Happy Birthday Direct loan!

Happy Birthday Direct loan!

Vor einem Jahr gingen Loanboox und die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit dem Direktdarlehen an den Start. Das Resümee: Mit über 200 Krediten in Gesamthöhe von 2,5 Milliarden Euro konnten wir Kommunen bei der Liquiditätsbeschaffung schnell und unbürokratisch unterstützen.

Ein Produkt, das klassische Abläufe umdreht

Am 31. März 2020 launchen Loanboox und die DKB gemeinsam eine grundlegend neue, digitale Lösung für die Aufnahme und Vergabe von kommunalen Liquiditätskrediten. Was genau ist so neu an dieser Lösung? Nicht die Kommune oder die kommunale Körperschaft holt mehr die Angebote auf den traditionellen Wegen per Telefon oder schriftlich ein. Beim Direktdarlehen ist es umgekehrt. Die Kapitalgeber stellen tagesaktuell und proaktiv ihre Angebote, also Kreditkonditionen mit unterschiedlichen Laufzeiten und entsprechenden Zinskonditionen, ein. Die Kommune kann die Angebote direkt online vergleichen. Nach Auswahl der gewünschten Volumina und Laufzeiten wird der Kredit auf der Plattform verbindlich abgeschlossen. Das geht schnell und ist vor allem transparent.

Positive Resonanz

53 Kommunen haben das Direktdarlehen bereits genutzt, darunter Städte wie Frankfurt am Main oder Mönchengladbach. Sie alle profitieren von den Vorteilen. “Das Direktdarlehen sorgt für Markttransparenz. Die tagesaktuellen Angebote sind auf einen Blick vergleichbar und können bei Bedarf direkt online abgeschlossen werden“, sagt Rainer Lohse, Kassenleiter der Stadt Frankfurt am Main. Auch kleinere Kommunen wie beispielsweise Wipperfürth haben positive Erfahrungen gesammelt. Michael Berger von der Stadtkasse: „Über das Produkt Direktdarlehen erhalte ich einen direkten, tagesaktuellen Überblick über die am Markt verfügbaren Konditionen.“

 

Am Puls der Zeit bleiben

Ist tatsächlich alles online? Nein, denn der direkte Austausch mit unseren Kunden ist und bleibt wichtig. Dank deren Rückmeldungen – sowohl von Kapitalgebern als auch von Kommunen – werden die Funktionen des Online-Direktdarlehens stetig optimiert. Und persönlich bleibt vor allem die Unterstützung, die wir bei Fragen anbieten.

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, stehen wir Ihnen unter Telefon (+49 221 9865420) oder per Mail (direktdarlehen@loanboox.de) zur Verfügung.

Challenge and Opportunity: Theses on Municipal Development after the Pandemic

Einmal im Quartal tauschen sich die Mitglieder des Market Industry Boards von Loanboox über aktuelle Themen rund um die Kommunalfinanzierung aus. Im virtuellen März-Meeting war Norbert Portz vom Deutschen Städte- und Gemeindebund zu Gast. Er teilte sein Wissen und seine Erfahrung und stellte inspirierende Trends zur möglichen Entwicklung von Städten und Gemeinden nach Corona vor.

Ungefähr 11.000 Städte und Gemeinden gibt es in Deutschland, große und kleine, strukturschwache und strukturstarke. Was alle – trotz der Unterschiede – eint: Die Frage nach dem „Danach“ und welche Auswirkungen die Pandemie haben wird.

These 1: Innenstädte entwickeln neue Strukturen

Absehbar ist, dass sich der Online-Handel, der sich 2020 um 20% erhöht hat, auf hohem Niveau halten wird. Das hat enormen Einfluss auf die Einzelhändler vor Ort und auf die Struktur der Innenstädte.

Innenstädte sind der Spiegel der Gesellschaft und stellen deren Veränderung räumlich dar. Sie sind Heimat, bieten Identifikation, sind Anziehungspunkte für Einwohner und Touristen. Durch die Schließung von Kaufhäusern und Einzelhandelsgeschäften als Frequenzbringer geht viel davon verloren. Es braucht neue Nutzungskonzepte und angepasste Strukturen.

Die Zukunft liegt in der funktionalen Durchmischung

Einige Mittelstädte gehen mit gutem Beispiel voran – und taten es auch schon vor Corona. So wurde aus einem ehemaligen Kaufhaus in Chemnitz ein Museum und in Neuss entstand daraus ein Theater. Andere setzen auf eine Nutzungsmischung der Warenhaus-Immobilie aus Handel, Gastronomie, Bildung, Wohnen und Parken. Potenzielle Nachmieter für Einzelhandelsgeschäfte in den Einkaufsmeilen könnten Handwerksbetriebe, Kindergärten und Kreative sein, für die die Innenstadtlage aufgrund sinkender Mieten attraktiv wird. Sinkende Preise bieten auch Chancen für bezahlbares Wohnen in der Stadt und neue Arbeitskonzepte.

