“The new normal”. How digital solutions help through the pandemic

Was sind die grössten Herausforderungen für Treasurer auf dem Weg zurück in Zeit nach der COVID-19-Pandemie? In einer mehrteiligen, virtuellen Konferenz geht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC dieser Frage auf den Grund und beleuchtet die verschiedenen Facetten dahinter. 

Gibt es eine neue “neue Normalität” mit COVID-19? Und wie verändert sie womöglich die Arbeit von Treasury-Mitarbeitenden? Experten aus internationalen Technologie-Unternehmen- und von Finanzdienstleistern teilen ihre Einschätzung beispielsweise zur Entwicklung von Steuer-Regulatorien, Green Finance oder Cypersicherheit.

Darüber hinaus geht es in der Webinar-Reihe um die Möglichkeiten digitaler Transformation und wie Finanzprozesse dadurch optimiert werden können. Für Loanboox ist Stefan Feller, Head Capital Markets/Bonds, dabei. Stichwort: Digital Treasury. 

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Das klingt spannend? Dann registrieren Sie sich jetzt noch schnell noch für die Webinare am 01. und 08. Juni 2021 .

The World in Covid 19 Shock – The Big Picture Special with Mark Dittli

The World in Covid 19 Shock – The Big Picture Special with Mark Dittli

Wie bewältigt die Welt – und vor allem die Schweiz – den Covid-19-Schock? Wie gross ist der wirtschaftliche Schaden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer spannenden, virtuellen Loanboox-Talkrunde mit Wirtschaftsjournalist und “The Market”-Chefredakteur Mark Dittli. 

Das Balkendiagramm macht es deutlich: 2020 war für die meisten Länder in konjunktureller Hinsicht eine Katastrophe. Ein einziger, roter Balken in der Jahresübersicht zeigt steil nach unten. Auf einer anderen Präsentations-Slide schillert eine Heatmap in Gelb-, Rot- und Grün-Tönen. Auf ihr kann man im weltweiten Vergleich erkennen, wie weit die wirtschaftliche Erholung in den einzelnen Ländern schon fortgeschritten ist – oder eben nicht. “The Market”-Chefredakteur Mark Dittli erläutert die Einzelheiten und Hintergründe dazu so logisch und nachvollziehbar, dass es einfach Spass macht, seinen Ausführungen zu folgen.

Umfassendes Markt-Wissen kompakt verpackt

Der Wirtschafts-Journalist beleuchtet in seinem 20-minütigen Vortrag, wie sich der rasante Zinsanstieg in den USA auf die Märkte und insbesondere auf die Schweiz auswirken wird. Er nimmt Wirtschafts- und Industrie-Zweige unter die Lupe, die nach dem Covid-19-Schock am schnellsten wieder auf die Beine gekommen sind. Dabei legt Dittli besonderes Augenmerk auf die Investoren-Sicht. Wie sehr er damit dem Nerv der Teilnehmer getroffen hat, zeigt die intensive Fragerunde im Anschluss. Alles in allem ein gelungener Auftakt für eine spannende Experten-Talk-Reihe.

Neugierig geworden? Hier können Sie sich Mark Dittlis Vortrag anschauen.

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Weitere Experten-Gespräche und Einschätzungen zu Themen rund um Wirtschaft, Finanzmärkte und Digitalisierung finden Sie hier.

Interest rates and inflation – Daniel Stelter’s economic forecast

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Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast “Think beyond the obvious” blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

Keine Zeit, das Audio jetzt anzuhören? Dann laden Sich den Beitrag einfach herunter.

Study on community financing in Switzerland. Part 2: “Intermediary platforms benefit everyone”.

Wer sind die bevorzugten Finanzierungspartner von Schweizer Gemeinden? Und warum werden Online-Plattformen auch für Investoren immer interessanter? Im zweiten Teil unserer Blogreihe gehen wir auf diese Aspekte genauer ein und lassen Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christoph Lengwiler dazu zu Wort kommen.

Seit 2003 untersucht die Hochschule Luzern-Wirtschaft in regelmässigen Abständen die Finanzierungs-Struktur mittelgrosser Gemeinden in der Schweiz – zuletzt 2019. In der Studie, die in diesem Sommer veröffentlicht wurde, kommt sie zu dem Schluss, dass sich der Markt in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat.

