Chance oder Scheitern – Kommunen in der Corona-Krise

Fehlende Steuereinahmen, unrealistische Vorgaben von Bund und Ländern und keine einheitliche Stratgie im Kampf gegen Corona: Das alles hat Kommunen in Deutschland im vergangenen Jahr einiges abverlangt – und tut es noch. Wie Städte und Gemeinden mit dem Dauer-Ausnahmezustand klarkommen, darüber haben wir mit KOMMUNAL-Chefredakteur Christian Erhardt gesprochen.

„Am Limit“, damit lässt sich die Situation für die meisten Kommunen laut Erhardt zusammenfassen. Der Frustlevel sei inzwischen sehr hoch, erklärt der Chefredakteur von KOMMUNAL. Das Magazin greift Themen auf, die für Städte und Gemeinden in Deutschland relevant sind – von der Digitalisierung über Finanzen und Förderung bis hin zu Rechtsfragen. Jetzt legt KOMMUNAL natürlich besonderes Augenmerk auf die Aufgaben, die Städte und Gemeinden, verursacht durch die Corona-Pandemie, zu bewältigen haben.

Eine Situation, wie es sie noch nie gab

Erhardt berichtet von den grossen Schwierigkeiten während des ersten Lockdowns, als sich Verwaltungen um Dinge wie die Notbetreuung in Kitas und die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs kümmern mussten – ohne dafür ein schon bewährtes Konzept in der Schublade zu haben. Wie sich Bürgermeisterinnen und Verwaltungsmitarbeiter mit der Angst und auch der Wut vieler Bürger konfrontiert sahen, deren Betriebe geschlossen werden mussten und wie das zum Teil in Hass und Gewalt umschlug.

Wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken

Aber es gibt auch Beispiele, bei denen Kommunen die Krise tatsächlich als Chance begriffen und sich auf ihre eigenen Stärken konzentriert haben: Ihre Innenstädte zu Open Air-Bühnen machten oder eigene Apps entwickelten. „Da hat sich eine ganze Menge getan. Das ist erstaunlich und darüber bin ich glücklich“, so Erhardt.

Wie andere Städte die Krise erlebten und noch erleben, erfahren Sie im ausführlichen Interview, das Loanboox-Mitarbeiterin Simone Franzke mit Christian Erhardt geführt hat.

 

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Gefallen Ihnen Themen und Formate wie diese? In unserem Blog finden Sie weitere Artikel aus der Reihe „loanboox.asks.“. Zum Beispiel mit der Frage, was Wirtschafts-Experte und Autor Daniel Stelter von der Zins- und Inflationsenwicklung erwartet.

 

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«Urban Digital»: Digitale Kreditvermittlungsplattformen oder Kundenbetreuung? Beides!

«Urban Digital»: Digitale Kreditvermittlungsplattformen oder Kundenbetreuung? Beides!

Hat es die digitale Kommunalfinanzierung bereits geschafft, sich in Verwaltungsprozessen durchzusetzen? Zumindest ist diese Art von Finanzierung für viele Städte und Gemeinden nicht mehr ganz neu. 

«Urban Digital» – das Internetportal rund um Themen wie Smart City und Stadtentwicklung – berichtet, daß jede zweite Kommune in Zukunft Fremdfinanzierungen über Plattformen wie z.B. Loanboox in Betracht ziehen will. Verschiedene Gründe sprechen laut «Urban Digital» für die Nutzung einer digitalen Fremdfinanzierung. Zum einen spiele bei manchen Kommunen der Wechsel zur Gesamtdigitalisierung in der Verwaltung eine entscheidende Rolle. Zum anderen suchten viele Finanzverwalter nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten – gerade seit dem Beginn der Corona-Krise sei dieser Trend stark ansteigend.

Intuitive Nutzung und persönlicher Kontakt zählen

Das Internet-Portal stellt ausserdem fest: Viele Kreditgeber schätzen den persönlichen Kontakt mit dem Broker oder einer Hausbank. Und gerade dieser Aspekt werde bei rein digitalen Unternhemen in der Finanzbranche häufig bemängelt. Loanboox habe dieses Problem offenbar erkannt, so „Urban Digital“ weiter und habe es sich zum Ziel gemacht, Kundennähe und individuelle Beratung trotz automatisierter Prozesse an oberste Stelle zu setzen. So wolle man eventuellen Bedenken schon im Vorneherein begegnen. Daß sich diese Denkweise lohnt, zeige sich anhand zufriedener Kunden, die bereits Erfahrungen mit Loanboox gemacht haben. Einer davon ist Markus Stoff, Fachsbereichleiter für Finanzen und Kämmerei bei der Stadt Heimbach.

