Loanboox zu Re-Booting Economy – Lee & Partners fragt nach…

Nach über 11 Wochen im Lockdown öffnet sich die Schweiz schrittweise wieder. Wir erleben Geschichte und erhalten die einmalige Chance, unsere Wirtschaft neu zu starten.

Lee & Partners fragt Andi Burri, Loanboox Co-Founder & Country Head Switzerland, über Chancen, Herausforderungen und seinen persönlichen Highlights während dem Lockdown.

Wirtschaftlich gesehen, was glaubst Du sind unsere grössten Chancen?

Andi Burri: Der Lockdown hat uns deutlich aufgezeigt, dass wir kreative Lösungen finden für Probleme oder Herausforderungen. Während bei vielen Unternehmen das Arbeiten von zu Hause aus und die digitale Interkation eine Randerscheinung war, ist sie mit dem Lockdown zum Standard geworden. Aus meiner Sicht birgt diese Erfahrung die sehr grosse Chance, dass Digitalisierungsprojekte mit viel Rückenwind vorangetrieben werden und wir somit unsere Effektivität und Effizienz massiv steigern können. Als Mitgründer der grössten digitalen Fremdkapitalmarkt-Plattform in Europa begrüsse ich diese Beschleunigung natürlich.

Auf welche Risiken und Herausforderungen sollten Unternehmen sich neu einstellen?

Andi Burri: Noch ist unklar, wie nachhaltig und wie schnell die wirtschaftliche Erholung sein wird und ob es zu erneuten Einschränkungen und Social Distancing Massnahmen kommen wird. Die damit zusammenhängende Unsicherheit in der Planung ist für alle Unternehmen eine grosse Herausforderung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich Optionen zu schaffen für allfällig nötige finanzielle Engpässe. Dabei bieten sich alternative Finanzierungskanäle an, welche es ermöglichen, effizient eine sehr grosse Breite an Kapitalgebern anzusprechen.

Aus persönlicher Sicht, was war dein Highlight während dem Lockdown?

Andi Burri: Mitten im Lockdown haben wir, zusammen mit der Deutschen Kreditbank AG, ein neues Produkt lanciert – Direktdarlehen. Das Bild, welches in dem Zusammenhang entstanden ist, bleibt mir in Erinnerung: Das gesamte Projektteam sass mit einem Drink oder einem Glas Weisswein in ihrem Garten, Büro oder Wohnzimmer und war stolz und glücklich, in der turbulenten Zeit virtuell auf den Meilenstein anzustossen. Natürlich freue ich mich jetzt, die nächsten Erfolge hoffentlich auch wieder mal von Angesicht zu Angesicht mit unseren hochmotivierten Mitarbeitenden und Partnern feiern zu dürfen.

Vielen Dank für deine Insights, Andi!

Quelle: inTech

Loanboox in den Medien

Loanboox in den Medien

Mit einem neuen CEO und verstärkter Geschäftsleitung macht Loanboox einen Schritt in die nächste Wachstumsphase. Ein Auszug aktueller Presseberichte. 

Bloomberg: BayernLB-Beteiligung in Schweiz bekommen neuen CEO von Unicorn

Der Neue Kämmerer: Finanzplattform Loanboox stellt sich personell neu auf

Handelszeitung: Kredit-Plattform Loanboox ernennt einen neuen Chef, Gründer geht in den VR

Börsenzeitung: Philippe Cayrol führt Loanboox

Finanzbusiness: Loanboox ernennt neuen CEO und CRO

Finews: Loanboox: Neuer Chef kommt von französischem Einhorn

Finews: Loanboox Hires CEO From French Unicorn

gj Geldinstitute: Loanboox verstärkt Geschäftsleitung

L’Agefi: Un ancien dirigeant de Blablacar nommé CEO de la fintech Loanboox

Institutional Money: Loanboox strukturiert Geschäftsleitung um

Kreditwesen: Loanboox: Umbau der Geschäftsführung

Agefi: Nomination Philippe Cayrol

Cash: Mühlemann gibt CEO-Rolle bei Loanboox ab

Finextra: Loanbox appoints new CEO and CRO

Finanz-szene.de: DKB, Hamburger Volksbank, Volkswagen Bank, Mastercard

Fintech Switzerland: Swiss Fintech Loanboox Appoints new CEO and CRO

MoneytodayDas FinTech Loanboox bekommt einen neuen CEO

Payment & Banking:  DAILY: Hickhack um Wirecard & weitere News

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Pressemitteilung: 40 Mrd-Grenze geknackt und verstärkte Geschäftsleitung

