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Überschüssiges Kapital auf einem Konto parken, das war bei vielen Gemeinden die bisherige, gängige Praxis. Doch spätestens seit mehr und mehr Banken die Limiten für Freibeträge senken und Strafzinsen für Spareinlagen fällig werden, ist es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken. Wir stellen Ihnen eine vor. 

Vorbei die Zeiten, als man fürs Geld auf die Seite legen noch mit Zinsen belohnt wurde. 10’000 Franken sollte die Gemeinde Zuchwil im Kanton Solothurn für ein Sparguthaben von einer Million CHF pro Jahr zahlen. Viel zu viel, entschied der Finanzchef und musste sich eine neue Strategie für das Liquiditätsmanagement seiner Gemeinde überlegen. Zuchwil ist ein Beispiel von vielen. Negativzinsen stellen den Finanzmarkt auf den Kopf und die Alternativen zum Strafzins bedeuten meistens viel Aufwand: Angegliederte öffentliche Organisationen (vor-) finanzieren, Beträge aufteilen, mehrere Konten bei verschiedenen Banken einrichten und anschliessend verwalten.

Dabei gibt es noch weitere Möglichkeiten, überschüssiges Gemeinde-Kapital sinnvoll einzusetzen. Zum Beispiel andere Gemeinden, öffentlich-rechtliche Kreditnehmer oder Zweckverbände bei der Finanzierung von Projekten zu unterstützen. Denn beim finanziellen Handlungsspielraum sind die Unterschiede gross.

Wie das konkret mit Loanboox funktioniert, erklärt Sarah Tinguely, verantwortlich für das Business Development, Westschweiz:

«Gemeinden, die überschüssiges Kapital zur Verfügung haben, können damit als Kreditgeber für Gemeinden mit Finanzierungsbedarf auftreten. In ähnlicher Form passiert das ja schon, wenn Gemeinden angegliederten Organisationen – wie zum Beispiel Zweckverbänden – ein Darlehen geben. Für Gemeinden mit hoher Liquidität ist das eine gute Möglichkeit, ihr Kapital sinnvoll einzusetzen und auf quasi demokratischer Ebene direkt zum Finanzausgleich beizutragen.»

Was müssen Gemeinden tun, um andere öffentliche-rechtliche Kreditnehmer via Loanboox zu finanzieren? Dazu Andi Burri, Co-Founder und Geschäftsführer von Loanboox Schweiz:

«Gemeinden, die ihre überschüssige Liquidität kurz- oder langfristig anderen öffentlich-rechtlichen Kreditnehmern via Loanboox weitergeben möchten, können sich direkt auf Loanboox registrieren oder kontaktieren einen Kundenbetreuer. Telefonisch unter 055 220 78 20 oder per E-Mail an info@loanboox.ch

Was sollten Gemeinden beachten, wenn sie Geld an andere Gemeinden weitergeben möchten?

  • Klären Sie intern ab, ob Ihre Gemeinde Darlehen an andere öffentlich-rechtliche Kreditnehmer vergeben darf. Bei vielen Schweizer Gemeinden ist das kein Problem.
  • Wenn Sie für die Beurteilung der Kreditrisiken der Gegenparteien Expertise benötigen, dann können wir oder unsere Partner Sie dabei gerne unterstützen.
  • Nutzen Sie unsere Erfahrung aus der erfolgreichen Vermittlung von über 1600 Darlehen für die effiziente Einschätzung von aktuellen Marktkonditionen.

Klingt das interessant? Dann informieren Sie sich über die Investitionsmöglichkeiten mit Loanboox oder kontaktieren uns, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.