Webinar-Einladung: DACH-Studienergebnisse ESG in der Kommunalfinanzierung

Webinar-Einladung: DACH-Studienergebnisse ESG in der Kommunalfinanzierung

ESG in der Kommunalfinanzierung

Das Thema ESG (Environment Social Governance) gewinnt in der Finanzbranche stetig an Bedeutung. Um den aktuellen Stand des Einflusses von ESG speziell in der Kommunalfinanzierung zu ermitteln, führte die Hochschule Fresenius in Deutschland im Auftrag von Loanboox eine Studie durch. 

Die Resultate daraus präsentieren wir in einem Webinar – mit anschliessendem Erfahrungsaustausch zusammen mit Energiestadt Schweiz. 

Dafür laden wir Sie herzlich zu unserem Webinar ein. 

Wann?

Donnerstag, 22. September um 14 Uhr – virtuell via Zoom oder per Telefon einwählen.

Anmeldeschluss: 20. September

Agenda

14.00    Intro Martina Bühler, CMO & Lucas Freud, Teamleiter Kommunalkunden Loanboox

14.05    Vorstellung DACH-Studienergebnisse

  • Wie schätzen Kreditnehmer und Kapitalgeber die Relevanz von ESG heute und in der Zukunft ein? 
  • Gibt es Unterschiede zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz? 
  • Welche Rolle spielen Nachhaltigkeitslabels und/oder Ratings? 
  • Sollte ein Nachhaltigkeits-/ESG-Bericht für Kommunen verbindlich sein? 

14.25    Erfahrungsaustausch zusammen mit Energiestadt Schweiz

14.45    Ende des Webinars

Ihre Gastgeber

  • Martina Bühler, CMO Loanboox und Lucas Freund, Leiter Kommunalkunden Loanboox Deutschland
  • Barbara Schwickert, Co-Geschäftsführerin, Energiestadt, Schweiz
  • Prof. Dr. Stephan Haubold, Studiendekan Wirtschaftschemie und & MINTrepreneurship, Hochschule Fresenius, Deutschland
Energiestadt Label neu auf Loanboox integriert

Energiestadt Label neu auf Loanboox integriert

Das Label «Energiestadt®» zeichnet eine Stadt oder Gemeinde aus, welche überdurchschnittliche Anstrengungen im Bereich ihrer kommunalen Energie- und Klimapolitik – in Abhängigkeit der vorhandenen Handlungsspielräume – unternommen hat. Neu ist das Energiestadt-Label auf Loanboox integriert.

Viele Gemeinden und Städte haben sich auf den Weg in eine nachhaltige Zukunft gemacht, viele weitere arbeiten derzeit an Strategien und Massnahmen. Um diese Bestrebungen auch bei Finanzierungsanfragen transparent aufzuzeigen, hat Loanboox das bekannte Energiestadt-Label des Trägervereins Energiestadt auf der Plattform integriert.

Bei jeder Finanzierungsanfrage sehen Kapitalgeber nun, ob eine Gemeinde oder Stadt das Energiestadt-Label hat und können mit einem Klick den Erfüllungsgrad und weitere Informationen zu den klimapolitischen Bestrebungen der Gemeinde oder Stadt abrufen.

Hier erfahren Sie mehr über das Energiestadt-Label.

Barbara Schwickert, Co-Geschäftsführerin Energiestadt Schweiz

«Wir freuen uns, dass die Finanzierungs-Plattform Loanboox das Energiestadt-Label integriert hat. Es wird interessant sein zu verfolgen, ob längerfristig Gemeinden und Städte, die einen hohen Erfüllungsgrad bei den Energiestadt-Kriterien haben, auch bessere Zinskonditionen von Kapitalgebern erhalten werden, nimmt doch die Bedeutung nachhaltiger Finanzierung einen immer höheren Stellenwert ein»

Kommentiert Barbara Schwickert, Co-Geschäftsführerin Trägerverein Energiestadt.

Sie möchten mehr zum Thema erfahren? Zusammen mit dem Trägerverein Energiestadt Schweiz planen wir einen Erfahrungsaustausch zum Thema nachhaltige Gemeindefinanzierung. Bekunden Sie Ihr Interesse hier, wir melden uns bei Ihnen, sobald das Datum und Programm steht.

Ergebnisse Weltklimakonferenz: Was die Finanzbranche damit zu tun hat

Ergebnisse Weltklimakonferenz: Was die Finanzbranche damit zu tun hat

Die Weltklimakonferenz COP26, welche Mitte November zu Ende ging, lieferte wichtige Ergebnisse gegen den Klimawandel. Wir zeigen diese auf und erläutern, was nachhaltige Finanzen bedeuten und welche Rolle die Finanzbranche im Kampf gegen den Klimawandel einnimmt.

Ziel der 26. Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow war es, die Massnahmen zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens und des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen voranzutreiben.

