Loanboox: Von 0 auf 23 Milliarden in fünf Jahren  

Ein Start-up, das mit der Digitalisierung der kommunalen Kreditvergabe in Deutschland neue Wege ging, feiert sein 5-jähriges Bestehen: Loanboox. Mit 23 Milliarden Euro abgeschlossenen Finanzierungen in sieben Ländern ist die Finanzierungsplattform erfolgreich unterwegs – und entwickelt sich rasant weiter. 

Seit dem Start 2016 in Zürich als Plattform für Kommunalfinanzierung konnten Kreditnehmer mehr als 2.100 Transaktionen mit einem Volumen von 23 Milliarden Euro in sieben Ländern abschliessen. Ein Team von 40 Mitarbeitenden betreut 3.000 registrierte Kommunen, Städte, öffentliche Institutionen, Großunternehmen sowie institutionelle Kapitalgeber und Banken und entwickelt die Plattform rasant weiter.   

«Die hohe Nachfrage zeigt den Bedarf an effizienten Fremdkapitalmärkten», kommentiert Philippe Cayrol, CEO von Loanboox. «2021 haben wir die Schaffung und Erweiterung von kommunalen Infrastrukturen, wie Kindergärten und Schulgebäude, Breitbandausbau und Straßenbau ermöglicht. Es macht uns stolz, die Fremdkapitalmärkte für alle Marktteilnehmer einfacher und schneller zu gestalten und zugleich einen kleinen Beitrag zur Gesellschaft von morgen beizutragen.» 

Die Idee hinter Loanboox war radikal und mutig: Die Schaffung eines digitalen Marktplatzes für Großkredite. Die Kreditnehmer reichen ihre Kreditanfragen online ein, professionelle Investoren bieten darauf - das spart Zeit und schafft Transparenz. «Die bisher grössten Anfragen liegen bei 450 Millionen Euro. Mit zunehmender Reifung des Geschäfts sehen wir auch einen immer größeren Andrang sehr etablierter Kreditnehmer» ergänzt Cayrol.  

Seit den ersten Tagen hat sich einiges getan. Loanboox hat Automatisierungs- und Analysetools für seine Kunden entwickelt. Beratungsdienstleistungen wie Finanzierungsplanung und Unterstützung bei komplexeren Mandaten ergänzen die Dienstleistungen. 150 aktive Kapitalgeber profitieren von effizienteren Prozessen, Dateneinblicken und der Mitentwicklung neuer Produkte.  

In den letzten 6 Monaten konnte das Unternehmen eine Reihe von Premieren auf seiner Plattform begehen: Das erste nachhaltige Darlehen, die erste besicherte Finanzierung und die ersten Transaktionen in Osteuropa. Diese Entwicklungen ebnen den Weg für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft, sowohl für die Kunden als auch für Loanboox.   

Über Loanboox

Das Fintech Loanboox ist die europaweit führende Plattform für Fremdfinanzierungen und ist in sechs Ländern vertreten. Vier Jahre nach Go-Live wurde die 20-Milliarden Grenze an abgeschlossenem Volumen geknackt. Seit dem Start Ende 2016 konnten über 1600 Deals abgewickelt werden. Kunden sind Kommunen, Kommunalunternehmen und Stadtwerke als Kreditnehmer, institutionelle Anleger und Banken als Kapitalgeber. Mehr Informationen zu Loanboox finden Sie hier.

Kontakte für Fragen

loanboox GmbH 
Ralf von Cleef, Geschäftsführer 
Andrea Gazzetto, Marketing Communications Managerin 
Neue Weyerstr9, 50676 Köln 
0221 – 98654220, info@loanboox.de 

Neue Haushaltskrise? – Kommunaler Finanzreport 2021 der Bertelsmann-Stiftung

Neue Haushaltskrise? – Kommunaler Finanzreport 2021 der Bertelsmann-Stiftung

Die Corona-Krise in Deutschland traf auch die Kommunen. Sie wurden – bisher einmalig – mit einem großen Hilfspaket von Bund und Ländern unterstützt. Der teilweise Überschuss in den kommunalen Kassen basiert ausschließlich auf diesen Hilfsgeldern. In den Haushaltsbüchern stünde ohne diese finanzielle Unterstützung das größte Defizit der deutschen Geschichte.

