Frohe Festtage und mit viel Schwung ins neue Jahr!

Frohe Festtage und mit viel Schwung ins neue Jahr!

Das Jahr 2021 hatte es in sich. Nun ist es an der Zeit, Ruhe einkehren zu lassen, abzuschalten und den Alltag hinter uns zu lassen.

Gemeinsam mit Ihnen konnten wir in diesem Jahr einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten: Über 700 Refinanzierungen und Projekte, wie beispielsweise der Bau neuer Schulen oder die Renovation von Spitälern, konnten durch die Kapitalaufnahme via Loanboox angestossen werden. Darauf sind wir stolz.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf ein erfolgreiches neues Jahr und auf noch viele gemeinsame Projekte.

Für das Jahr 2022 wünschen wir Ihnen persönlich viel Gesundheit, Stabilität, Leichtigkeit und Momente voller Glück.

Ihr Loanboox-Team

PS: Dieses Bild stammt von der Feier unseres 5-jährigen Bestehens diesen September.
Ein weihnachtliches Teamfoto gibt es aus bekannten Gründen leider nicht.

Ergebnisse Weltklimakonferenz: Was die Finanzbranche damit zu tun hat

Ergebnisse Weltklimakonferenz: Was die Finanzbranche damit zu tun hat

Die Weltklimakonferenz COP26, welche Mitte November zu Ende ging, lieferte wichtige Ergebnisse gegen den Klimawandel. Wir zeigen diese auf und erläutern, was nachhaltige Finanzen bedeuten und welche Rolle die Finanzbranche im Kampf gegen den Klimawandel einnimmt.

Ziel der 26. Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow war es, die Massnahmen zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens und des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen voranzutreiben.

Netto-Null erreichen: Der Beitrag der Weltklimakonferenz COP26

Auf der COP26 wurde der Klimapakt von Glasgow beschlossen – fast 200 Länder stimmten ihm zu. Abgesehen von der Ein-Satz-Erklärung, den Temperaturanstieg unter 1.5°C zu halten, sind dies die Hauptpunkte, die von den Delegierten diskutiert wurden:

  • Kohle wird als Energieträger «schrittweise abgeschafft».
  • In den nächsten fünf Jahren sollen 500 Milliarden Dollar an Entwicklungsländer gezahlt werden, um ihnen zu helfen, ihre Emissionen zu senken und die Auswirkungen der Klimakrise zu bewältigen.
  • Die Führung eines Datenbank-, Kommunikations- und Berichterstattungssystems (Santiago Network) für Länder und Organisationen, um Möglichkeiten zu identifizieren und zu katalysieren und Unterstützung zu mobilisieren, um Verluste und Schäden durch den Klimawandel zu bewältigen.

Einige Länder und NGOs bezeichneten die Ergebnisse als «enttäuschend». Die meisten Länder stimmten jedoch darin überein, dass die Einigung zum jetzigen Zeitpunkt und in Anbetracht ihrer Differenzen ausgewogen sei. Der neuseeländische Chefunterhändler fasste es folgendermassen zusammen: «Der Text stellt das ‘am wenigsten schlechte’ Ergebnis dar.»

Mehr Informationen zur COP26 und deren Ergebnisse finden Sie hier.

Begriffserklärung: Netto-Null

Netto-Null (Netto-Null-Emissionen) bedeutet, dass Menschen durch verschiedene Massnahmen die von ihnen verursachten Treibhausgase in gleicher Menge der Erdatmosphäre wieder entziehen. Netto-Null bedeutet entsprechend Klimaneutralität. Ziel der weltweiten Klimapolitik: Bis 2050 Netto-Null beziehungsweise Klimaneutralität erreichen.

Quellen: Avenir Suisse und IPCC

Worin besteht der Zusammenhang zwischen den erwähnten Massnahmen und der Finanzwelt?

Die Bedeutung von nachhaltigen Finanzen

Wie die Welt aktuell wirtschaftet, ist nicht nachhaltig. Die ökologische Ebene wird überstrapaziert und hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Der Finanzsektor nimmt bei der Bekämpfung des Klimawandels eine zentrale Rolle ein. Einerseits müssen enorme Summen investiert werden, um nachhaltige Massnahmen, wie beispielsweise erneuerbare Energien, zu fördern. Dies, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN zu erreichen. Andererseits fliessen immer noch Unmengen von Geld in Organisationen, Projekte und Kapitalanlagen, die keine Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Welche Rolle spielen die Finanzen bei Netto-Null?

