Netzwoche: Wie FinTechs und Banken zusammenarbeiten

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FinTechs gegen Banken – der Öffentlichkeit gefällt das Bild vom kleinen, innovativen David gegen den grossen, schwerfälligen Goliath. Was dabei oft ausser Acht gelassen wird: der Kundennutzen. Im Magazin Netzwoche erklären wir, warum Kooperationen mit institutionellen Partnern wie Banken wichtig und nützlich sind. 

Viele Banken, Versicherungen und Unternehmen wollen kundenorientierter, effizienter und agiler werden. Aber jahrzehntelang gewachsene Strukturen und interne Regulierungen machen diesen Entwicklungsprozess nicht gerade einfach. Den Kunden ist es wichtig, dass sie gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, effiziente Finanzierungsmöglichkeiten finden, die auch aus dem Homeoffice problemlos bedienbar sind.

Der Markt für solche Partnerschaften ist da

Für unseren COO Dominique Hügli lagen die Vorteile deshalb auf der Hand, als sich beispielsweise die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditbank (DKB) bot. Beide Seiten wollen durch die Zusammenarbeit den Digitalisierungsprozess im Finanzsektor vorantreiben und das bestehende Marktpotenzial besser ausschöpfen.

Digitale Transformationen und gemeinsame Projekte wie diese sind immer auch eine Herausforderung. Es ist wichtig, dass alle ins Boot geholt werden, an das gemeinsame Produkt oder die Dienstleistung glauben und der zugrundeliegenden Strategie konsequent folgen.

Dominique Hügli, COO von Loanboox

Am Ende des Prozesses steht mit den «Direktdarlehen» ein digitales Produkt, mit dem alle glücklich sind – vor allem der Kunde. Mehr noch: Die Zusammenarbeit mit der DKB zeigt, dass es sich lohnt, das Portfolio für weitere strategische Partnerschaften auszubauen.

Interessantes Thema? Dann lesen Sie den ganzen Artikel im Magazin Netzwoche.

Sichern Sie sich mehr Angebote und 25% Rabatt auf exklusive Anfragen bis Ende des Jahres

Sichern Sie sich mehr Angebote und 25% Rabatt auf exklusive Anfragen bis Ende des Jahres

Wir haben über 2000 Finanzierungsanfragen analysiert. Das Ergebnis: Durch Exklusiv-Anfragen erzielen Kreditnehmer bessere Ergebnisse. 

Gemeinden, Städte und Organisationen, die ihre Finanzierungsanfragen ausschliesslich über Loanboox stellen, erhalten durchschnittlich doppelt so viele Angebote im Vergleich zu ihren Mitbewerbern, die mehrere Kanäle nutzen. Die höhere Anzahl von Angeboten führt zu einem stärkeren Wettbewerb und damit letztlich zu besseren Zinssätzen für die Kreditnehmer.

Die folgenden Beispiele für kürzlich abgeschlossene, exklusive Kreditanfragen vermitteln einen Eindruck davon:  

Eine Schweizer Gemeinde mit 3’700 Einwohnern erhielt 17 konkurrenzfähige Angebote (einschliesslich Angebote von lokalen Banken). Die Gemeinde schloss mit 0% für 4 Jahre ab – um 0,3% besser als in der Vergangenheit. Auf diese Weise konnte die Gemeinde mehrere Tausend Franken pro Jahr einsparen.

Ein Kraftwerk in der Schweiz bekam 8 wettbewerbsfähige Angebote von Investoren aus der Schweiz und Europa. Das Kraftwerk schloss zu 0,78% für 8 Jahre und zu 1,25% für 12 Jahre ab und sparte im Vergleich zu früheren Finanzierungsbedingungen mehrere zehntausend Franken pro Jahr.

BEAT ZURBUCHEN

Finanzverwalter, Gemeinde Matten (BE)

„Ich habe Loanboox exklusiv genutzt und mehr als 15 attraktive Angebote erhalten. Der integrierte automatische Vergleich spart mir viel Zeit und die attraktiveren Angebote den Steuerzahlern von Matten Geld.

Die Kreditnehmer profitierten aber nicht nur von den besten Zinssätzen, sondern auch von der Effizienz des gesamten Prozesses, bei dem sie die Angebote intuitiv vergleichen konnten. Ein weiterer Vorteil: die lückenlose und revisionssichere Dokumentation der Transaktion.