 «Besonders überzeugt hat mich die persönliche und umfassende Betreuung. Loanboox hebt sich hier angenehm von anderen Vermittlern und Kreditinstituten ab.»

Kommunalen Kreditnehmern sei es ausserdem wichtig, daß die Nutzung einer Digitalplattform möglichst selbserklärend und simpel gestaltet sei. Auf  Verständlichkeit, Transparenz und Klarheit komme es an. Und: Alle Prozess-Schritte einer Finanzierung sollten so reibungslos wie möglich ablaufen. Als weiteren Vorteil nennt „Urban Digital“ die Möglichkeit, daß auf der Plattform alle Angebote einzusehen und zu vergleichen sein. Das erspare Kämmerern und Finanzverwaltern Arbeit und Zeit.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr im ganzen „Urban Digital“-Artikel.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 für Loanboox trotz Covid-19

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 für Loanboox trotz Covid-19

Vervierfachtes Abschluss-Volumen im Vergleich zu 2019

Die Plattform für Fremdfinanzierungen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das stärkste Wachstum verzeichnete das Fintech in Deutschland mit einem vervierfachten Jahres-Abschlussvolumen von 2.2 Mrd. Euro. Ein wichtiger Baustein für das Ergebnis war die Einführung des innovativen Online-Produktes Direktdarlehen. 
 

Trotz unbeständiger Bedingungen wurden 2020 über Loanboox Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von EUR 7 Milliarden abgeschlossen – davon 2,2 Milliarden allein in Deutschland. Im deutschen Markt hat die Fremdfinanzierungs-Plattform damit ihr Abschlussvolumen vervierfacht. Bei der Zahl der Kreditanfragen gab es ein Plus von 200 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der positive Wachstums-Trend aus 2019 konnte erfolgreich fortgesetzt werden. 

Corona und die Auswirkungen auf das kommunale Kreditgeschäft 

Bedingt durch die Folgen der Pandemie, nahm vor allem die Nachfrage nach Kassenfestkrediten zur Sicherung der kurzfristigen Liquidität stark zu. Die neue, gemeinsam mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) entwickelte Lösung für die Aufnahme und Vergabe von kommunalen Liquiditätskrediten hat dieses Bedürfnis aufgenommen: 43 Kommunen konnten sich dank „Online-Direktdarlehen günstige Konditionen für ihre Liquidität sichern und profitierten von einer deutlichen Vereinfachung der Prozesse. Allein im Frühjahr 2020 wurden über EUR 1 Mrd. Kreditvolumen über die Plattform abgewickelt.  

Das Einloggen auf der Seite www.loanboox.de wurde in vielen Kämmereien zum täglichen Ritual, um Zinskonditionen zu prüfenDabei profitierten die Kunden auch davon, dass fast alle Finanzierungsschritte digital abgewickelt werden können – auch aus dem Home-Office. Die Plattform bewährte sich in der Krisenzeit und war solider Finanzierungspartner sowohl für Großstädte als auch für Landkreisekleinere Städte und Gemeinden. 

Frühsommer bringt die Kapitalgeber zurück

Auf der Anlegerseite sorgte die Krise im März und anfangs April für Zurückhaltung. Einzelne Banken haben ihre Liquidität im Geldmarkt ganz abgezogen, Sparkassen nahmen sogar Geldanlagen zu Pluszinsen rein. Sowohl im Geld- wie auch im Kapitalmarkt sind die Anzahl der Angebote für Kommunen zurückgegangen. Ab Mitte April entspannte sich die Situation wieder: Die Zinsen kehrten auf ihr historisch niedriges Niveau zurück – sogar leicht unter denjenigen vor der Coronakrise – und somit auch die Anzahl Angebote für Kommunen.  

Über Loanboox

Das Fintech Loanboox ist die europaweit führende Plattform für Fremdfinanzierungen und ist in sechs Ländern vertreten. Vier Jahre nach Go-Live wurde die 20-Milliarden Grenze an abgeschlossenem Volumen geknackt. Seit dem Start Ende 2016 konnten über 1600 Deals abgewickelt werden. Kunden sind Kommunen, Kommunalunternehmen und Stadtwerke als Kreditnehmer, institutionelle Anleger und Banken als Kapitalgeber. Mehr Informationen zu Loanboox finden Sie hier.

Kontakte für Fragen

loanboox GmbH 
Ralf von Cleef, Geschäftsführer 
Andrea Gazzetto, Marketing Communications Managerin 
Neue Weyerstr9, 50676 Köln 
0221 – 98654220, info@loanboox.de 

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Witschaftsprognose

Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast „Think beyond the obvious“ blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

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