Eines der im Vorfeld der COP26 genannten Hauptziele war die Mobilisierung von Finanzmitteln. Die Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) wurde ins Leben gerufen, um die Standards zu erhöhen, den Ehrgeiz voranzutreiben und sicherzustellen, dass die Netto-Null-Verpflichtungen transparent, glaubwürdig und konsistent sind. Es müssen Billionen aus dem privaten und öffentlichen Sektor fliessen, damit Netto-Null erreicht werden kann.

Portrait von Andi Burri

Bildquelle: flickr

«Der Privatsektor hat erkannt, dass Klimarisiken für seine Portfolios sehr wichtig sind und dass er sie auf eine nachhaltigere Wirtschaftsweise ausrichten muss.»

 

Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen

500 globale Finanzdienstleistungsunternehmen haben reagiert und sich bereit erklärt, 130 Billionen US-Dollar – rund 40 % des weltweiten Finanzvermögens – an den Zielen des Pariser Abkommens auszurichten, einschliesslich der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1.5 °C. Ein ermutigendes Zeichen.

Im nächsten Artikel zu diesem Thema werden wir uns eingehender mit dem Fahrplan und der Rolle von institutionellen Anlegern, Regierungen und Städten bei der Finanzierung von Netto-Null befassen.

Bleiben Sie dran.

«Neue Normalität». Digitale Lösungen für die Pandemie

Was sind die grössten Herausforderungen für Treasurer auf dem Weg zurück in Zeit nach der COVID-19-Pandemie? In einer mehrteiligen, virtuellen Konferenz geht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC dieser Frage auf den Grund und beleuchtet die verschiedenen Facetten dahinter. 

Gibt es eine neue «neue Normalität» mit COVID-19? Und wie verändert sie womöglich die Arbeit von Treasury-Mitarbeitenden? Experten aus internationalen Technologie-Unternehmen- und von Finanzdienstleistern teilen ihre Einschätzung beispielsweise zur Entwicklung von Steuer-Regulatorien, Green Finance oder Cypersicherheit.

Darüber hinaus geht es in der Webinar-Reihe um die Möglichkeiten digitaler Transformation und wie Finanzprozesse dadurch optimiert werden können. Für Loanboox ist Stefan Feller, Head Capital Markets/Bonds, dabei. Stichwort: Digital Treasury. 

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Das klingt spannend? Dann registrieren Sie sich jetzt noch schnell noch für die Webinare am 01. und 08. Juni 2021 .

Gemeinden finanzieren Gemeinden – sinnvolle Alternative zu Strafzinsen

Gemeinden finanzieren Gemeinden – sinnvolle Alternative zu Strafzinsen

Aktuelle Neuigkeiten zu Loanboox Blog Bild Sparschwein

Überschüssiges Kapital auf einem Konto parken, das war bei vielen Gemeinden die bisherige, gängige Praxis. Doch spätestens seit mehr und mehr Banken die Limiten für Freibeträge senken und Strafzinsen für Spareinlagen fällig werden, ist es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken. Wir stellen Ihnen eine vor. 

Vorbei die Zeiten, als man fürs Geld auf die Seite legen noch mit Zinsen belohnt wurde. 10’000 Franken sollte die Gemeinde Zuchwil im Kanton Solothurn für ein Sparguthaben von einer Million CHF pro Jahr zahlen, da ihr die Limite des Freibetrags stark eingeschränkt wurde. Viel zu viel, entschied der Finanzchef und musste sich eine neue Strategie für das Liquiditätsmanagement seiner Gemeinde überlegen. Zuchwil ist ein Beispiel von vielen und die Alternativen zum Strafzins bedeuten für die Gemeinden viel Aufwand: Angegliederte öffentliche Organisationen (vor-) finanzieren, Vorsorgebeiträge oder kantonale Beiträge frühzeitig einzahlen, mehrere Konten bei verschiedenen Banken einrichten und anschliessend verwalten.

Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, überschüssiges Gemeinde-Kapital sinnvoll einzusetzen, um Strafzinsen zu verhindern. Zum Beispiel andere Gemeinden, öffentlich-rechtliche Kreditnehmer oder Zweckverbände, bei der Finanzierung von Projekten zu unterstützen. Denn beim finanziellen Handlungsspielraum sind die Unterschiede gross.

Wie das konkret mit Loanboox funktioniert, erklärt Sarah Tinguely, verantwortlich für das Business Development, Westschweiz:

«Gemeinden, die überschüssiges Kapital zur Verfügung haben, können damit als Kreditgeber für Gemeinden oder Zweckverbände mit Finanzierungsbedarf auftreten. In ähnlicher Form passiert das ja schon, wenn Gemeinden ihren angegliederten Organisationen – zum Beispiel Zweckverbänden – ein Darlehen geben. Für Gemeinden mit hoher Liquidität ist das eine gute Möglichkeit, ihr Kapital kostengünstiger und sicher «anzulegen» und dabei gleichzeitig einer anderen öffentlich-rechtlichen Institution in der Schweiz zu helfen.»

