Für Sie vor Ort. Wir freuen uns, Sie wiederzusehen!

Für Sie vor Ort. Wir freuen uns, Sie wiederzusehen!

Digital und telefonisch standen wir Ihnen in den letzten Monaten zur Seite. Endlich treffen wir uns auch persönlich wieder.

Von einem Tag auf den anderen gab es Homeoffice anstatt Büro, digitale Sitzungen anstatt Abstimmungen in Präsenz, digitalen Kontakt anstatt persönlichen Treffen. Kommunikation musste terminiert, technisch umgesetzt und präzise geplant werden. Dass dies funktioniert, haben wir im letzten Jahr bewiesen.

Was wir aber auch gespürt haben: Der Austausch bei einem persönlichen Treffen ist schwer zu ersetzen.

Umso mehr freuen wir uns, Sie nach über einem Jahr auf mehreren Veranstaltungen zu sehen und mit Ihnen zu sprechen. Sie treffen uns auf diesen Landesarbeitstagungen des Fachverbandes der Kommunalkassenverwalter:

Was sind die aktuellen Herausforderungen bei Ihrer Arbeit? Wie können wir Sie bei der Vereinfachung der Prozesse und der weiteren Digitalisierung der Kämmerei unterstützen? Wir hören Ihnen zu und stehen Ihnen weiterhin zur Seite.

Hier können Sie einen Gesprächstermin zu einen der Veranstaltungen vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie!

Wir erleben eine Zeitenwende

Ein Ausschnitt aus dem Loanboox Webinar mit dem Titel „Covid und die Auswirkung auf die Kommunalfinanzierung“ mit dem Ökonomen, Autor und Blogger Daniel Stelter. Ein kurzer Überblick: 

Nach 40 Jahren der Desinflation wird sich die Situation wahrscheinlich drehen, meint Stelter. Schuldner können also darüber nachdenken, sich längerfristig zu verschulden. Das ist auch für Kommunen ein Thema.

Eine Wende zeichnet sich bereits bei den Banken in der aktiven Vergabe von Krediten ab. Daniel Stelter erläutert, an welchen Stellen dies wirksam wird.

Mit Blick auf die Kommunen ist an vielen Stellen die Politik gefragt: Die Kommunen sollten finanziell besser ausgestattet werden, was eine Umverteilung der Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen voraussetzt. 

Und generell sollte schnellstens mehr in das Land investiert werden – dafür sind Schulden (für Investitionen) völlig legitim. Schließlich schaffen Schulden neues Geld.

Neugierig geworden? Mehr Impulse gibt es in diesem Video. 

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Neue Haushaltskrise? – Kommunaler Finanzreport 2021 der Bertelsmann-Stiftung

Neue Haushaltskrise? – Kommunaler Finanzreport 2021 der Bertelsmann-Stiftung

Die Corona-Krise in Deutschland traf auch die Kommunen. Sie wurden – bisher einmalig – mit einem großen Hilfspaket von Bund und Ländern unterstützt. Der teilweise Überschuss in den kommunalen Kassen basiert ausschließlich auf diesen Hilfsgeldern. In den Haushaltsbüchern stünde ohne diese finanzielle Unterstützung das größte Defizit der deutschen Geschichte.

Zeitgleich erreichen die kommnalen Investitionen ein neues Rekordhoch. Ob und wie diese allerdings umgesetzt werden können, ist nicht absehbar. Mehr dazu lesen.

Der von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Kommunale Finanzreport untersucht, welche finanziellen Belastungen durch diese Krisen bei den Städten und Gemeinden auftraten und wie der Rettungsschirm von Bund und Ländern wirkte.

Sie möchten mehr Details? Auf der Seite der Bertelsmann-Stiftung können Sie den gesamten Report kostenlos herunterladen.

„Pandemiebeheber“ vor Ort: Kommunen brauchen finanzielle Mittel

„Städte können die Lücke allein nicht schliessen“, sagt Markus Lewe, Vize-Präsident des Deutschen Städtetags und Oberbürgermeister von Münster in einem Interview mit SWR-Aktuell. Den Kommunen fehlen nötige finanzielle Mittel. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund weiß, dass ein Rettungsschirm für 2021 und 2022 erforderlich ist.

9 Milliarden Steuereinnahmen werden jeweils in diesem und im nächsten Jahr in den Kassen der Kommunen fehlen. Davon geht der Deutsche Städtetag aus. Doch gerade in dieser Zeit sind finanzielle Mittel umso wichtiger, um die Auswirkungen der Pandemie vor Ort zu lösen. Der Deutsche Städtetag fordert deswegen einen Ausgleich der Steuer-Mindereinnahmen durch den Bund. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz sagt bisher „Nein“.