Netto-Null erreichen: Der Beitrag der Weltklimakonferenz COP26

Auf der COP26 wurde der Klimapakt von Glasgow beschlossen – fast 200 Länder stimmten ihm zu. Abgesehen von der Ein-Satz-Erklärung, den Temperaturanstieg unter 1.5°C zu halten, sind dies die Hauptpunkte, die von den Delegierten diskutiert wurden:

  • Kohle wird als Energieträger «schrittweise abgeschafft».
  • In den nächsten fünf Jahren sollen 500 Milliarden Dollar an Entwicklungsländer gezahlt werden, um ihnen zu helfen, ihre Emissionen zu senken und die Auswirkungen der Klimakrise zu bewältigen.
  • Die Führung eines Datenbank-, Kommunikations- und Berichterstattungssystems (Santiago Network) für Länder und Organisationen, um Möglichkeiten zu identifizieren und zu katalysieren und Unterstützung zu mobilisieren, um Verluste und Schäden durch den Klimawandel zu bewältigen.

Einige Länder und NGOs bezeichneten die Ergebnisse als «enttäuschend». Die meisten Länder stimmten jedoch darin überein, dass die Einigung zum jetzigen Zeitpunkt und in Anbetracht ihrer Differenzen ausgewogen sei. Der neuseeländische Chefunterhändler fasste es folgendermassen zusammen: «Der Text stellt das ‘am wenigsten schlechte’ Ergebnis dar.»

Mehr Informationen zur COP26 und deren Ergebnisse finden Sie hier.

Begriffserklärung: Netto-Null

Netto-Null (Netto-Null-Emissionen) bedeutet, dass Menschen durch verschiedene Massnahmen die von ihnen verursachten Treibhausgase in gleicher Menge der Erdatmosphäre wieder entziehen. Netto-Null bedeutet entsprechend Klimaneutralität. Ziel der weltweiten Klimapolitik: Bis 2050 Netto-Null beziehungsweise Klimaneutralität erreichen.

Quellen: Avenir Suisse und IPCC

Worin besteht der Zusammenhang zwischen den erwähnten Massnahmen und der Finanzwelt?

Die Bedeutung von nachhaltigen Finanzen

Wie die Welt aktuell wirtschaftet, ist nicht nachhaltig. Die ökologische Ebene wird überstrapaziert und hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Der Finanzsektor nimmt bei der Bekämpfung des Klimawandels eine zentrale Rolle ein. Einerseits müssen enorme Summen investiert werden, um nachhaltige Massnahmen, wie beispielsweise erneuerbare Energien, zu fördern. Dies, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN zu erreichen. Andererseits fliessen immer noch Unmengen von Geld in Organisationen, Projekte und Kapitalanlagen, die keine Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Welche Rolle spielen die Finanzen bei Netto-Null?

Eines der im Vorfeld der COP26 genannten Hauptziele war die Mobilisierung von Finanzmitteln. Die Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) wurde ins Leben gerufen, um die Standards zu erhöhen, den Ehrgeiz voranzutreiben und sicherzustellen, dass die Netto-Null-Verpflichtungen transparent, glaubwürdig und konsistent sind. Es müssen Billionen aus dem privaten und öffentlichen Sektor fliessen, damit Netto-Null erreicht werden kann.

Portrait von Andi Burri

Bildquelle: flickr

«Der Privatsektor hat erkannt, dass Klimarisiken für seine Portfolios sehr wichtig sind und dass er sie auf eine nachhaltigere Wirtschaftsweise ausrichten muss.»

 

Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen

500 globale Finanzdienstleistungsunternehmen haben reagiert und sich bereit erklärt, 130 Billionen US-Dollar – rund 40 % des weltweiten Finanzvermögens – an den Zielen des Pariser Abkommens auszurichten, einschliesslich der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1.5 °C. Ein ermutigendes Zeichen.

Im nächsten Artikel zu diesem Thema werden wir uns eingehender mit dem Fahrplan und der Rolle von institutionellen Anlegern, Regierungen und Städten bei der Finanzierung von Netto-Null befassen.

Bleiben Sie dran.

Erster «Green Event» bei Loanboox

Unsere firmeninternen Innovation Days im Winter hatten es in sich. Viele Ideen wurden ausgetüftelt, diskutiert und analysiert. Eine Gruppe widmete sich speziell den UN Sustainable Goals (SDGs) und überlegte sich, was Loanboox für einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. Ein Puzzlestein: Interne Sensibilisierung. 

Vier bis fünf mal pro Jahr gibt’s einen «Green Event» für das gesamte Team – jeder behandelt mindestens eines der 17 UN Sustainable Development Goals.

Doch lange mussten die Events wegen COVID-19 verschoben werden. Umso mehr freuten wir uns, als dies im Freien wieder möglich war. Das Konzept: ein veganer Apero mit hausgemachten, veganen Speisen zum Durchprobieren nahe der Ziegelhütte in Zürich.