Wer mit wem?

Vor allem im Hinblick auf die Finanzierungspartner herrscht Bewegung. Mit 51.3 Prozent am erfassten Kreditvolumen sind Banken zwar immer noch der wichtigste Partner der Gemeinden, jedoch liegt der Marktanteil um fast 11 Prozent niedriger als in der Studie von 2016. Im Gegenzug scheinen Pensionskassen zu einem immer attraktiveren Finanzierungspartner zu werden: Sie verzeichnen ein Plus von gut 10 Prozent. Fast die Hälfte des Kreditvolumens wird damit nicht mehr von Banken finanziert.

Aber auch innerhalb der Banken hat sich die Gewichtung verschoben. So haben PostFinance und Raiffeisenbanken ihre Position im Markt im Vergleich zur vorangegangenen Studie gehalten, Kantonalbanken und auch die übrigen Banken (UBS, CS, etc.) verzeichneten per Ende 2019 jedoch tiefere Marktanteile. Ähnliches gilt für Versicherungen, sie haben sich in den letzten Jahren fast ganz aus dem Markt zurückgezogen. Offensichtlich sind die bonitätsmässig zwar hoch eingeschätzten Gemeindefinanzierungen wegen der tiefen Margen nicht attraktiv genug.

Vermittlungsplattformen werden häufiger genutzt

Und wie sieht es mit Alternativen zur klassischen Kreditvermittlung über den Hausbankberater aus? Laut der Studie arbeitet inzwischen über die Hälfte der befragten Gemeinden (60%) mit Dienstleistern wie Kredit-Vermittlungsplattformen oder Broker zusammen. 2016 waren es nur etwas über 41 Prozent. Doch nicht nur für Kreditnehmer sind die Plattformen attraktiv, sagt Studienleiter Prof. Dr. Christoph Lengwiler, auch für potentielle Investoren.

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Qualität vor Quantität

Den kommunalen Finanzchefs scheint dabei eine gewisse Konstanz wichtig zu sein: Die Anzahl der Broker und Plattformen, die die Gemeinden nutzen, ging im Vergleich zur letzten Studie zurück. Das zeugt von einer Konzentration auf bestimmte Dienstleister. Im Ranking, welche Dienstleister die Gemeinden für ihre Kreditanfragen nutzen, belegt Loanboox nach nur drei Jahren im Markt mit 33% Platz zwei.

Details zur Studie und zu den Teilnehmenden

Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Lengwiler erstmals den Finanzierungsmarkt bei mittelgrossen Gemeinden in der Schweiz sondiert. Sechs mal wurde die Studie seitdem durchgeführt – zuletzt per Ende 2019. Im Fokus stehen dabei Gemeinden mit 4.000 bis 30.000 Einwohnern. Angefragt wurden in der jüngsten Studie insgesamt 470 Gemeinden, 238 stellten ihre Daten zur Verfügung – das entspricht knapp elf Prozent aller Gemeinden in der Schweiz. Mit einer Teilnehmerquote von 50.6% kann die Erhebung als weitgehend repräsentativ bewertet werden. Erstmals wurde auch die Westschweiz miteinbezogen, das schlägt sich beim Kreditvolumen mit einem Plus von fast 30% im Vergleich zur Studie von 2016 nieder.

Lesen Sie auch Teil 1 der Blogreihe zur Gemeindefinanzierung in der Schweiz.

Happy holidays and a successful new year

Happy holidays and a successful new year

Ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das durch die Corona-Pandemie viel von uns als Gesellschaft abverlangt hat. Aber es gab auch schöne und positive Momente, die in Erinnerung bleiben.

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Und so freuen wir uns, dass wir 2020 Gemeinden, Städte, Kantone und Unternehmen in fünf Ländern unterstützen konnten, ihre Finanzierungsanfragen erfolgreich über unsere Plattform abzuschliessen. Wir durften 105 neue Kapitalgeber begrüssen und hoffen, dass wir ihnen – und allen anderen – mit unseren Tools die Arbeit erleichtern. Wir sind stolz, dass wir die Pionierin Axpo Holding AG bei der Weltpremiere des ersten vollständig digital abgewickelten, börsenkotierten Greenbonds begleiten durften. Und wir finden es toll, liebe Loanboox-Community, dass wir auch von zu Hause aus reibungslos mit Ihnen zusammenarbeiten und kommunizieren können.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für das entgegengebrachtes Vertrauen und das Interesse in diesen besonderen Zeiten.