Für die Kommunen, die die Menschen durch und aus der Pandemie begleiten, könnte diese Antwort schwerwiegende Folgen haben: Es droht die Streichung freiwilliger Leistungen, die so wegweisend für die Zukunft sind. Gerade die Unterstützung von Sportvereinen, Ferien- und Freizeitaktivitäten und der kulturellen Szene sind wichtig für Familien und Kinder, die am meisten unter der Pandemie gelitten haben.

Das SWR Interview mit Markus Lewe und Moderator Andreas Böhnisch finden Sie zum Nachhören hier.

Zukunftsleistungen sichern

Im vergangenen Jahr hat nicht nur der Bund den Städten und Gemeinden ausgeholfen, auch die Länder waren sehr kooperativ. Das erwarten die Kommunen zukünftig ebenso, zumal durch den Rechtsanspruch auf Grundschulbetreuung erneut Kosten generiert werden, die in die Verantwortung der Städte und Gemeinden fallen. Dabei lautet der Grundsatz bei der Verteilung der finanziellen Lasten eigentlich „Wer bestellt, bezahlt“.

Die Ungewissheit bleibt

Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert in einem Positionspapier einen zweiten Rettungsschirm und unterstreicht die Wichtigkeit kommunaler Investitionen als Konjunkturmotor. Demnach machen kommunale Investitionen rund zwei Drittel der gesamten Investitionstätigkeit des Staates aus.

Wird es eine weitere Entscheidung bezüglich des Rettungsschirms vor der Bundestagswahl geben? Wohl kaum. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die neue Regierung auf die Forderungen des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes eingehen wird.

Sie möchten das Thema vertiefen? In einem Interview mit KOMMUNAL-Chefredakteur Christian Erhardt geht es um Schwierigkeiten, aber vor allem um Chancen für Kommunen in und nach der Pandemie.

Kommunalinvestitionen: So finden Sie die passende Finanzierungsform dafür

Kommunalinvestitionen: So finden Sie die passende Finanzierungsform dafür

39,2 Mrd. Euro – so viel Geld wollen deutsche Kommunen für geplante Investitionen ausgeben. Dagegen steht allerdings die Unsicherheit der Steuereinnahmen von 2021 und noch ausstehende Zusagen der Politik. Für Städte und Gemeinden höchste Zeit, sich über alternative Finanzieungsformen Gedanken zu machen.

Kommunale Investitionen sind wichtig. Mit im Haushalt budgetierten Projekten werden Kitas und Schulen gebaut, Straßen saniert, Vereine und Kultur unterstützt und die Digitalisierung vorangetrieben.  Vor allem aber sind die Investitionen ein Teil der konjunkturellen Stabilisierung, sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Kommune als Wirtschaftsstandort und sorgen für gute Lebensverhältnisse der Einwohner.

Bei den Kommunen wächst die Verunsicherung

Nach einem kurzen Aufatmen in den Kämmereien aufgrund besser ausfallender Einnahmen aus 2020 als ursprünglich gedacht, tritt nun Ernüchterung ein.

Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW spricht es aus: „Den Kommunalfinanzen droht Long-Covid“. Dabei bezieht sie sich auf die Ergebnisse des KfW-Kommunalpanels 2021. Noch planen die Kommunen mit einem Investitionshöchststand von 39,2 Mrd. Euro, dieser könnte allerdings gekürzt werden, wenn die Einnahmen in diesem Jahr wegbrechen. Nach der aktuellen Steuerschätzung und der Pressemeldung des Deutschen Städtetages liegen die Steuereinnahmen 2021 und 2022 um 9 Milliarden Euro niedriger als 2019. Befürchtet werden besonders Einbrüche bei der Gewerbesteuer durch Corona-bedingte Umsatzausfälle und durch Insolvenzen von Unternehmen, wie z. B. Gastronomie und Einzelhandel. Laut Deutscher Bundesbank ist davon auszugehen, dass die Insolvenzen 2021 um 35% steigen werden. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Doch schon jetzt ist klar: Selbst die zum Vorjahr um 2 Mrd. Euro erhöhten und geplanten Investitionen können den wahrgenommenen Investitionsrückstand von 149 Mrd. EUR nicht auffangen. Die Investitionen reichen häufig nicht einmal für die nötigen Instandhaltungen der kommunalen Substanz. Unsicher ist auch, was die Politik tun wird und welche Maßnahmen von Bund und Ländern kommen werden, um die Investitionstätigkeit zu stabilisieren. Hier erwarten die Kommunen deutliche Signale.