Zeitgleich erreichen die kommnalen Investitionen ein neues Rekordhoch. Ob und wie diese allerdings umgesetzt werden können, ist nicht absehbar. Mehr dazu lesen.

Der von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Kommunale Finanzreport untersucht, welche finanziellen Belastungen durch diese Krisen bei den Städten und Gemeinden auftraten und wie der Rettungsschirm von Bund und Ländern wirkte.

Sie möchten mehr Details? Auf der Seite der Bertelsmann-Stiftung können Sie den gesamten Report kostenlos herunterladen.

Webinar-Einladung: Covid und die Auswirkung auf die Kommunalfinanzierung

Webinar-Einladung: Covid und die Auswirkung auf die Kommunalfinanzierung

Eins steht fest: Die Welt nach Corona wird eine andere sein. Doch was heißt anders? Wird unsere Wirtschaft die Krise ohne größeren Schaden überstehen? Welche Folgen hat die Pandemie für die Kommunalfinanzierung? Und was für Chancen ergeben sich für Investoren? Daniel Stelter, Ökonom, Autor und Blogger, spricht darüber bei Loanboox asks im kostenlosen Webinar.

Dabei schaut Stelter auch auf das wirtschaftliche Umfeld, auf Staat und Gesellschaft und wie wir uns für die Zukunft aufstellen sollten, um resistenter als vor der Pandemie zu sein.

Datum: 29. Juni 2021, 16.00 – 16.45 Uhr

Ort: Virtueller Konferenzraum, Zoom

Anmeldeschluss: 28. Juni 2021. Die Anzahl der Teilnehmer ist limitiert.

Als Appetitshappen vorab: Niedrigzins und Inflation – Daniel Stelters Wirtschaftsprognose im Loanboox- Blog

Kommunalinvestitionen: So finden Sie die passende Finanzierungsform dafür

Kommunalinvestitionen: So finden Sie die passende Finanzierungsform dafür

39,2 Mrd. Euro – so viel Geld wollen deutsche Kommunen für geplante Investitionen ausgeben. Dagegen steht allerdings die Unsicherheit der Steuereinnahmen von 2021 und noch ausstehende Zusagen der Politik. Für Städte und Gemeinden höchste Zeit, sich über alternative Finanzierungsformen Gedanken zu machen.

Kommunale Investitionen sind wichtig. Mit im Haushalt budgetierten Projekten werden Kitas und Schulen gebaut, Straßen saniert, Vereine und Kultur unterstützt und die Digitalisierung vorangetrieben.  Vor allem aber sind die Investitionen ein Teil der konjunkturellen Stabilisierung, sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Kommune als Wirtschaftsstandort und sorgen für gute Lebensverhältnisse der Einwohner.

Bei den Kommunen wächst die Verunsicherung

Nach einem kurzen Aufatmen in den Kämmereien aufgrund besser ausfallender Einnahmen aus 2020 als ursprünglich gedacht, tritt nun Ernüchterung ein.

Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW spricht es aus: „Den Kommunalfinanzen droht Long-Covid“. Dabei bezieht sie sich auf die Ergebnisse des KfW-Kommunalpanels 2021. Noch planen die Kommunen mit einem Investitionshöchststand von 39,2 Mrd. Euro, dieser könnte allerdings gekürzt werden, wenn die Einnahmen in diesem Jahr wegbrechen. Nach der aktuellen Steuerschätzung und der Pressemeldung des Deutschen Städtetages liegen die Steuereinnahmen 2021 und 2022 um 9 Milliarden Euro niedriger als 2019. Befürchtet werden besonders Einbrüche bei der Gewerbesteuer durch Corona-bedingte Umsatzausfälle und durch Insolvenzen von Unternehmen, wie z. B. Gastronomie und Einzelhandel. Laut Deutscher Bundesbank ist davon auszugehen, dass die Insolvenzen 2021 um 35% steigen werden. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Doch schon jetzt ist klar: Selbst die zum Vorjahr um 2 Mrd. Euro erhöhten und geplanten Investitionen können den wahrgenommenen Investitionsrückstand von 149 Mrd. EUR nicht auffangen. Die Investitionen reichen häufig nicht einmal für die nötigen Instandhaltungen der kommunalen Substanz. Unsicher ist auch, was die Politik tun wird und welche Maßnahmen von Bund und Ländern kommen werden, um die Investitionstätigkeit zu stabilisieren. Hier erwarten die Kommunen deutliche Signale.

