Frohe Feiertage und mit viel Energie ins neue Jahr!

Frohe Feiertage und mit viel Energie ins neue Jahr!

Ein von Unsicherheiten geprägtes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir hoffen, Sie finden über die Festtage ein paar ruhige Momente, um auszuspannen und Ruhe einkehren zu lassen. 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für Ihr Vertrauen bedanken. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr.

Für 2023 wünschen wir Ihnen persönlich beste Gesundheit, friedliche und schöne Momente in guter Gesellschaft und viel Erfolg. 

 

Ihr Loanboox-Team

 

ESG-Studie Real Estate

Herzlich Willkommen und vielen Dank für Ihre Teilnahme an der Studie!

Studie ESG in der Kommunalfinanzierung

Die kürzlich von Loanboox und der Hochschule Fresenius veröffentlichte Studie „ESG – Kommunalfinanzierung und Nachhaltigkeit in der DACH-Region“ hatte sowohl eine hohe Teilnehmerzahl als auch eine positive Resonanz auf die Ergebnisse. Dies und die an uns herangetragene Wichtigkeit des ESG-Themas veranlassen uns dazu, den Loanboox-Geschäftsbereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung unter die Lupe zu nehmen.

Die aktuelle Studie geht der Frage nach, welche ESG-Themen in Hinsicht auf nachhaltige Finanzierungen für Immobiliengesellschaften, Fonds und Wohnungsbaugesellschaften im deutschen Markt im Kontext der EU-Taxonomie-Verordnung relevant sind und wo die Unterschiede liegen.

Als bewährter Partner führt die Hochschule Fresenius die Studie im Auftrag von Loanboox durch und hat sich dazu Real-Estate-Spezialisten aus den eigenen Reihen dazu geholt. Befragt werden sowohl Immobiliengesellschaften, Wohnungsbaugesellschaften als auch Fondsgesellschaften in Deutschland.

Sie sind eingeladen, sich an der Umfrage zur Studie zu beteiligen. Im Anschluss daran stellen wir Ihnen die Studienergebnisse zur Verfügung.

Neue Vorzeichen beim Wohnungsbau am Horizont

Neue Vorzeichen beim Wohnungsbau am Horizont

Der deutsche Markt für Wohnimmobilien zeichnet sich in den Metropolregionen durch hohe Miet- und Kaufpreise aus. Ein wichtiger Faktor dabei ist die seit Jahren und Jahrzehnten zu geringe Zahl an Neubauprojekten. Die neue Ampel-Koalitionsregierung in Berlin will auch hier neue Impulse geben.

Das deutsche GEWOS-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung mit Sitz in Hamburg geht davon aus, dass es im laufenden Jahr 2022 zu einer «Trendumkehr» auf dem deutschen Immobilienmarkt kommt. Gemäß der aktuellen GWOS Immobilienmarktanalyse IMA®, die als einzige flächendeckende Studie gilt, die auf Basis tatsächlicher Verkäufe basiert, wird ein Umsatzrückgang auf dem deutschen Transaktionsmarkt prognostiziert. Der Geldumsatz am deutschen Immobilienmarkt hatte im vergangenen Jahr 2021 erstmals die Marke von 300 Milliarden Euro überschritten.

Die großen Umsatzsteigerungen auf dem Immobilienmarkt verursachten vor allem die Segmente Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sowie die Top-10-Städte Deutschlands: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Dortmund und Essen. Der vom GEWOS-Institut erwartete Umsatzrückgang wäre der erste seiner Art seit nunmehr 13 Jahren. Diese «Trendumkehr» dürfte noch einmal akzentuiert werden mit einer seit über 70 Jahren nie dagewesen hohen Inflationsrate in Deutschland. Diese dürfte im vergangenen September 2022 bei sage und schreibe zehn Prozent gelegen haben, wie das Statistische Bundesamt Destatis in Wiesbaden bekanntgab.

Zielmarke in weite Ferne gerückt

Weniger Immobilienverkäufe, steigende Zinsen, hohe Inflation – was passiert da mit dem hehren Ziel der rot-gelb-grünen deutschen Bundesregierung und ihrer Bau- und Wohnministerin Klara Geywitz? Der im Dezember 2022 unterzeichnete Koalitionsvertrag sah Folgendes vor: «Unser Ziel ist der Bau von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich geförderte Wohnungen. Dafür werden wir die finanzielle Unterstützung des Bundes für den sozialen Wohnungsbau inklusive sozialer Eigenheimförderung fortführen und die Mittel erhöhen.»

Doch spätestens mit den jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen scheint dieses Ziel in weite Ferne gerückt. 2021 wurden gerade einmal deutschlandweit 293.000 neue Wohnungen fertiggestellt. Die 400.000er Marke für 2022 ist wohl Illusion. Ministerin Geywitz hält zwar an diesem Ziel weiter fest, rechnet aber für dieses Jahr nur mit «über 200.000 Wohnungen». Das Zwischenfazit: Es wird weiter zu wenig gebaut. Die vor der Tür stehende Rezession und die gestiegenen Kosten für Baumaterialien tragen zudem bei, dass private Investoren und Projektentwickler sicher geglaubte und finanzierte Bauvorhaben überprüfen und neu durchrechnen müssen.