Pressemitteilung: 40 Mrd-Grenze geknackt und verstärkte Geschäftsleitung

  • BlaBlaCar-Manager Philippe Cayrol wird neuer CEO
  • Gründer Stefan Mühlemann konzentriert sich auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident

Zürich, 17. Juni 2020. Die Fremdkapitalmarkt-Plattform Loanboox stellt ihr Management breiter auf: Philippe Cayrol verstärkt das Fintech als neuer CEO. Der erfahrene Start-up Manager übernimmt den Posten von Gründer Stefan Mühlemann, der sich auf seine Aufgabe als Verwaltungsratspräsident fokussiert. 

Philippe Cayrol neuer CEO

Philippe Cayrol verfügt über umfassende Erfahrung in der Skalierung von Unternehmen. Er kommt vom französischen Tech-Unicorn BlaBlaCar. Als Head of Corporate & Business Development baute Cayrol das Start-up zum weltweit grössten digitalen Marktplatz für Fahrgemeinschaften aus. Zuvor hatte Cayrol einen Investmentfonds in London mitbegründet, der sich auf Wachstumskapital für early-stage Projekte konzentrierte.

Die Digitalisierung der Fremdkapitalmärkte steht erst am Anfang. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Loanboox-Team diese Herausforderung anzugehen und die Fremdkapitalmärkte effizienter, zugänglicher und transparenter zu machen. Ich bin beeindruckt von den innovativen Funktionen und der Traktion der Plattform und freue mich darauf, zum künftigen Erfolg unserer Nutzer beizutragen,

sagt Cayrol.

Verstärkte Geschäftsleitung für neue Wachstumsphase

Stefan Mühlemann, der Loanboox 2015 gründete und seitdem als CEO fungierte, konzentriert sich fortan auf den Posten als Verwaltungsratspräsident.

Mit einem Anfragevolumen von über CHF 40 Milliarden und 2’500 aktiven Organisationen in sechs Ländern bin ich unglaublich stolz auf das, was wir bisher erreicht haben. Für die nächste Wachstumsphase, einschliesslich neuen Produkten und Zielgruppen, war es nun nötig, die operative Verantwortung an einen Experten mit einschlägigen Erfahrungen zu übergeben. Mit Philippe  haben wir eine talentierte Führungskraft mit der richtigen Mischung aus Unternehmergeist und Umsetzungsfähigkeiten gefunden,

so Mühlemann.

Neben Cayrol ergänzen Dario Zogg (Co-Founder & CTO) und Dominique Hügli (COO) die Geschäftsleitung von Loanboox. Co-Founder Andi Burri führt seine Verantwortung als Geschäftsführer Schweiz und Mitglied des Verwaltungsrats fort und pflegt zusätzlich Beziehungen zu Schlüsselkunden.

Über Loanboox
Das Fintech Loanboox ist die europaweit führende Fremdkapitalmarkt-Plattform für Grossunternehmen, den öffentlichen Sektor, institutionelle Anleger und Banken. Loanboox hat bisher über CHF 40 Milliarden an Finanzierungsanfragen abgewickelt und ist in sechs Ländern aktiv.

Hier können Sie die Pressemitteilung downloaden, sowie ein Bild von Philippe Cayrol und Stefan Mühlemann.

Radio SRF 1: Die Plattform, die Zürcher Gemeinden hilft

Zürcher Jungunternehmen verhilft Gemeinden zu Krediten.