Geplantes Investitionsvolumen in EUR

Alternative Finanzierungsformen für Kommunalinvestitionen sind gefragt

Finanzquellen für kommunale Investitionen waren bislang 16% Zuweisungen im Rahmen des Finanzausgleiches, 20% Fördermittel und 36% Prozent Eigenmittel. Nur 14% fielen im bisherigen Finanzierungsmix auf Kredite. Da die Eigenmittel wie Steuereinnahmen und liquide Rücklagen aus den Überschüssen der Vorjahre unter Druck stehen, ist es keine Überraschung, dass über die Hälfte der Kommunen im KfW Panel davon ausgehen, dass sie in Zukunft eine Finanzierung über Kredite in Betracht ziehen.

Das schlägt sich in der Nutzung von alternativen Finanzierungsformen nieder. Im Fall von Investitionskrediten, lohnt sich beispielsweise eine Finanzierungsanfrage über eine digitale Plattform, wie z. B. Loanboox. Die Angebote von unterschiedlichen Kapitalgebern sind transparent und vergleichbar. So wird es der Kommune leicht gemacht, sich für das beste Angebot zu entscheiden. 

Die Belastung nicht allein schultern

Noch wenig genutzt bis dato ist das kommunale Leasing. Gerade in den auf der Prioritätenliste obenstehenden Investitionsaufgaben wie die Modernisierung von Bildungseinrichtungen und der Digitalisierung ist die Nutzungsüberlassung gegen Entgelt eine vielversprechende Lösung. Die Vorteile sind vielfältig: Modernität der geleasten Objekte, Entlastung der Kommune durch Outsourcing, Austausch der alten Objekte nach Ablauf der Leasingzeit durch neue. Hinzu kommen niedrigere Anschaffungskosten. Hier finden Sie weitere Informationen zu dieser Finanzierungsvariante.

Kommunales Crowdfunding ist eine weitere Finanzierungs-Möglichkeit, auf die wir aufmerksam machen wollen. Für kleinere Projekte im Bereich Kultur und Sport, bei denen im Rahmen von Streichungen als erstes der Rotstift angesetzt werden muss, lassen sich Gelder von der regionalen (oder auch überregionalen) Community einsammeln. Wichtig ist, dass die Projekte einem sozialen, gesellschaftlichen oder kulturellen Zweck verfolgen. Mehr erfahren.

Chance oder Scheitern – Kommunen in der Corona-Krise

Fehlende Steuereinahmen, unrealistische Vorgaben von Bund und Ländern und keine einheitliche Stratgie im Kampf gegen Corona: Das alles hat Kommunen in Deutschland im vergangenen Jahr einiges abverlangt – und tut es noch. Wie Städte und Gemeinden mit dem Dauer-Ausnahmezustand klarkommen, darüber haben wir mit KOMMUNAL-Chefredakteur Christian Erhardt gesprochen.

„Am Limit“, damit lässt sich die Situation für die meisten Kommunen laut Erhardt zusammenfassen. Der Frustlevel sei inzwischen sehr hoch, erklärt der Chefredakteur von KOMMUNAL. Das Magazin greift Themen auf, die für Städte und Gemeinden in Deutschland relevant sind – von der Digitalisierung über Finanzen und Förderung bis hin zu Rechtsfragen. Jetzt legt KOMMUNAL natürlich besonderes Augenmerk auf die Aufgaben, die Städte und Gemeinden, verursacht durch die Corona-Pandemie, zu bewältigen haben.