Ein ganzer Picknicktisch voll veganer Leckereien

Veganes Essen ist eine Form von nachhaltiger Ernährung. Unser Apero sollte dazu anregen, einmal über fleischlose Produkte nachzudenken und sich von den Klischees von geschmackloser Pampe zu lösen. Aber natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, ressourcenschonend zu leben. Schon eine rein regionale Ernährung trägt dazu bei, ebenso die Reduzierung von CO2 Emissionen durch den Verzicht auf Flugreisen oder ein Auto. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

Überraschend neue Geschmackserlebnisse

Die Neugier der Kollegen war jedenfalls geweckt… und am Ende blieb nichts übrig vom vergangen Buffet. Und so mancher hat erstaunt festgellt, dass veganes Essen nachhaltig UND lecker sein kann.

Was sind die UN Sustainable Development Goals? 

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind eine Sammlung von 17 miteinander verknüpften globalen Zielen, die von den Vereinten Nationen (UN) aufgestellt wurden, um weltweit eine nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene sicherzustellen. Die SDGs sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden.

UN Sustainability Development Goals

Wie gut kennen Sie sich im Thema nachhaltige Ernährung aus? Finde Sie es heraus, indem Sie das Quiz lösen!

Wie Loanboox nachhaltige und hochwertige Bildung unterstützt, lesen Sie hier.

Loanboox-Schnuppertage: Nachhaltige Bildung fördern

Loanboox-Schnuppertage: Nachhaltige Bildung fördern

Nachhaltige Bildung fördern, das ist eines von insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen, die von der UN 2015 aufgestellt wurden. Auch Loanboox unterstützt diese Ziele mit verschiednenen Aktionen – unter anderem mit Schnuppertagen für Teenager. Hier erzählen Yannick und Silvan, was sie dabei erlebt und gelernt haben.

Was macht eigentlich ein Computerexperte in einer Firma, wollte Silvan wissen – selbst ein Computerfreak. Und so ergriff er die Chance, einen Tag mit seinem Onkel, einem IT-Manager bei Loanboox, zu verbringen. «Es war super spannend! Ich habe Einblicke in das HTML-System bekommen. Es ist zwar ein bisschen kompliziert, aber ich finde es trotzdem sehr interessant und es gefällt mir», sagt Silvan und fügt hinzu: «Ich mag auch das Team, mit dem mein Onkel zusammenarbeitet. Sie sind alle sehr nett.»

Selbermachen und ausprobieren

Die Schnupperlehrlinge sollten nicht nur zuschauen, sondern möglichst viel selbst machen. Das gefiel auch Yannick, der unsere Talent Management & Executive Assistentin Chantal einen Tag lang begleiten durfte. Sie zeigte ihm, was zu den Aufgaben eines kaufmännischen Angestellten und des Marketingteams gehört.

«Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn es ist derzeit wirklich schwierig, eine KV-Probestelle zu finden. Der Tag hat mir viel Freude bereitet und einen guten Überblick vermittelt», beschrieb Yannick später seine Erfahrung. Sogar die Arbeit mit Excel hat ihm richtig Spaß gemacht. Sein Resümee: «Ich habe viel gelernt und gesehen. Vielen Dank für diesen tollen Einblick.»

Beide könnten sich gut vorstellen, eines Tages in diesen Berufen zu arbeiten.

Was sind die UN Nachhaltigkeitsziele?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind eine Sammlung von 17, miteinander verknüpften, globalen Zielen, die von den Vereinten Nationen (UN) aufgestellt wurden. Sie sollen weltweit eine nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene sicherstellen. Die SDGs sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden.

UN Sustainability Development Goals

Mehr über die Karrieremöglichkeiten bei Loanboox erfahren? Dann einfach auf den Button klicken.

Podcast: «IFZ Talking Finance» spricht mit Stefan Feller über Green Bond

IFZ Talking Finance

Der Podcast wurde von Thomas Birrer (Dozent und Projektleiter) und Timo Heroth (Senior Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ) vom IFZ der Hochschule Luzern ins Leben gerufen, um einen Einblick in aktuelle Finanzthemen zu geben. Dabei liegt der Hauptfokus auf lokalen und internationalen Themen mit Bezug zur Schweizer Finanzwirtschaft. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Disruption durch die Digitalisierung des Finanzbereichs und den Chancen und Herausforderungen für Schweizer Firmen.

In jeder Folge gibt es einen Experten/eine Expertin zu Gast, um uns einen Einblick in ein jeweiliges Spezialgebiet zu geben und Sie als Zuhörer/in an der Expertise teilhaben zu lassen. 
In der 3. Folge ist Stefan Feller (Director Capital Markets) von Loanboox zu Gast.

Was ist ein Green Bond und welche Rolle spielen diese im Schweizer Anleihemarkt?

Stefan Feller: Ein Green Bond ist eine Anleihe mit einem festverzinsten Wertpapier, deren Erlös für spezifische Zwecke reserviert ist. Dazu braucht es eine zweite Meinung von einer spezialisierten Agentur.  Der Emittent legt ein Kriterienkatalog fest mit internationalen Standards.

 

Welche Herausforderungen und Vorteile bieten sich für die Emittenten von Green Bonds? Ist der Green Bond ein Hype oder ein klarer Finanzierungstrend? Was tut sich in Bezug auf die Digitalisierung des Anleihemarktes?

Die Antworten dazu hören Sie im Podcast.