Doch eine Nutzungsänderung zieht andere Anpassungen nach sich. Lärmschutz und eine Flexibilisierung von Öffnungszeiten sind nur zwei Beispiele. Auch an andere Dinge ist zu denken: eine gute Fußgänger- und Fahrradinfrastruktur, ÖPNV-Anbindung und Erreichbarkeit mit einem möglichst emissionsarmen Individualverkehr. Attraktive, sichere und saubere öffentliche Wege und Plätze mit Sitzgelegenheiten sowie genügend Spielmöglichkeiten für Kinder sind ebenso wichtig.

Die Kommunen spielen mit ihrer Wirtschaftsförderung und ihrem Stadtmarketing bei der Gestaltung des Innenstadtwandels eine Schlüsselrolle und stehen vor großen Aufgaben.

Rathaus Deutschland

These 2: Das Arbeiten im Homeoffice stärkt das Umland der Metropolen

Das Arbeiten im Homeoffice wird von vielen Unternehmen auch zukünftig als gleichwertige Arbeitsform anerkannt. Ein komplettes Zurück zur Büro-Präsenzpflicht wird es – so liest man es in Umfragen und Studien – nicht geben. Die Auswirkungen, die sich daraus ergeben, werden vor allem in den Ballungsgebieten enorm sein: freiwerdende Büroräume und -gebäude in den Innenstädten und deren Umnutzung sind das eine, der Umzug aufs Land das andere.

Der Traum vom Haus im Grünen – und mehr Abgeschiedenheit

Egal, ob Köln, Frankfurt, Hamburg, Berlin, München, Stuttgart oder Düsseldorf – die ländlichen Gebiete um die deutschen Großstädte boomen. Dort kann man die Vorzüge des Landlebens mit denen der Nähe zur Großstadt verbinden: größere Wohnungen oder Häuser mit Garten, besserer Zugang zu Betreuungsplätzen für Kinder und die Natur gleich vor der Tür, gepaart mit städtischem kulturellem Angebot und medizinischer Versorgung. Die Arbeit im Homeoffice macht es zudem nicht mehr nötig, jeden Tag in die Stau-verstopfte Innenstadt zu fahren. Das schafft Freiheit und Freizeit.

Die steigenden Immobilienpreise spiegeln diesen Trend wider. Mit Ausnahme von Düsseldorf und Frankfurt sind die Preise von Eigentumswohnungen im Umland seit 2017 durchschnittlich stärker gestiegen als in den Metropolen selbst, so eine Studie der Sparda-Banken und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Außerdem wundert es nicht, dass seit Beginn der Pandemie besonders die Nachfrage zum Kauf von Einfamilienhäusern stark gestiegen ist.

Eine gute Infrastruktur ohne Wenn und Aber

Die kleinen und mittleren Städte und Gemeinden profitieren von der Landliebe. Aber auch hier braucht es Konzepte zur Weiterentwicklung der Strukturen. Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und die Anbindung in die Metropole, Breitbandinternet und Glasfaserkabel, Sicherstellung der medizinischen Versorgung und der Ausbau von Kindergärten und Grundschulen sind wichtige Kriterien, wenn es darum geht, den passenden Wohnort auszuwählen.

Generell wird das „Danach“ eine gesamtgesellschaftliche soziale und kulturelle Aufgabe, die weit über kommerzielle Blickpunkte hinausgeht.

Apropos kommerzielle Blickpunkte: Wenn Sie sich für Offenmarktgeschäfte interessieren und wie Kommunen von der EZB-Finanzspritze profitieren können, dann lesen oder hören Sie hier weiter.

Loanboox.cares. You take out a loan. We make a donation.

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Loanboox. cares. und unterstützt Sie bei Ihrer Finanzierungsanfrage. Gleichzeitig spenden wir für Ihren ersten angefragten Kredit Euro 100 an eine gemeinnützige Organisation Ihrer Wahl.

Die finanziellen Auswirkungen des Corona-bedingten Lockdowns treffen nicht nur Kommunen, sondern auch gemeinnützige Organisationen in ganz Deutschland.

Loanboox. cares. und unterstützt Sie bei Ihrer Finanzierungsanfrage. Gleichzeitig spenden wir für Ihren ersten angefragten Kredit über Loanboox Euro 100 an eine gemeinnützige Organisation Ihrer Wahl.

Wie funktioniert das genau?