Unsere Daten und Erfahrungen zeigen eindeutig, dass exklusive Anfragen…

  • deutlich weniger Zeitaufwand benötigen, weil Sie alle Angebote automatisch am gleichen Ort vergleichen können
  • doppelt so viele Angebote generieren, da die Investoren die Angebote nicht über andere Kanäle erhalten haben
  • … was letztlich zu niedrigeren Zinsätzen führt aufgrund von Effizienzgewinnen und verstärktem Wettbewerb

Und um es noch attraktiver für Sie zu machen, haben wir ein zeitlich begrenztes Angebot bis Ende des Jahres: Stellen Sie Ihre Finanzierungsanfrage exklusiv über Loanboox und profitieren Sie von besseren Angeboten und einem zusätzlichen Rabatt von 25% auf die Transaktionsgebühren.

Klingt interessant? Loggen Sie sich ein, um Ihre Finanzierungsanfrage zu starten und wählen Sie als Finanzierungsobjekt „Exklusive Finanzierungsanfrage“.

Benötigen Sie mehr Informationen? Rufen Sie uns an (055 220 78 20), chatten Sie mit uns oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir helfen Ihnen jederzeit gerne. 

Digital Shapers 2020: Diese Schweizer treiben die Digitalisierung voran

Digital Shapers 2020: Diese Schweizer treiben die Digitalisierung voran

Digital Shapers 2020: Zum fünften Mal hat BILANZ zusammen mit Handelszeitung und Le Temps die 100 wichtigsten Köpfe der Schweiz gekürt, die bei der Digitalisierung ganz vorne mit dabei sind.

Sie wirken in grossen Organi­sationen und helfen diesen, die etablierten Strukturen für das Digitalzeitalter fit zu machen, stellen die nötigen Rahmen­bedingungen der Digitalisierung sicher oder legen als Akademiker, Blogger, Autoren, Forscher oder Mitarbeitende in Think-Tanks die Grundsteine für neue Technologien und die Digitalisierung: Zum fünften Mal hat BILANZ in Zusammenarbeit mit Handelszeitung und Le Temps die Digital Shapers gekürt, jene 100 Personen, welche die Digitalisierung im Land vorantreiben.

Auch der Gründer und VR Präsident von Loanboox wurde gekürt.

Wir gratulieren Stefan Mühlemann herzlich! Er ist einer der wichtigen Köpfe , welche die Digitalisierung vorantreiben. Vor Kurzem wechselte Mühlemann vom CEO auf den Posten des VR-Präsidenten. Mühlemann sagt zur Bilanz:

«Leute zu managen, die andere Leute managen, gehört nicht zu meinen Stärken»

Er sieht sich eher als Stratege und Erfinder. Auch wenn er an 15 Start-ups beteiligt ist und sich bei dem einen oder anderen teilweise mehr engagiert, bleibt der grösste Teil seiner Energie auf Loanboox konzentriert. Denn mit der Kreditplattform hat er noch viel vor. Derzeit ist das Unternehmen in sechs Länder tätig. Langfristig soll es zu einem weltweiten Marktplatz für Fremdkapital werden. Die Expansion soll vor allem über Partnerschaften mit Banken und anderen Finanzinstituten vonstattengehen. Bietet sich ein Zukauf, sei man auch dem nicht abgeneigt. Dabei versucht Mühlemann, nicht abzuheben und das Tempo etwas zu kontrollieren: «Wir sind schon immer noch Start-up und dürfen nicht zu viele Baustellen aufmachen.»

 

Live Stream: Davos Digital Forum

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Jetzt live: Nehmen Sie virtuell am Davos Digital Forum teil

An alle FinanzverwalterInnen von Kantonen, Städten und Gemeinden: Keynotes, Workshops und Webinare rund um die Themen Digitalisierung und moderne Verwaltung warten heute auf Sie. 

Das Tagesprogramm gliedert sich in drei Streams. Im ersten Stream steht das Thema smart Village und das Sammeln von Ideen im Fokus. Der zweite Stream beinhaltet die Vertiefung der Kenntnisse über Partizipation und Kommunikation. Im dritten gibt’s eine Expertenrunde zum Thema „Cities of the Future“.

Weiter unten im Artikel finden Sie die Livestreams zu der Konferenz. 

Um 11.30 Uhr spricht unser Co-Founder & Geschäftsführer Schweiz Andi Burri im ersten Stream zum Thema „Finanzengpässe in Krisen (Covid 19) schnell und einfach lösen“.

