Happy holidays and a successful new year

Happy holidays and a successful new year

Ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das durch die Corona-Pandemie viel von uns als Gesellschaft abverlangt hat. Aber es gab auch schöne und positive Momente, die in Erinnerung bleiben.

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Und so freuen wir uns, dass wir 2020 Gemeinden, Städte, Kantone und Unternehmen in fünf Ländern unterstützen konnten, ihre Finanzierungsanfragen erfolgreich über unsere Plattform abzuschliessen. Wir durften 105 neue Kapitalgeber begrüssen und hoffen, dass wir ihnen – und allen anderen – mit unseren Tools die Arbeit erleichtern. Wir sind stolz, dass wir die Pionierin Axpo Holding AG bei der Weltpremiere des ersten vollständig digital abgewickelten, börsenkotierten Greenbonds begleiten durften. Und wir finden es toll, liebe Loanboox-Community, dass wir auch von zu Hause aus reibungslos mit Ihnen zusammenarbeiten und kommunizieren können.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für das entgegengebrachtes Vertrauen und das Interesse in diesen besonderen Zeiten.

Jetzt wird es Zeit, durchzuatmen und die Reset-Taste zu drücken, mit frischer Kraft und Tatendrang. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, neues Jahr.

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Festtage mit Ihrer Familie und alles Gute für 2021. Bleiben Sie gesund.

Ihr Loanboox-Team

Study on community financing in Switzerland. Part 1: These are the main trends

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Wie funktioniert Gemeindefinanzierung in der Schweiz? Welche Finanzierungsmodelle und Laufzeiten sind attraktiv? Und wie hat sich das Finanzierungsverhalten insgesamt verändert? Die Hochschule Luzern wollte Antworten auf diese Frage und hat eine umfangreiche Studie dazu durchgeführt. Die Antworten erfahren Sie in unserer dreiteiligen Blogreihe.

Zum sechsten Mal hat die Hochschule Luzern im August 2020 die Ergebnisse einer Studie zur Gemeindefinanzierung in mittelgrossen Schweizer Gemeinden vorgelegt. Grundlage der Studie sind die Daten von 238 Gemeinden mit einem Kreditvolumen von 6.2 Mrd. Franken.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick

  • Gemeinden nehmen vor allem langfristige Kredite auf
  • Festzinsdarlehen dominieren mit einem Anteil von 89%
  • Banken bleiben bedeutendste Finanzierungspartner, aber Pensionskassen und institutionelle Anleger holen auf
  • Volumen der kurzfristigen festen Vorschüsse ist wieder zurückgangen
  • Durchschnittsverzinsung hat sich weiter reduziert.

Die Studie zeigt, dass der Markt kontinuierlich in Bewegung bleibt – die Veränderungen aber vielfach im Kleinen zu finden sind. Schauen wir uns die Finanzierungsarten genauer an.

Festzinsdarlehen bleibt die attraktivste Finanzierungsart für Schweizer Gemeinden. Sie dominieren klar mit einem Anteil von 89% am Gesamt-Kreditvolumen und legten im Vergleich zur Studie von 2016 noch einmal um 5% Prozent zu. Die durchschnittliche Verzinsung der Kredite liegt bei 0.74 Prozent, während es in der Studie vor drei Jahren noch 1.2 Prozent waren. Welche Auswirkungen das extrem niedrige Zins-Niveau auf die Gemeindefinanzierung hat, erläutert Studienleiter Prof. Dr. Christoph Lengwiler im Detail:

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Er gehe davon aus, dass sich am Niedrigzins in den kommenden Monaten nichts ändern werde, so Christoph Lengwiler weiter. Das sei für die Gemeinden sehr vorteilhaft. Für eine mittel- oder langfristige Prognose müsse man die weitere Entwicklung jedoch zunächst abwarten.

Laufzeiten: Je länger – je lieber

Interessant ist auch ein Blick auf die Laufzeiten der Kredite: Über die Hälfte weist dabei eine Laufzeit von 10 oder mehr Jahren auf – ein weiterer Trend, der sich seit der ersten Studie stetig fortgesetzt hat. Doch wen bevorzugen die Gemeinden als Finanzierungspartner? Und wie häufig nutzen Sie für Kreditanfragen digitale Vermittlungsplattformen? Darum geht es in Teil 2 unserer Blogreihe zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz.