Die Corona-Krise ist auch eine Liquiditätskrise: Gemeinden, Städte und Kantone brauchen im Moment mehr Geld. Weil sie einerseits die staatlichen Notprogramme finanzieren müssen. Und weil sie andererseits weniger Steuern und Gebühren einnehmen, weil die Wirtschaft fast stillsteht. Ihnen bietet das Zürcher Start-Up Loanboox Unterstützung, mit einer digitalen Plattform, die Kredite vermittelt.
Auf Loanboox sind rund 400 Kapitalgeber aufgeschalten, darunter viele Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Kreditnehmer sind Gemeinden sowie Institutionen vor allem aus dem öffentlich-rechtlichen Sektor. Unter ihnen sind gegen hundert Zürcher Gemeinden, wie Regensdorf, Bonstetten oder Winterthur.
Wir haben seit dem 23.03.2020 in drei Transaktionen insgesamt 80 Mio Franken an kurzfristigen Finanzierungen über Loanboox abgeschlossen.
so Martin Pöhland.

Der Finanzierungsbedarf für die Stadt Winterthur sei höher als sonst, denn die Kosten steigen wegen des Notprogramms, die Einnahmen durch Steuern und Gebühren seien jedoch gering. Da greift Martin Pöhland gerne auf Loanboox zurück. Einmal registriert verwenden Loanboox-Nutzer die Plattformverträge, wodurch Papierkram eingeschränkt würde und der ganze Prozess für alle Seiten einfach und schnell verlaufe.

Stefan Mühlemann erklärt, mit der Registrierung habe man mit einem Klick Zugang zu einer Bandbreite an Investoren in sechs Ländern in Europa. So könne man mit Loanboox auch gut vom Homeoffice aus Finanzierungsanfragen platzieren und auf einen Blick die Angebote zeitnah vergleichen, ohne sich überall persönlich vorstellen zu müssen.

 

Den Beitrag dazu können Sie sich auf der SRF Webseite anhören.

 

Felix R. Ehrat in den Verwaltungsrat von Loanboox gewählt

An der Generalversammlung Ende April wurde Dr. Felix R. Ehrat als Mitglied in den Verwaltungsrat der Swiss Fintech AG gewählt. Die Swiss Fintech AG betreibt die Fremdkapitalmarkt-Plattform  Loanboox. Ehrat ist langjähriger Wirtschaftsanwalt und Verwaltungsrat in verschiedenen Unternehmen. Mit der Wahl des erfahrenen Experten professionalisiert das Fintech seine Strukturen weiter und hat neben den Gründern nun die erste unabhängige Person ins Gremium berufen. 

Dr. Felix R. Ehrat war während 25 Jahren als Rechtsanwalt in verschiedenen Tätigkeitsbereichen (Gesellschaftsrecht, M&A, Bankenrecht, Litigation) und Rollen (Partner, Senior Partner, VRP) in der Kanzlei Bär & Karrer AG tätig. Daneben sammelte er Erfahrungen als Präsident und Mitglied des Verwaltungsrats diverser Unternehmen im Finanz-, Konsumgüter- und Industriebereich und in den Leitungsgremien wichtiger Wirtschaftsverbände (Economiesuisse, SwissHoldings).

Von Oktober 2011 bis Juni 2018 war er als Mitglied der Konzernleitung und Group General Counsel von Novartis tätig. Heute hat er Verwaltungsrat- und Advisory Mandate in verschiedenen Unternehmen und Organisationen (u.a. Geberit, Globalance Bank, Accenture, Filmfestival Locarno) inne, unterrichtet als Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen und ist daneben beratend tätig.  

Mit Dr. Felix R. Ehrat haben wir einen ausserordentlich fundierten Experten zu uns geholt. Herr Ehrat wird uns sowohl bei Strategieprozessen als auch bei der künftigen Ausrichtung unseres schnell wachsenden Fintechs tatkräftig unterstützen.

so Stefan Mühlemann, Gründer & CEO von Loanboox. Neben Ehrat und dem Verwaltungsratspräsident Mühlemann sind weiterhin die beiden Mitgründer Dario Zogg und Andi Burri Mitglieder im Verwaltungsrat.

Ehrat zu seinem neuen Mandat: 

Loanboox fasziniert mich, weil das Unternehmen und seine Mitarbeitenden die Möglichkeiten moderner Technologie an einer wichtigen Stelle der Finanzindustrie mit viel Begeisterung und Empathie für mehr Transparenz und damit mehr Kundennutzen einsetzen.