Eine Situation, wie es sie noch nie gab

Erhardt berichtet von den grossen Schwierigkeiten während des ersten Lockdowns, als sich Verwaltungen um Dinge wie die Notbetreuung in Kitas und die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs kümmern mussten – ohne dafür ein schon bewährtes Konzept in der Schublade zu haben. Wie sich Bürgermeisterinnen und Verwaltungsmitarbeiter mit der Angst und auch der Wut vieler Bürger konfrontiert sahen, deren Betriebe geschlossen werden mussten und wie das zum Teil in Hass und Gewalt umschlug.

Wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken

Aber es gibt auch Beispiele, bei denen Kommunen die Krise tatsächlich als Chance begriffen und sich auf ihre eigenen Stärken konzentriert haben: Ihre Innenstädte zu Open Air-Bühnen machten oder eigene Apps entwickelten. „Da hat sich eine ganze Menge getan. Das ist erstaunlich und darüber bin ich glücklich“, so Erhardt.

Wie andere Städte die Krise erlebten und noch erleben, erfahren Sie im ausführlichen Interview, das Loanboox-Mitarbeiterin Simone Franzke mit Christian Erhardt geführt hat.

 

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Gefallen Ihnen Themen und Formate wie diese? In unserem Blog finden Sie weitere Artikel aus der Reihe „loanboox.asks.“. Zum Beispiel mit der Frage, was Wirtschafts-Experte und Autor Daniel Stelter von der Zins- und Inflationsenwicklung erwartet.

 

Innovation Days: Spielwiese und Ideenpool

Zwei Tage, sechs Arbeitsgruppen und jede Menge gute Ideen – das waren die Grundlagen für die Loanboox-internen „Innovation Days“ bei denen vor allem eins im Mittelpunkt stand: Die Fremdfinanzierungs-Plattform für Kunden besser zu machen.

„Leute, ich bin aufgeregt“, schreibt Loanboox Schweiz-Geschäftsführer Andi Burri in den gemeinsamen Chat seiner Arbeitsgruppe. Noch eine halbe Stunde bis zur Workshop-Präsentation. Zusammen mit vier weiteren Kollegen und Kolleginnen hat er sich mit dem Thema „Emotional Design“ beschäftigt, also mit der Frage, an welchen Stellen der Finanzierungsplattform man die Kunden noch besser abholen könnte. Dazu hat das Team unter anderem Pop-Up-Fenster entwickelt, neue Buttons kreiiert und E-Mail-Benachrichtigungen überarbeitet. Jetzt wird noch letzte Hand an die Slides gelegt, denn natürlich will man die anderen von den eigenen Ideen überzeugen – am Ende der „Innovation Days“ soll schliesslich ein Gewinner gekürt werden.

Mut haben, auch mal „outside the box“ zu denken

Auch die übrigen fünf, länderübergreifenden Gruppen haben die Zeit genutzt, um sich intensiv mit ihren jeweiligen Schwerpunktthemen auseinander zu setzen. Zum Beispiel, wie der Finanzierungs-Prozess mit einer digitalen Signatur wirklich komplett digital zu Ende gedacht werden könnte. Und welche Vorteile das für die Kunden hätte. Wie man Plattform-User untereinander besser vernetzen oder in welchen Bereichen sich Loanboox nachhaltiger aufstellen könnte.

Loanboox Workshop Innovation Days

Kreativität und Ideenreichtum sind, trotz der räumlichen Dinstanz, beachtlich. Und die Workshop-typschen Pizza-Orgien gibt es auch – nur eben daheim vor dem Bildschirm. Vieles von dem, was die Mitarbeitenden in den zwei Tagen entwickelt haben, wird umgesetzt werden. Kleinere, aber wichtige Quick Wins, wie die bessere Auffindbarkeit des Finanzierungs-Buttons auf der Plattform oder eine neue 404-Fehler-Seite sind es bereits.

The winner takes it all? Nicht in diesem Fall

Und wer macht am Ende das Rennen? Das Team, das mit einer einzigartigen Präsentation die Bedürfnisse möglicher Kapitalgeber aufzeigt und demonstriert, wie die Plattform entsprechend angepasst werden könnte. Doch ihren Erfolg und den damit verbunden Preis – ein Team-Event, wenn die Covid-19-Pandemie vorbei ist – wollen die Kollegen nicht alleine geniessen, sondern mit allen teilen.

Auch das ist gute Teamarbeit.

 

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