Kommt der Kanzler-«Wumms» auch auf dem Wohnungsmarkt?

Diese Entwicklungen führen andererseits auch dazu, dass Banken jetzt bei der Immobilienfinanzierung genauer hinschauen. Die «Immobilien-Zeitung», das Leader-Medium der deutschen Branche, titelte in seiner jüngsten Ausgabe (29. September 2022): «Kreditplattformen bringen sich in Stellung». Potenzielle Darlehensnehmer benötigten «schnellen Zugriff auf den geeigneten Fremdkapitalgeber und zügige Kreditentscheidungen», schreibt Titelthemen-Autor Ulrich Schüppler. Digitale Plattformlösungen könnten dies ohne weiteres schnell und zuverlässig bieten.

Die eingangs beschriebene «Trendumkehr» betrifft somit nicht nur den Immobilientransaktionsmarkt in Deutschland, sondern auch Projektentwicklungen, Finanzierungen und das vor allem auf dem Wohnungsmarkt. Zudem will die öffentliche Hand, wollen Kommunen, Bund und Bundesländer in Deutschland wieder verstärkt als Bauherr auftreten. Der öffentliche Wohnungsbau könnte gar vor einem großen «Revival» stehen. Sollte sich denn Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu entscheiden, Milliardeninvestitionen auch auf dem Wohnimmobilienmarkt mit einem «Wumms» loszutreten.

Autor und Ansprechpartner für Ihre gewerbliche Immobilienfinanzierung:
Julian Grimm, Head of Real Estate Financing Deutschland, Loanboox GmbH
E-Mail: julian.grimm@loanboox.de, Telefon: +49 221 98654215

Kommunalfinanzierung und Nachhaltigkeit in der DACH Region

Die Umsetzung und Integration von ESG in der Kommunalfinanzierung hat für Kreditnehmer und Kapitalgeber in der Zukunft einen sehr hohen Stellenwert. Aktuell gibt es bezüglich der Themenrelevanz bei Kommunen sowie kommunalen Unternehmen und Kapitalgebern deutliche Unterschiede. Das zeigt eine Studie, die das Fintech Loanboox in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius erstellt hat.

Studie ESG in der Kommunalfinanzierung

Kommunen und kommunale Unternehmen arbeiten mit zahlreichen Aktivitäten erfolgreich an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele. Im Bereich Kommunalfinanzierung gibt es Nachholbedarf. Während 74% der Kapitalgeber angegeben haben, dass sie ESG in ihrer Institution aufgreifen, trifft dies bei den kommunalen Kreditnehmern nur auf 21% zu. Das zeigt eine Auswertung von 106 Antworten kommunaler Kreditnehmer und 75 Kapitalgeber aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. 

Banken in der Vorreiterrolle?

Banken werden sowohl von den Kreditnehmern (58%) als auch von den Kapitalgebern (67%) selbst in der Vorreiterrolle zur Etablierung der grünen Kommunalfinanzierung gesehen. Das zeigt sich ebenfalls in der Berichterstattung. 12% der Kommunen und Kommunalunternehmen veröffentlichen einen regelmäßigen Nachhaltigkeitsbericht. Einen Abschnitt zur Kommunalfinanzierung gibt es jedoch nicht. Bei den Kapitalgebern berichten 71% regelmäßig; Abschnitte zur Kommunalfinanzierung gibt es nur in 23% der Berichte. Die Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten seitens der Kapitalgeber in Österreich und Deutschland lässt sich u.a. durch die Berichtspflicht durch die EU-Richtlinie (CSRD) erklären. 90% der Kapitalgeber wünschen sich eine Nachhaltigkeitsberichtspflicht für kommunale Kreditnehmer. Damit würde sich für Kapitalgeber die Prüfung von ESG-Kriterien im Kreditvergabeprozess vereinfachen.

Handlungsfelder: Transparenz, Rentabilität und Kooperation

Die Handlungsfelder für eine nachhaltige Kommunalfinanzierung sind gemäß Studienergebnissen erhöhte Transparenz, Rentabilität und Kooperation. Die Erkennbarkeit der Zweckbindung des Darlehens sowie eine verpflichtende Nachhaltigkeitsberichtspflicht schaffen Transparenz. Die Studienteilnehmer geben an, dass sich die Umsetzung der ESG-Kriterien sowohl für Kapitalgeber als auch für Kreditnehmer positiv und mit messbarem Erfolg auswirken sollten. Konkret heißt das: Kreditnehmer wünschen sich tiefere Zinsen, wenn sie nachhaltige Kriterien erfüllen. Welche Kriterien das sind, bleibt offen. In der Schweiz gibt es mit Energiestadt eine mögliche Zertifizierung, in Deutschland und Österreich sind jedoch nur sehr wenige Kommunen angeschlossen. Kooperation zwischen kommunalen Kreditnehmern und Kapitalgebern tragen zum Verständnis bei und überwinden Interessenskonflikte.

Die Pressemeldung zu den Studienergebnissen finden Sie hier. Die Studie wurde seitens loanboox von unserem Leiter Kommunalkunden Dr. Lucas Freund betreut. Ein Foto von Herrn Freund liegt hier zum Download.

Zusammenschnitt Webinar und Vorstellung Studienergebnisse

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