Solothurner Zeitung: Geld «umparkieren»

Solothurner Zeitung: Geld «umparkieren»

Solothurner Zeitung: Geld «umparkieren»

Die Zinsen spielen verrückt. Seit sie negativ sind, ist der Aufwand für das Geldmanagement vieler Gemeinden gewachsen. Doch der Aufwand lohnt sich. Viele können davon profitieren.

Spricht man mit Gemeinde-Finanzexperten, zeigt sich ein nuancenreiches Bild. Daniela Neuhaus, Finanzverwalter-Stellvertreterin der Stadt Solothurn sagt:
«Das Umfeld ist definitiv herausfordernder geworden. Wir müssen jeden Tag sehen, wo wir stehen, auf welchem Konto wir wie viel Geld haben, damit
wir nicht in den Negativzins-Bereich rutschen.»

Wie jede grössere Gemeinde hat auch die Stadt Solothurn ihr Geld auf mehrere Banken verteilt. Mit jeder Bank hat man Limiten vereinbart. Werden diese überschritten, fallen Negativzinsen an. Das wird in den nächsten Monaten besonders herausfordernd. Eben sind die Rechnungen für die Gemeindesteuern herausgegangen. Es sei sehr schwierig abzuschätzen, wann diese bezahlt
würden – sofort oder auf den letzten Drücker, also den 31. August, oder gar verspätet.

 

Geld erhalten für die Kreditaufnahme

Aber jede Münze hat zwei Seiten. Wer Geld hat, der ist vor Probleme gestellt – wer Geld braucht, kann profitieren. Wie zum Beispiel Derendingen.
Für insgesamt 36 Millionen Franken baut die Gemeinde – eine Mehrzweckhalle, Schulräume, Büros. Ein Grossprojekt. Wann braucht man wie viel Geld?
Wie viele Tranchen machen Sinn? Solche Fragen beschäftigten ihn und seine Kommissionskollegen
«Das braucht Zeit. Weil man Offerten für die Darlehen reinholen muss, weil man mit den Banken verhandeln muss, ab welchen Kontoständen Negativzinsen anfallen»,
sagt Markus Zürcher, Präsident der Derendinger Finanzkommission.

Das Negativzins-Umfeld hat zudem dazu geführt, dass die Anreize für Gemeinden gestiegen sind, kurzfristige Darlehen zu beanspruchen.
Allein zwischen 2010 und 2016 hat Wirtschaftsprofessor Christoph Lengwiler (siehe «Nachgefragt») eine Verdreifachung der festen Vorschüsse mit Laufzeiten unter zwölf Monaten am gesamten Finanzierungsvolumen festgestellt (der Anteil wuchs von 3,2 auf 9,5 Prozent).

Warum diese Verschiebung? Wieder das Beispiel Derendingen. Die Gemeinde brauchte 2019 einen Überbrückungskredit über vier Millionen Franken, Laufzeit fünf Monate. Der Kredit war nicht nur gratis, Derendingen musste nach Ablauf sogar 4200 Franken weniger zurückbezahlen,
bekam also Geld für die Kreditaufnahme. «Das ist eine völlig schräge Situation, die bei Vielen immer noch grosses Staunen auslöst»,
sagt Zürcher, der auch andere Gemeinden in Organisations- und Finanzfragen berät.

 

Neuerdings mischen Plattformen für Kreditvermittlung mit

Aber nicht nur bei kurzfristigen Darlehen können die Negativzinsen ein Segen sein. Das Beispiel der Gemeinde Büren im Bezirk Dorneck. Man suchte eine Ablöse-Lösung für ein auslaufendes Darlehen. Fündig wurde man bei Loanboox, einer Plattform zur Kreditvermittlung

Wir holen jeweils verschiedene Offerten ein, auch von Banken. Dann vergleichen wir. Via Loanboox bekamen wir von einer
Versicherung ein Darlehen über fünf Jahre zu Nullzinsen. Das war unschlagbar.

sagt Bürens Gemeindepräsidentin Stéphanie Erni.

Hier können Sie den ganzen Beitrag lesen.

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