten Studie insgesamt 470 Gemeinden, 238 stellten ihre Daten zur Verfügung – das entspricht knapp elf Prozent aller Gemeinden in der Schweiz. Mit einer Teilnehmerquote von 50.6% kann die Erhebung als weitgehend repräsentativ bewertet werden. Erstmals wurde auch die Westschweiz miteinbezogen, das schlägt sich beim Kreditvolumen mit einem Plus von fast 30% im Vergleich zur Studie von 2016 nieder.

Lesen Sie auch Teil 1  und Teil 3 der Blogreihe zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz.

Schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr!

Schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr!

Ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das vielen von uns viel abverlangt hat. Aber natürlich gab es auch schöne und positive Momente, auf die es sich zurückzublicken lohnt.

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Was hat Loanboox 2020 besonders geprägt?

  • Dass wir Gemeinden, Städte, Kantone und Unternehmen in fünf Ländern unterstützen konnten, ihre Finanzierungsanfragen erfolgreich über unsere Plattform abzuschliessen.
  • Dass wir 105 neue Kapitalgeber begrüssen durften und hoffen, ihnen – und allen anderen – mit unseren Tools die Arbeit erleichtern zu können.
  • Dass wir die Pionierin Axpo Holding AG bei der Weltpremiere des ersten vollständig digital abgewickelten, börsenkotierten Greenbonds begleiten durften.

Und wir finden es toll, liebe Loanboox-Community, dass wir auch von zu Hause aus reibungslos mit Ihnen zusammenarbeiten und kommunizieren können.

Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und das Interesse in diesen besonderen Zeiten.

Jetzt ist es Zeit, durchzuatmen und die Reset-Taste für 2021 zu drücken – mit frischer Kraft und Tatendrang. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, neues Jahr

Ihnen und Ihrer Familie frohe und erholsame Festtage. Bleiben Sie gesund.

Ihr Loanboox-Team