Details zur Studie und zu den Teilnehmern

Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Lengwiler erstmals den Finanzierungsmarkt bei mittelgrossen Gemeinden in der Schweiz sondiert. Sechs mal wurde die Studie seitdem durchgeführt – zuletzt per Ende 2019. Im Fokus stehen dabei Gemeinden mit 4.000 bis 30.000 Einwohnern. Angefragt wurden in der jüngsten Studie insgesamt 470 Gemeinden, 238 stellten ihre Daten zur Verfügung – das entspricht knapp elf Prozent aller Gemeinden in der Schweiz. Mit einer Teilnehmerquote von 50.6% kann die Erhebung als weitgehend repräsentativ bewertet werden. Erstmals wurde auch die Westschweiz miteinbezogen, das schlägt sich beim Kreditvolumen mit einem Plus von fast 30% im Vergleich zur Studie von 2016 nieder.

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The vaccine and the capital markets

The vaccine and the capital markets

Alles wird gut, möchte man angesichts der hoffnungsvoll stimmenden Nachrichten über bald bereitstehende Covid19-Impfstoffe sagen. Und zumindest die Finanzmärkte stimmen in dieses Credo mit ein. Doch ist das nur eine Moment-Aufnahme oder schon ein Signal für einen weltweit synchronen Aufschwung?

Die Ankündigung, dass gleich mehrere Impfstoffe gegen das Virus noch innerhalb dieses Jahres eine Zulassung bekommen könnten, hat nicht nur die Kurse der jeweiligen Pharma-Unternehmen nach oben schnellen lassen, sondern auch die Börsen generell beflügelt. Obwohl viele Details – wie beispielsweise die Distribution der Vakzine – noch nicht geklärt sind, wird der Aufschwung auf den Märkten quasi vorweggenommen. Das gilt sowohl für die Entwicklung der Realwirtschaft, als auch für die Chancen an den Kapitalmärkten. Weltweit sind Investoren optimistisch gestimmt. Die Frage ist jedoch: Welche Faktoren können diese Entwicklung beeinflussen? Und an welchem Ausgangspunkt stehen wir tatsächlich?

Noch ist Corona omnipräsent

Der makroökonomische Hintergrund ist derzeit mit Sicherheit konstruktiver als noch im Sommer oder gar im Frühjahr. Obwohl die zweite Infektionswelle seit Wochen rollt, hat es die Wirtschaft bislang nicht so hart getroffen. Das liegt zum einen daran, dass die Regierungen in Europa einen kompletten Lock-Down bisher zu vermeiden versucht haben. Der internationale Warenverkehr beispielsweise läuft weitgehend ungehindert – das war während der ersten Welle nicht der Fall. Zum anderen hat man aus den Erfahrungen der Krise im Frühjahr gelernt, das schafft in vielfacher Hinsicht eine bessere Basis. Das ist die gute Nachricht.

Unsicherheitsfaktor USA

Doch noch steigen die Covid19-Infektionszahlen in den meisten Ländern weiter oder stagnieren zumindest auf hohem Niveau. Die USA kämpfen gegen eine dritte Welle, käme es dort zu neuen Lockdowns, hätte das sicherlich eine schwächere Konjunkturaktivität zur Folge. Hinzu kommt, dass eine Einigung im Kongress auf das von der Wirtschaft so dringend benötigte Stützprogramm noch nicht in Sicht ist – das spielt für die Entwicklung der Finanzmärkte weltweit ebenfalls eine grosse Rolle.

Power-Prognose mit kleinen Schönheitsfehlern

Diese recht ambivalente Gemengelage macht eine exakte Prognose schwierig und dennoch: die Ankündigung der Impfstoffe und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität ist ein euphorisierendes Signal. Selbst nochmalige, durch Corona verursachte konjunkturelle Rückschläge – so die Rechnung vieler Finanzexperten – könnten nach dem Beginn einer flächendeckenden Impfung rasch ausgeglichen werden. Sie erwarten eine Rückkehr des BIP in der Eurozone auf Vor-Corona-Niveau bis Ende 2022. Die Fähigkeit zu einer schnellen wirtschaftlichen Erholung habe sich bereits in diesem Sommer gezeigt, heisst es.

Investoren behalten diese Entwicklung im Auge. Es ist klug, sich jetzt schon Gedanken über die Zeit nach der Pandemie zu machen. 

Sie wollen jetzt schon investieren? Informieren Sie sich über sichere Anlagemöglichkeiten auf Loanboox.