Was müssen Gemeinden tun, um andere öffentliche-rechtliche Kreditnehmer via Loanboox zu finanzieren? Dazu Andi Burri, Co-Founder und Geschäftsführer von Loanboox Schweiz:

«Gemeinden, die ihre überschüssige Liquidität kurz- oder langfristig anderen öffentlich-rechtlichen Kreditnehmern via Loanboox weitergeben möchten, können sich direkt auf Loanboox registrieren oder kontaktieren einen Kundenbetreuer. Entweder telefonisch unter 055 220 78 20 oder per E-Mail an info@loanboox.ch. Aus Erfahrung wissen wir, dass gerade öffentlich-rechtlich nahe Organisationen, die von Gemeinden in ihren Strukturen und Bedürfnissen verstanden werden, spannende Gegenparteien sind.»

Was sollten Gemeinden beachten, wenn sie Geld an andere Gemeinden weitergeben möchten?

 

Durch unsere Erfahrung der erfolgreichen Vermittlung von über 1800 Transaktionen können wir Ihnen aufzeigen, wie einfach das Anlegen auf diesem Weg funktioniert und was Sie vorab klären sollten.

Die wichtigsten Punkte:

  • Prüfen Sie im Organisationsreglement, ob Ihre Gemeinde Darlehen an andere öffentlich-rechtliche Kreditnehmer vergeben darf. Bei vielen Schweizer Gemeinden ist das innerhalb von klaren Rahmenbedingungen zugelassen.
  • Entscheiden Sie, ob Sie eigenständig agieren wollen oder ob Sie unseren Service in Anspruch nehmen möchten.
  • Benötigen Sie für die Beurteilung der Kreditrisiken der Gegenparteien Expertise? Wir oder unsere Partner unterstützen Sie dabei gerne.
  • Nutzen Sie unsere effiziente und erfahrungsbasierte Einschätzung von aktuellen Marktkonditionen.

Klingt das interessant? Kontaktieren Sie uns, wir sprechen alle weiteren Schritte mit Ihnen durch.

Die Welt im Covid-19-Schock – The Big Picture Special mit Mark Dittli

Die Welt im Covid-19-Schock – The Big Picture Special mit Mark Dittli

Wie bewältigt die Welt – und vor allem die Schweiz – den Covid-19-Schock? Wie gross ist der wirtschaftliche Schaden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer spannenden, virtuellen Loanboox-Talkrunde mit Wirtschaftsjournalist und «The Market»-Chefredakteur Mark Dittli. 

Das Balkendiagramm macht es deutlich: 2020 war für die meisten Länder in konjunktureller Hinsicht eine Katastrophe. Ein einziger, roter Balken in der Jahresübersicht zeigt steil nach unten. Auf einer anderen Präsentations-Slide schillert eine Heatmap in Gelb-, Rot- und Grün-Tönen. Auf ihr kann man im weltweiten Vergleich erkennen, wie weit die wirtschaftliche Erholung in den einzelnen Ländern schon fortgeschritten ist – oder eben nicht. «The Market»-Chefredakteur Mark Dittli erläutert die Einzelheiten und Hintergründe dazu so logisch und nachvollziehbar, dass es einfach Spass macht, seinen Ausführungen zu folgen.

Umfassendes Markt-Wissen kompakt verpackt

Der Wirtschafts-Journalist beleuchtet in seinem 20-minütigen Vortrag, wie sich der rasante Zinsanstieg in den USA auf die Märkte und insbesondere auf die Schweiz auswirken wird. Er nimmt Wirtschafts- und Industrie-Zweige unter die Lupe, die nach dem Covid-19-Schock am schnellsten wieder auf die Beine gekommen sind. Dabei legt Dittli besonderes Augenmerk auf die Investoren-Sicht. Wie sehr er damit dem Nerv der Teilnehmer getroffen hat, zeigt die intensive Fragerunde im Anschluss. Alles in allem ein gelungener Auftakt für eine spannende Experten-Talk-Reihe.

Neugierig geworden? Hier können Sie sich Mark Dittlis Vortrag anschauen.

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Weitere Experten-Gespräche und Einschätzungen zu Themen rund um Wirtschaft, Finanzmärkte und Digitalisierung finden Sie hier.

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast «Think beyond the obvious» blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

Keine Zeit, das Audio jetzt anzuhören? Dann laden Sich den Beitrag einfach herunter.