Egal, ob Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Bildung anstehen oder Sie einen kurzfristigen Kassenkredit benötigen: Machen Sie es wie die Stadt Königswinter und geben Sie hier Ihre erste Finanzierungsanfrage ein – in nur 5 Minuten, unverbindlich und kostenfrei.

 

Sie entscheiden, wem die Spende zugutekommen soll. Teilen Sie dies einfach dem Loanboox-Team bei Kontaktaufnahme mit.

Diese Aktion gilt für die ersten 50 Anfragen bis zum 30. April 2021.

Auch darüber hinaus stehen wir Ihnen jederzeit rund um die Anwendung und Nutzung der Plattform zur Seite. Rufen Sie uns an (0221 986 5420) oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Open market operations: How municipalities benefit from the ECB’s cash injection

Offenmarktgeschäfte gehören mit zu den wichtigsten Instrumenten im Werkzeugkasten der Notenbanken – und sie helfen bei der Kommunalfinanzierung. Über die Hintergründe dieser Finanzpolitik sprechen wir mit Harald Endres, Head of Treasury bei der Deutschen Kreditbank (DKB).

Das Grundprinzip hinter der Offenmarktpolitik der EZB ist eigentlich ganz einfach: Banken und Kreditinstitute zu sehr guten Konditionen mit Liquidität zu versorgen. Aber schaut man ins Detail, ist das Ganze dann doch ein wenig komplizierter. Es gibt Refinanzierungs-, Mengen- und Zinstender. Was hat es damit auf sich? Und wie profitieren am Ende die Kreditnehmer – also auch Kommunen von dieser Finanzpolitik?

Zusammen mit Harald Endres, Head of Treasury bei der DKB schauen wir in die Historie der Offenmarktgeschäfte und welche Rolle sie zum Beispiel auch in der Corona-Krise spielen:

Sie interessieren sich für das Thema Kommunalfinanzierung? Dann lesen Sie auch diesen Artikel.

Interest rates and inflation – Daniel Stelter’s economic forecast

Interest rates and inflation – Daniel Stelter’s economic forecast

Wie kommen Städte und Gemeinden durch die Corona-Krise? Was brauchen Kapitalgeber und Investoren, um erfolgreich zu sein? Und welche Vorteile bringt die Digitalisierung? In der Reihe loanboox.asks. sprechen wir mit Experten über Themen wie diese. Daniel Stelter macht den Auftakt bei unseren Audio-Talks.

Die Prognosen für 2021 sind durchwachsen. Einerseits Höhenflüge an der Börse – andererseits gedrosselte Konjunktur-Erwartungen durch die anhaltende Corona-Pandemie. Und dazu Notenbanken, die massiv Geld in die Märkte pumpen und die Zinsen niedrig halten. Wie das alles zusammenhängt, darüber haben wir in loanboox.asks. mit dem Wirtschafts-Experten und Autor Daniel Stelter gesprochen. Er meint:

Die wirschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch sehr lange beschäftigen.

Hören Sie seine Einschätzungen im folgenden Audio:

Niedrigzins und Inflation - ein Ausblick auf 2021 mit Daniel Stelter

by Simone Franzke

Zur Person:

Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater und Autor. In seinem Podcast “Think beyond the obvious” blickt er hinter die wirtschafts- und finanzpolitischen Kulissen und erläutert wichtige Zusammenhänge.

Keine Zeit, das Audio jetzt anzuhören? Dann laden Sich den Beitrag einfach herunter.

Happy holidays and a successful new year!

Ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das vielen von uns viel abverlangt hat. Aber natürlich gab es auch schöne und positive Momente, auf die es sich zurückzublicken lohnt.

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 Auch für uns gab es 2020 schöne und prägende Erlebnisse: Wir freuen uns, dass wir Kommunen und Unternehmen in fünf Ländern dabei unterstützen konnten, ihre Finanzierungsanfragen erfolgreich über unsere Plattform abzuschließen. 105 neue Kapitalgeber konnten wir begrüßen und hoffen, dass wir ihnen – und allen anderen – mit unseren Tools die Arbeit erleichtern. Mit dem Online-Direktdarlehen konnten wir Kommunen eine Lösung für Liquiditätskredite anbieten, die sich etabliert hat, darauf sind wir stolz. Und wir finden es großartig, liebe Loanboox-Community, dass wir auch von zu Hause aus reibungslos mit Ihnen zusammenarbeiten und kommunizieren können.

Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und das Interesse in diesen besonderen Zeiten.

Jetzt ist es Zeit, durchzuatmen und die Reset-Taste für 2021 zu drücken. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, neues Jahr

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Festtage mit Ihrer Familie und alles Gute für 2021. Bleiben Sie gesund.

Ihr Loanboox-Team