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Loanboox in der Bilanz: Kreditnachfrage explodiert

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Bilanz, von Erich Gerbl:
Für die Kreditplattform läuft es in der Krise prächtig. Offenbar heizen wachsende Sorgen um Steuerfälle die Nachfrage an.

Die Nachfrage nach Krediten durch öffentliche Schuldner schoss in der Covid-19-Krise steil nach oben. Das lässt sich an den Geschäften der Kreditplattform Loanboox erkennen.

«Im Lockdown wurden über die Plattform fast dreimal so viele Abschlüsse getätigt wie im Vorjahr», sagt Stefan Mühlemann, Gründer und VRP des Zürcher Start-ups.

Loanboox bringt in der Schweiz und fünf weiteren Ländern öffentliche Kreditnehmer wie Spitäler oder Gemeinden und institutionelle Kreditgeber wie Banken und Pensionskassen zusammen.

Konkret brachten März und April für Loanboox im Vergleich mit der entsprechenden Vorjahresperiode beim Kreditvolumen ein Plus von 136 Prozent auf 1,8 Milliarden Franken. Im ersten Halbjahr stieg das Kreditvolumen der Plattform zum Vorjahr von 2,5 auf 4,2 Milliarden. 

Loanboox als «Corona-Profiteur»

Mühlemann, der selbst unter dem Virus litt, sieht seine Firma als «Corona-Profiteur». Für das Gesamtjahr rechnet er bei Loanboox konservativ mit einer Steigerung des Kreditvolumens von 100 Prozent.

Die Gründe für die enorme Kreditnachfrage zur Hochzeit der Krise sind vielfältig. Ein wichtiger sei laut Mühlemann die Angst vor rückläufigen Steuereinnahmen wegen der rückläufigen Geschäfte der Firmen. Zudem machen die Kommunen bei den Infrastrukturprojekten antizyklisch vorwärts, um die Wirtschaft zu stützen. Auch sei Geld gerade für Topschuldner billig. «Man kann sogar weiterhin mit Geldaufnehmen Geld verdienen», sagt Mühlemann.

Loanboox ist seit vier Jahren aktiv und hat Kredite über 45 Milliarden Franken vermittelt. Ziel ist es, ein globaler Marktplatz für Fremdkapital zu werden. Die Expansion soll vor allem über Partnerschaften mit Banken und anderen Finanzinstituten vonstattengehen.

Finanz und Wirtschaft: Auf dem Anleihenmarkt kämpft Neu gegen Alt

Nachdem Loanboox den ersten vollständig digitalen Green Bond vermittelt hat, steht der Schweizer Anleihenmarkt vor einer Zeitenwende. Die Digitalisierung des althergebrachten Geschäfts wird weiter zunehmen, darin sind sich Emittenten und Vermittler einig. Nur wie sieht der weitere Weg aus? Bei Loanboox ist man zuversichtlich. Weitere Emissionen sind bereits in Planung.

Die Finanz und Wirtschaft schreibt dazu:

Zum ersten Mal emittierte ein Unternehmen – der Stromversorger Axpo – vollständig digital eine kotierte grüne Unternehmensanleihe (Green Bond) über die Loanboox­ Plattform. Rund vierzig Investoren konnten während neunzig Minuten mehrere Orders eingeben, sprich welches Volumen sie zu welchem Zins nehmen würden. Live konnten sie mitverfolgen, wie sich so das Buch bildete. Die «Blackbox» wurde transparent. Die Emittentin Axpo entschied am Ende, welches Volumen zu welchem jeweils durch die Live­ Buchbildung definierten Preis sie aufnehmen will. Es wurden 133 Mio. Fr. zu 147 Basispunkten (Bp) über Midswap für sieben Jahre.

Weiter heisst es:

Loanboox lässt sich nicht beirren: «Die nächsten Emissionen sind bereits geplant», sagt Mühlemann. Öffentliche Kreditnehmer und grosse Unternehmen seien interessiert. Und dank der kürzlich erhaltenen Lizenz der deutschen Finanzaufsicht werde die Plattform das digitale Anleihegeschäft auch in der EU einführen. Von einem Gegeneinander will Mühlemann dabei nichts wissen: «Loanboox ist schon seit den Anfängen sehr offen für Kooperationen mit den Emissionshäusern.»