Jetzt wird es Zeit, durchzuatmen und die Reset-Taste zu drücken, mit frischer Kraft und Tatendrang. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, neues Jahr.

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Festtage mit Ihrer Familie und alles Gute für 2021. Bleiben Sie gesund.

Ihr Loanboox-Team

The vaccine and the capital markets

The vaccine and the capital markets

Alles wird gut, möchte man angesichts der hoffnungsvoll stimmenden Nachrichten über bald bereitstehende Covid19-Impfstoffe sagen. Und zumindest die Finanzmärkte stimmen in dieses Credo mit ein. Doch ist das nur eine Moment-Aufnahme oder schon ein Signal für einen weltweit synchronen Aufschwung?

Die Ankündigung, dass gleich mehrere Impfstoffe gegen das Virus noch innerhalb dieses Jahres eine Zulassung bekommen könnten, hat nicht nur die Kurse der jeweiligen Pharma-Unternehmen nach oben schnellen lassen, sondern auch die Börsen generell beflügelt. Obwohl viele Details – wie beispielsweise die Distribution der Vakzine – noch nicht geklärt sind, wird der Aufschwung auf den Märkten quasi vorweggenommen. Das gilt sowohl für die Entwicklung der Realwirtschaft, als auch für die Chancen an den Kapitalmärkten. Weltweit sind Investoren optimistisch gestimmt. Die Frage ist jedoch: Welche Faktoren können diese Entwicklung beeinflussen? Und an welchem Ausgangspunkt stehen wir tatsächlich?

Noch ist Corona omnipräsent

Der makroökonomische Hintergrund ist derzeit mit Sicherheit konstruktiver als noch im Sommer oder gar im Frühjahr. Obwohl die zweite Infektionswelle seit Wochen rollt, hat es die Wirtschaft bislang nicht so hart getroffen. Das liegt zum einen daran, dass die Regierungen in Europa einen kompletten Lock-Down bisher zu vermeiden versucht haben. Der internationale Warenverkehr beispielsweise läuft weitgehend ungehindert – das war während der ersten Welle nicht der Fall. Zum anderen hat man aus den Erfahrungen der Krise im Frühjahr gelernt, das schafft in vielfacher Hinsicht eine bessere Basis. Das ist die gute Nachricht.

Unsicherheitsfaktor USA

Doch noch steigen die Covid19-Infektionszahlen in den meisten Ländern weiter oder stagnieren zumindest auf hohem Niveau. Die USA kämpfen gegen eine dritte Welle, käme es dort zu neuen Lockdowns, hätte das sicherlich eine schwächere Konjunkturaktivität zur Folge. Hinzu kommt, dass eine Einigung im Kongress auf das von der Wirtschaft so dringend benötigte Stützprogramm noch nicht in Sicht ist – das spielt für die Entwicklung der Finanzmärkte weltweit ebenfalls eine grosse Rolle.

Power-Prognose mit kleinen Schönheitsfehlern

Diese recht ambivalente Gemengelage macht eine exakte Prognose schwierig und dennoch: die Ankündigung der Impfstoffe und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität ist ein euphorisierendes Signal. Selbst nochmalige, durch Corona verursachte konjunkturelle Rückschläge – so die Rechnung vieler Finanzexperten – könnten nach dem Beginn einer flächendeckenden Impfung rasch ausgeglichen werden. Sie erwarten eine Rückkehr des BIP in der Eurozone auf Vor-Corona-Niveau bis Ende 2022. Die Fähigkeit zu einer schnellen wirtschaftlichen Erholung habe sich bereits in diesem Sommer gezeigt, heisst es.

Investoren behalten diese Entwicklung im Auge. Es ist klug, sich jetzt schon Gedanken über die Zeit nach der Pandemie zu machen. 

Sie wollen jetzt schon investieren? Informieren Sie sich über sichere Anlagemöglichkeiten auf Loanboox.