Geplantes Investitionsvolumen in EUR

Alternative Finanzierungsformen für Kommunalinvestitionen sind gefragt

Finanzquellen für kommunale Investitionen waren bislang 16% Zuweisungen im Rahmen des Finanzausgleiches, 20% Fördermittel und 36% Prozent Eigenmittel. Nur 14% fielen im bisherigen Finanzierungsmix auf Kredite. Da die Eigenmittel wie Steuereinnahmen und liquide Rücklagen aus den Überschüssen der Vorjahre unter Druck stehen, ist es keine Überraschung, dass über die Hälfte der Kommunen im KfW Panel davon ausgehen, dass sie in Zukunft eine Finanzierung über Kredite in Betracht ziehen.

Das schlägt sich in der Nutzung von alternativen Finanzierungsformen nieder. Im Fall von Investitionskrediten, lohnt sich beispielsweise eine Finanzierungsanfrage über eine digitale Plattform, wie z. B. Loanboox. Die Angebote von unterschiedlichen Kapitalgebern sind transparent und vergleichbar. So wird es der Kommune leicht gemacht, sich für das beste Angebot zu entscheiden. 

Die Belastung nicht allein schultern

Noch wenig genutzt bis dato ist das kommunale Leasing. Gerade in den auf der Prioritätenliste obenstehenden Investitionsaufgaben wie die Modernisierung von Bildungseinrichtungen und der Digitalisierung ist die Nutzungsüberlassung gegen Entgelt eine vielversprechende Lösung. Die Vorteile sind vielfältig: Modernität der geleasten Objekte, Entlastung der Kommune durch Outsourcing, Austausch der alten Objekte nach Ablauf der Leasingzeit durch neue. Hinzu kommen niedrigere Anschaffungskosten. Hier finden Sie weitere Informationen zu dieser Finanzierungsvariante.

Kommunales Crowdfunding ist eine weitere Finanzierungs-Möglichkeit, auf die wir aufmerksam machen wollen. Für kleinere Projekte im Bereich Kultur und Sport, bei denen im Rahmen von Streichungen als erstes der Rotstift angesetzt werden muss, lassen sich Gelder von der regionalen (oder auch überregionalen) Community einsammeln. Wichtig ist, dass die Projekte einem sozialen, gesellschaftlichen oder kulturellen Zweck verfolgen. Mehr erfahren.

Happy Birthday Direktdarlehen!

Happy Birthday Direktdarlehen!

Vor einem Jahr gingen Loanboox und die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit dem Direktdarlehen an den Start. Das Resümee: Mit über 200 Krediten in Gesamthöhe von 2,5 Milliarden Euro konnten wir Kommunen bei der Liquiditätsbeschaffung schnell und unbürokratisch unterstützen.

Ein Produkt, das klassische Abläufe umdreht

Am 31. März 2020 launchen Loanboox und die DKB gemeinsam eine grundlegend neue, digitale Lösung für die Aufnahme und Vergabe von kommunalen Liquiditätskrediten. Was genau ist so neu an dieser Lösung? Nicht die Kommune oder die kommunale Körperschaft holt mehr die Angebote auf den traditionellen Wegen per Telefon oder schriftlich ein. Beim Direktdarlehen ist es umgekehrt. Die Kapitalgeber stellen tagesaktuell und proaktiv ihre Angebote, also Kreditkonditionen mit unterschiedlichen Laufzeiten und entsprechenden Zinskonditionen, ein. Die Kommune kann die Angebote direkt online vergleichen. Nach Auswahl der gewünschten Volumina und Laufzeiten wird der Kredit auf der Plattform verbindlich abgeschlossen. Das geht schnell und ist vor allem transparent.

Positive Resonanz

53 Kommunen haben das Direktdarlehen bereits genutzt, darunter Städte wie Frankfurt am Main oder Mönchengladbach. Sie alle profitieren von den Vorteilen. „Das Direktdarlehen sorgt für Markttransparenz. Die tagesaktuellen Angebote sind auf einen Blick vergleichbar und können bei Bedarf direkt online abgeschlossen werden“, sagt Rainer Lohse, Kassenleiter der Stadt Frankfurt am Main. Auch kleinere Kommunen wie beispielsweise Wipperfürth haben positive Erfahrungen gesammelt. Michael Berger von der Stadtkasse: „Über das Produkt Direktdarlehen erhalte ich einen direkten, tagesaktuellen Überblick über die am Markt verfügbaren Konditionen.“

 

Am Puls der Zeit bleiben

Ist tatsächlich alles online? Nein, denn der direkte Austausch mit unseren Kunden ist und bleibt wichtig. Dank deren Rückmeldungen – sowohl von Kapitalgebern als auch von Kommunen – werden die Funktionen des Online-Direktdarlehens stetig optimiert. Und persönlich bleibt vor allem die Unterstützung, die wir bei Fragen anbieten.

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, stehen wir Ihnen unter Telefon (+49 221 9865420) oder per Mail (direktdarlehen@loanboox.de) zur Verfügung.